An diesem Wochenende ruhte der Ligaspielbetrieb und es stand die Austragung des Viertelfinales des Niederlausitzer Kreispokals an. Nach den Siegen gegen unterklassige Gegner (Jänschwalde, Drachhausen/Fehrow, Groß Gastrose) bekam es Schorbus nun mit dem Ligakonkurrenten VfB Krieschow II zu tun. Spannend war vor dem Spiel die Frage, mit welcher Mannschaft die Gäste in diese Partie gehen werden – schließlich hatte die erste Mannschaft spielfrei. Allerdings sollte der Kader nicht durch Spieler aus dem Oberligateam verstärkt werden und vielleicht unterschätzten die Krieschower die Schorbuser Mannschaft auch ein wenig, denn auch der Toptorjäger der Reserve – Danny Kobelt – nahm zunächst nur auf der Bank platz.

In der vergangenen Woche mussten sich die Blau-Weißen mit 1:3 beim Tabellenführer SV Lausitz Forst geschlagen geben. Nach schweren Monaten war dieses Spiel aber endlich mal wieder ein Lichtblick gewesen und diese ansteigende Tendenz sollte sich auch in der Partie gegen die Krieschower Reserve fortsetzen. Schorbus verteidigte erneut sehr umsichtig und die überraschend einfallslosen Gäste fanden zunächst kein Mittel um die Abwehrreihe und Aushilfstorwart Ghaith Naghmouchi zu überwinden. Krieschow bestimmte das Spiel, doch zu ernstzunehmenden Möglichkeiten kamen sie nicht. Schorbus probierte über ein schnelles Umschaltspiel ab und an für Gefahr zu sorgen, aber es fehlte häufig der letzte entscheidende Pass in die Spitze. Hinzu kam, dass das Spiel von vielen Unterbrechungen geprägt war, wodurch kaum Spielfluss zu Stande kam. Ein fußballerischer Augenschmaus war es für die wenigen Zuschauer in jedem Fall nicht. Erst in der Phase vor der Halbzeit konnten die ersten Möglichkeiten notiert werden. In der 38. Minute bekam Krieschow einen Freistoß zugesprochen, welchen Ghaith Naghmouchi aber parierte. Kurz darauf ging Schorbus vermeintlich in Führung. Der Treffer von Christian Tischer wurde wegen einer Abseitsstellung aber nicht gewertet. In der 42. Minute bot sich die nächste gute Gelegenheit für Schorbus. Der Schuss von Marcel Kuba ging knapp über das Tor der Gäste. In der Nachspielzeit gelang den Blau-Weißen dann aber doch die nicht unverdiente Führung. Marcel Kuba köpfte vor dem Tor quer auf Christian Tischer, welcher aus Nahdistanz ebenfalls per Kopf zum 1:0 verwandelte. Alle warteten auf den Pausenpfiff, doch sollten die Gäste noch einen Freistoß aus guter Position zugesprochen bekommen. Der Abschluss ging allerdings sehr deutlich über das Tor. Mit der knappen Schorbuser Führung ging es in die Pause.

Mit neuem Schwung kamen die Gastgeber aus der Kabine, doch Schorbus verpasste es, genau in dieser guten Phase das 2:0 und damit die vermeintliche Vorentscheidung zu erzielen. In der 46. Minute hielt der Gästeschlussmann einen Abschluss von Marcel Kuba im Nachfassen. Drei Minuten später ging ein Versuch von Robin Domhardt knapp am langen Pfosten vorbei und kurz darauf verpasste Christian Tischer eine Flanke nur ganz knapp. In der 51. Minute schien der Ausbau der Führung fällig, aber der Kopfball von Falk Frömming klatschte nur an den Pfosten. Anschließend erhöhten die Gäste den Druck und Schorbus musste alles investieren, um den Vorsprung zu halten. Dies hatte zur Konsequenz, dass die Gastgeber weniger blickig verteidigten und die Bälle häufig postwendend zurück kamen. Und so sollte in der 67. Minute der Ausgleich fallen. Die Gäste kamen aus gut 20 Metern zum Abschluss. Der Keeper der Schorbuser sah den Ball beim flachen Abschluss spät und konnte so das 1:1 nicht mehr verhindern. In der 78. Minute sah Krieschows Danny Kobelt, welcher in der 63. Minute erst eingewechselt wurde, die gelb-rote Karte. Die numerische Überlegenheit tat Schorbus allerdings nicht gut. Die Emotionen schaukelten sich durch einige nicht nachvollziehbare Entscheidungen hoch. Beispielsweise wurde Marcel Kuba bei einem Angriff ohne ersichtlichen Grund zurückgepfiffen. Die Verlängerung schien nah, doch dann schlug der Favorit doch noch mit dem Treffer zum 2:1 in der 90. Minute zu. Schorbus hatte durch Renè Böhme die Möglichkeit das Ergebnis zu egalisieren, aber der Abschluss ging über das Tor. Im Gegenzug stellte Krieschow das Endergebnis her.

Für die Blau-Weißen kämpften: Ghaith Naghmouchi – Falk Frömming, Niklas Rädel, Renè Böhme, Maximilian Hußner (ab der 90. Minute Andreas Böhm), Paul Kobus – Christian Tischer, Danilo Koall, Nico Bartelt (SF) – Marcel Kuba, Robin Domhardt

Schiedsrichter: Daniel Asisow

Zuschauer: 40

Für die SG Blau-Weiß Schorbus galt es an diesem Wochenende die schwere Aufgabe gegen den SV Lausitz Forst zu überstehen. Auf Grund der Ergebnisse der letzten Wochen gingen die Forster als klarer Favorit in diese Partie – auch wenn Schorbus in den vergangenen zwei Jahren jeweils die drei zu vergebenden Punkte aus der Rosenstadt entführen konnte. Personell sah es bei Schorbus ziemlich dürftig aus und nachdem sich Ghaith Naghmouchi in der zweiten Halbzeit früh verletzte, musste Trainer Ronny Richter die Fußballschuhe schnüren.

Das Spiel zeigte sich unerwartet offen und so sollte keine der beiden Mannschaften die Partie wirklich dominieren. Die Gastgeber präsentierten sich spielerisch besser, aber Schorbus glänzte mit einer kämpferisch gut eingestellten Leistung, wobei sich die Blau-Weißen vor allem auf ein ordentliches Defensivverhalten konzentrierten. Zwingende Chancen konnten daher vorerst nicht notiert werden. In der neunten Minute war die erste Möglichkeit zu vermerken, als Ghaith Naghmouchi mit einem flachen Schuss aufs linke Eck abschloss, aber der Schlussmann der Gastgeber den Ball abwehren konnte. Anschließend waren die Forster zielstrebiger und nach zwei guten Möglichkeiten in der 10. Minute (Schuss übers Tor) sowie in der 23. Minute (Michael Jenzewski wehrte einen Ball im 1:1-Duell ab) und einem Lattentreffer in der 26. Minute schien der Rückstand für die Blau-Weißen fällig zu sein. Doch der Führungstreffer fiel auf der anderen Seite. Einen Freistoß zog Nico Bartelt auf das Tor. Der Forster Keeper konnte bei schwierigen Verhältnissen den Ball nur abklatschen. Renè Böhme stand goldrichtig und verwertete den Ball zum 1:0 aus Schorbuser Sicht. Anschließend fiel dem Gastgeber nicht wirklich etwas ein und so musste ein fragwürdiger Freistoß zum Ausgleich verhelfen. Marcus Dörry zeigte aus 18 Metern wieder einmal seine ganze Klasse und ließ dem Schorbuser Keeper keine Abwehrchance. So ging es mit einem gerechten 1:1 in die Pause.

Schorbus schien gedanklich noch in der Kabine und so konnte der Gastgeber mit dem ersten Angriff nach Wiederanpfiff die Führung erzielen. In den weiteren Minuten waren die Forster zwingender, aber die Vorentscheidung sollte nicht fallen. Etwa ab der 65. Minute wurde das Spiel wieder ausgeglichener. Paul Kobus flankte auf Christian Tischer in den Strafraum der Forster. Der Gegenspieler klärte im entscheidenden Moment noch zur Ecke. Anschließend wurde die Partie etwas ruppiger und Chancen waren auf beiden Seiten nicht zu verzeichnen. In der 87. Minute bzw. 88. Minute wurde jeweils eine gelb-rote Karte verteilt und so sollten auf beiden Seiten nur noch zehn Mann pro Team die Partie beenden. Die Blau-Weißen warfen noch einmal alles nach vorn, um wenigstens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. In der 90. Minute passte Christian Tischer auf Robin Domhardt. Dessen Abschluss ging über das Forster Tor. Kurz darauf spielte Maximilian Hußner ins Zentrum ebenfalls auf Robin Domhardt. Der Forster Keeper hielt den Ball im Nachfassen. Anschließend vergab noch Marcel Kuba die Möglichkeit das Ergebnis auf 2:2 zu stellen und im Gegenzug schloss Forst zur Vorentscheidung ab.

Am Ende ein ärgerliches Ergebnis für Schorbus, doch die Leistung und Einstellung stimmte an diesem Wochenende. Darauf sollte die Mannschaft aufbauen und zuversichtlich auf die verbleibenden Spiele bis zur Winterpause blicken.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Paul Kobus, Niklas Rädel, Renè Böhme, Maximilian Hußner, Nico Bartelt (SF) – Christian Tischer, Danilo Koall, Ghaith Naghmouchi (ab der 54. Minute Ronny Richter) – Marcel Kuba, Robin Domhardt

Schiedsrichter: Jürgen Thies

Zuschauer: 110

Das Kreispokalspiel gegen VfB Krieschow  II  beginnt am Sonntag, d.17.11.19, bereits um 13:00 Uhr  !

Die SG Blau-Weiß Schorbus befindet sich weiterhin im freien Fall. Mit der 1:5-Klatsche im Heimspiel gegen die SG Frischauf Briesen/Dissen setzte es die vierte Niederlage in Folge. Dabei sollte gegen die Spielgemeinschaft nach den mageren Auftritten eigentlich das Ruder endlich rumgerissen werden, aber es folgte die wahrscheinlich schlechteste Leistung der gesamten bisherigen Saison.

Das Spiel begann kurzweilig. Bereits in der ersten Minute fuhr Schorbus einen Angriff über Christian Tischer, Marcel Kuba, Nico Bartelt und Robin Domhardt. Dieser konnte nur durch ein Foul im Gästestrafraum gestoppt werden. Der Unparteiische entschied ohne zu zögern auf Strafstoß. Der Gefoulte übernahm selbst die Verantwortung und verwandelte sicher zur frühen Führung. Diese gab Schorbus leider nicht die erhoffte Sicherheit und so sollte nur wenige Minuten später der Ausgleich fallen. Einen Schuss konnte Michael Jenzewski zunächst abwehren. Der zurückspringende Ball fiel über die Schorbuser Defensive unglücklich genau vor die Füße des Briesener Spielers, welcher aus halbrechter Position zum 1:1 traf. Das Spiel der Gäste zeigte sich mit seinen langen Bällen in die Offensive sehr durchsichtig, doch die Spielgemeinschaft stellte damit die Blau-Weißen Gastgeber vor große Probleme, welche Schorbus bis zum Spielende nicht abstellen konnte. In der 25. Minute schlossen die Gäste zur Führung ab. Beim Pass stand Stürmer Christian Rinza knapp nicht im Abseits. Er schnappte sich den Ball und vollendete schnörkellos zum 2:1. Die Gastgeber zeigten sich im Angriff völlig harmlos und mehr als ein Schuss von Robin Domhardt aufs kurze Eck – der Ball wurde vom Keeper zur Ecke geklärt – konnte als Torchance nicht notiert werden.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Tor für die Gäste, doch dieses fand auf Grund einer Abseitsstellung keine Anerkennung. Im weiteren Verlauf schlichen sich viele Nickligkeiten in die Partie hinein und die folgende Phase war von viel Unruhe geprägt. Schorbus bestimmte insgesamt die Partie und der Ausgleich schien eine Frage der Zeit zu sein, aber genau zu diesem wichtigen Zeitpunkt stellten die Gäste mit dem Treffer zum 3:1 die Vorentscheidung her. Anschließend erhöhte Briesen/Dissen in der 67. Minute auf 4:1. Dabei verlor Schorbus den Ball in der Briesener Hälfte. Der Ball landete wieder einmal bei Christian Rinza und dieser spielte den Konter konsequent zu Ende. Den Schlusspunkt setzten die Gäste in der 77. Minute und wieder ging diesem Treffer ein langer Ball voraus. Bis zum Ende hatte die Spielgemeinschaft zwei/drei weitere Möglichkeiten dieser Art und Schorbus hatte Glück, dass die Niederlage nicht noch höher ausgefallen ist. Für Ergebniskosmetik hätte Marcel Kuba in der 87. Minute sorgen können. Der Abschluss wurde vom Schlussmann der Gäste zur Ecke geklärt.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Renè Böhme (SF), Maximilian Hußner, Nico Bartelt (ab der 70. Minute Robert Krause) – Christopher Adler (ab der 46. Minute Martin Kloss), Christian Tischer, Danilo Koall – Marcel Kuba, Robin Domhardt

Schiedsrichter: Dennis Karstädt

Zuschauer: 68

Für die SG Blau-Weiß Schorbus stand am neunten Spieltag das Derby gegen Einheit Drebkau auf dem Programm. Nach zwei Niederlagen in Folge (Motor Saspow, Viktoria Cottbus) wurde es mal wieder Zeit für einen Sieg, um in der Tabelle nicht weiter abzurutschen. Allerdings zeigten die Blau-Weißen gegen einen keinesfalls übermächtigen Gegner die wahrscheinlich bisher schlechteste Saisonleistung, so dass bereits zur Halbzeit der Sieg für den grün-weißen Gastgeber feststand.

Beide Mannschaften zeigten keine Leistung, welches das Prädikat „Kreisoberliga“ verdient hatte. Die Drebkauer profitierten aber, von dem sowohl spielerisch als auch kämpferisch mangelhaften Auftritt der Schorbuser. In der 15. Minute gelang dem Gastgeber durch die erste Möglichkeit in der Partie die Führung. Ein Fehlpass in der eigenen Hälfte ging dem Angriff der Grün-Weißen voraus. Anschließend wurde die Hereingabe von der rechten Seite im Strafraum von einem Schorbuser Spieler auf den Drebkauer Stürmer Manuel Rehn verlängert, welche mit wenig Mühe zum 1:0 verwandelte. Durch den Rückstand lief bei Schorbus noch weniger zusammen und das Team hatte Glück, dass Drebkau diese Phase nicht effektiver nutzen konnte. Sechs Minuten nach der Führung gelang dann aber doch das 2:0. Nach einem langen Ball in die Spitze wurde Stefan Schicktanz sträflich allein gelassen. Er kam mit der Fußspitze noch an den Ball heran und lenkte ihn so ins kurze Eck. In der 26. Minute konnte der Hauch einer Chance für Schorbus notiert werden. Eine Flanke von Ghaith Naghmouchi senkte sich gefährlich in den Strafraum der Gastgeber, aber kein Schorbuser Spieler sah es als Aufgabe an sich in Richtung Ball zu bewegen, so dass die Möglichkeit geklärt wurde. Wenige Minuten vor der Pause erhöhte Drebkau auf 3:0. Schorbus reklamierte auf Abseits, doch alle Proteste halfen nichts, so dass der Treffer Anerkennung fand.

Nach dem Seitenwechsel kam vom Gastgeber mit der sicheren Führung im Rücken so ziemlich gar nichts mehr. Schorbus stürmte auf das Drebkauer Tor zu, doch zeigte sich die Mannschaft wenig effektiv im Nutzen der Chancen bzw. hatte der Schlussmann der Grün-Weißen wieder einen hervorragenden Tag aufzuweisen. So wehrte er in der 48. Minute einen Kopfball von Christian Tischer ab. Kurz darauf tauchte der eingewechselte Robin Domhardt allein vor Keeper Andy Branig auf, welcher den Abschluss abwehren konnte. In der 53. Minute probierte sich Renè Böhme aus der zweiten Reihe, aber der Ball ging über das Tor. Wäre in dieser Phase der Treffer zum 1:3 aus Schorbuser Sicht gefallen, hätte es vielleicht doch noch einmal spannend werden können. So aber fanden sich die Blau-Weißen mit zunehmender Spieldauer mit der drohenden Niederlage ab. Das Tor zum 3:1-Endstand fiel in der Nachspielzeit der Partie, so dass dieser lediglich als Ergebniskosmetik diente. Dass der Treffer von Marcel Kuba nach Vorlage von Christian Tischer auch nur erzielt werden konnte, da der Ball noch abgefälscht war, passte zu dem gebrauchten Tag der Blau-Weißen.

Am Ende kassierte Schorbus also die dritte Punktsiederlage in Folge und die Tendenz zeigt deutlich nach unten. Alle Beteiligten sollten sich nun endlich bewusst sein, dass sowohl die spielerische Leistung als auch die Einstellung über kurz oder lang nicht ausreicht, um in der Kreisoberliga bestehen zu können.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Paul Kobus (ab der 46. Minute Robin Domhardt), Niklas Rädel, Renè Böhme (SF), Maximilian Hußner, Nico Bartelt – Christian Tischer, Danilo Koall, Ghaith Naghmouchi (ab der 70. Minute Christopher Adler) – Andreas Böhm, Marcel Kuba

Schiedsrichter: Enrico Jende

Zuschauer: 98

Die Auslosung des Viertelfinales im Kreispokal ergab folgende Paarungen :

 

Blau-Weiss Schorbus    -     VfB 1921 Krieschow  II    >>>  am Sonntag, den  17.11.19, Anstoß  13:00 Uhr

Eiche Branitz                -     SC Spremberg 1896

Kolkwitzer SV 1896       -     SV Döbern

SG Groß Gaglow           -     SV Wacker Ströbitz  II    

Zum achten Spieltag der Saison empfing die SG Blau-Weiß Schorbus die Mannschaft von Viktoria Cottbus. Auch in dieser Woche fehlten bei den Schorbusern eine Reihe von Spielern (Falk Frömming, Martin Kloss, Robert Ohnholz, Renè Böhme, Christopher Adler und Jonas Jakubenko), so dass sich die Mannschaft wieder einmal quasi von allein aufgestellt hat.

Die Cottbuser werden als einer der Aufstiegsfavoriten gehandelt, die mit ihrer Spielfreude und dem jungen Team zu überzeugen wissen. Allerdings mussten sie in dieser Saison gegen die direkte Konkurrenz aus Forst und Krieschow schmerzhafte Niederlagen hinnehmen.

Insgesamt zeigte sich die Anfangsphase recht ruhig und bis auf einen blitzschnell ausgeführten Konter der Gäste in der zweiten Spielminute waren keine weiteren Möglichkeiten zur verzeichnen. Nach einer Viertelstunde dominierten dann die Schorbuser Gastgeber die Partie. In der 16. Minute bot sich die erste Gelegenheit, aber der Schuss von Robin Domhardt aufs kurze Eck wurde vom Cottbuser Schlussmann gehalten. Eine Minute später gelang Schorbus die 1:0-Führung. Nach Doppelpass mit Robin Domhardt schloss Kapitän Nico Bartelt erfolgreich ins lange Eck ab. In der 20. Minute besaßen die Gastgeber die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen. Marcel Kuba bediente Robin Domhardt, welcher jedoch den Ball nicht kontrollieren und zum Abschluss bringen konnte. In der 28. Minute schien der zweite Treffer für Schorbus fällig zu sein. Nach Zuspiel von Christian Tischer traf Marcel Kuba nur den Pfosten. Der zurückspringende Ball landete bei Ghaith Naghmouchi, dessen Schuss vom Feldspieler kurz vor der Torlinie zur Ecke geklärt wurde. Die letzten Minuten vor der Halbzeit gehörten dann den Gästen und Schorbus hatte zwei brenzlige Situationen zu überstehen. Letztlich gelang es den Blau-Weißen aber mit dem knappen und nicht unverdienten Vorsprung in die Pause zu gehen.

Die Pause hat den favorisierten Gästen aus Cottbus gutgetan und mit frischen Kräften und einer ordentlichen Portion Willensstärke gingen sie in den zweiten Durchgang. Nachdem die ersten zwei Möglichkeiten (47. Minute und 48. Minute) noch das Ziel verfehlten, kam Viktoria vier Minuten nach Wiederanpfiff zum Ausgleich. Ein Abschluss prallte gegen die Latte und der zurückspringende Ball wurde zum 1:1 verwertet. Von diesem schnellen Treffer erholte sich Schorbus nicht und auch in der weiteren Spielzeit waren die Cottbuser das aktive Team und der Führungstreffer in der 61. Minute, als sie in Überzahl vor dem Schorbuser Schlussmann Michael Jenzewski auftauchten, die logische Konsequenz. In der weiteren Spielzeit waren die Gäste dem dritten Treffer näher, als Schorbus dem Ausgleich. Aber dann bot sich in der 80. Minute doch die große Möglichkeit das Ergebnis auf 2:2 zu stellen. Frei vorm Tor schoss Robin Domhardt aber nur den Cottbuser Keeper an. Auf der anderen Seite verhinderte der Außenpfosten in der 82. Minute die Vorentscheidung zu Gunsten der Gäste. Letztlich blieb es beim knappen 2:1-Sieg für die Favoriten aus Cottbus. Ärgerlich zeigt sich das Ergebnis für Schorbus, denn mit etwas mehr Konsequenz und einer wacheren Anfangsphase im zweiten Durchgang wäre ein Punktgewinn für die Blau-Weißen möglich gewesen.

 

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Paul Kobus, Niklas Rädel, Danilo Koall, Maximilian Hußner, Nico Bartelt (SF) – Christian Tischer, Robin Domhardt, Ghaith Naghmouchi (ab der 60. Minute Robert Krause) – Andreas Böhm, Marcel Kuba

Schiedsrichter: Ingo Lönnig (ab der 35. Min. Michael Klose)

Zuschauer: 70

Am Wochenende ruhte der Punktspielbetrieb und für die SG Blau-Weiß Schorbus stand die Austragung der dritten Pokalrunde auf dem Programm. Dabei hatte es Schorbus mit dem Vertreter der 1. Kreisklasse Nord – Groß Gastrose zu tun. Es war scheinbar das leichteste Los, welches noch in der Runde der letzten 16 Mannschaften zu vergeben war und damit ein Sieg für den Favoriten aus der Kreisoberliga Pflicht.

Schorbus hatte an dem Tag mit großen personellen Sorgen zu kämpfen. Es fielen u.a. Niklas Rädel, Jonas Jakubenko, Marcel Kuba, Falk Frömming und Martin Kloss aus. Zudem konnten Paul Kobus und Robin Domhardt nur angeschlagen die Partie bestreiten.

Schorbus war von Beginn an gefordert und hatte über sehr viel Ballbesitz zu verfügen. Daraus konnte die Mannschaft jedoch keinen Profit schlagen, da der Platz eine sichere Ballführung zu keiner Minute zuließ. Die Verhältnisse waren grenzwertig und einzig, dass keiner mit einer schwereren Verletzung das Spiel beendete, ist als positiv festzuhalten. In der achten und elften Minute hatte Schorbus zwei Offensivausflüge aufzuweisen. Zunächst ging eine Direktabnahme von Robin Domhardt über das Tor und anschließend gelang es Christopher Adler nicht einen Angriff abzuschließen, wodurch die Situation bereinigt werden konnte. In der 20. Minute stellten die Blau-Weißen die Führung her. Dabei bediente Paul Kobus mit einem langen Diagonalball Robin Domhardt, welcher erfolgreich zum 1:0 abschloss. Bis zur Halbzeit waren es dann die Gastgeber, die sich mit dem Rückstand nicht zufrieden geben wollten. Durch individuelle Fehler kamen sie zu einigen verheißungsvollen Ansätzen, doch fehlte ihnen die Präzision um Schorbus ernsthaft gefährlich zu werden. Zwei gute Möglichkeiten sollen aber nicht unerwähnt bleiben. Kurz nach der Schorbuser Führung musste Renè Böhme für seinen schon geschlagenen Keeper in hoher Not klären. In der 36. Minute bekam Schorbus einen Freistoß von der halbrechten Seite zugesprochen. Der Versuch misslang völlig, der Gastgeber kam in Ballbesitz und fuhr einen mustergültigen Konter. Nur der Abschluss zeigte sich nicht erfolgreich, denn der Ball ging am langen Pfosten vorbei. Glück für Schorbus, dass es mit dem knappen Vorsprung in die Pause ging.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel, außer dass der Gastgeber mit neuem Selbstvertrauen in den zweiten Durchgang ging. Auf Schorbuser Seite musste Paul Kobus – angeschlagen mit Zerrung – der Mannschaft weichen und Trainer Ronny Richter agierte selbst als letzter Mann. In der ersten Viertelstunde fehlte bei den Blau-Weißen die Ordnung und so waren einige brenzlige Situationen zu überstehen. Einmal musste Michael Jenzewski sein Können beweisen. Er wehrte einen Schuss gut ab. In weiteren Situationen unterstützten die Feldspieler, in dem der Ball mit vereinten Kräften aus der Gefahrenzone gebracht werden konnte. Effektiv zeigte sich Schorbus dann in der 63. Minute, als mit der ersten Chance im zweiten Durchgang das Ergebnis auf 2:0 gestellt werden konnte. Dabei spielte Andreas Böhm die Defensive der Gastgeber aus und schob den Ball zur Vorentscheidung ins leere Tor. Den Schlusspunkt setzte zehn Minuten später Ghaith Naghmouchi als er den Ball sehenswert im Tor der Gastroser unterbrachte.

Die nächste Pokalrunde wird am 16./17. November gespielt. Der Gegner wird bei der Auslosung Ende Oktober ermittelt. Für Schorbus geht es nun weiter mit der Austragung des achten Spieltages. Zu Gast ist die Mannschaft von Viktoria Cottbus.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Paul Kobus (ab der 46. Minute Ronny Richter), Danilo Koall, Renè Böhme (SF), Maximilian Hußner, Nico Bartelt – Christian Tischer, Christopher Adler (ab der 76. Minute Michael Otto), Ghaith Naghmouchi – Robin Domhardt (ab der 84. Minute Enrico Kuhz), Andreas Böhm

Schiedsrichter: Robert Großer

Zuschauer: 47

Nach zwei Niederlagen in Folge war die SG Blau-Weiß Schorbus am sechsten Spieltag der laufenden Kreisoberligasaison zum Siegen verdammt. Da kam der Aufsteiger vom TSV Cottbus/Kiekebusch gerade recht. Die Gäste starteten mit drei Punkten aus vier Spielen mäßig in die Saison, wodurch Schorbus als Favorit gelten sollte. Doch zu unterschätzen, galt es den Aufsteiger nicht, denn mit Björn Schneller hat dieser einen Angreifer in seinen Reihen, der sich durch enorme Treffsicherheit auszeichnet und bereits fünf Treffer auf seinem Konto hat.

Die Gäste suchten früh die Offensive – allerdings zu früh und so musste der Anstoß wiederholt werden, weil der Cottbuser Spieler zu schnell startete. Ansonsten waren in den ersten zehn Minuten keine weiteren Aktionen zu verbuchen, da sich beide Teams spielerisch nicht überschlugen. Mit einem Doppelschlag stellte Schorbus in der zehnten bzw. elften Minute eine 2:0-Führung her. Zunächst verwertete Marcel Kuba gekonnt eine Flanke von Paul Kobus am langen Pfosten. Eine Minute später verwandelte Christian Tischer aus ca. 18 Metern aus zentraler Position platziert ins linke Eck. Mit dem 3:0 in der zwanzigsten Minute gelang dem Gastgeber der Ausbau der Führung. Dabei ließ Marcel Kuba durch eine Körpertäuschung den Cottbuser Defensivmann ins Leere laufen und behielt vor dem Keeper die Nerven. Trotz des hohen Vorsprungs verloren die Blau-Weißen in der Folgezeit den spielerischen Faden. Vor allem bei langen Bällen in die Spitze sah Schorbus schlecht aus und so kamen die Gäste in der 24. Minute bzw. in der 35. Minute zu zwei verheißungsvollen Möglichkeiten. Zunächst ließ Björn Schneller eine 100%ige überraschenderweise liegen. Er tauchte vor Michael Jenzewski unbedrängt auf und anstatt den Ball ins linke oder rechte Eck mühelos einzuschieben, schoss er genau den Schorbuser Schlussmann an, der den Ball zur Ecke klärte. Zehn Minuten später stand erneut der Keeper der Blau-Weißen im Mittelpunkt, als TSV nach ganz schlechtem Zweikampfverhalten der Schorbuser zum Abschluss kam. Auch diesmal rettete Michael Jenzewski seiner Mannschaft den Vorsprung. Zur Halbzeit konnte Schorbus also eine deutliche Führung verzeichnen, welche allerdings bei mehr Effektivität der Gäste wohl nicht so üppig ausgefallen wäre.

Nach dem Seitenwechsel nahm das spielerische Niveau immer mehr ab. Von den Gästen kam offensiv gar nichts mehr und Schorbus passte sich der limitierten Spielweise der Cottbuser wunderbar an. Absolut passend dazu, zeigte sich die Situation in der 71. Minute als Schorbus eine 4:2-Überzahlsituation nicht erfolgreich abschloss. In der 75. Minute bauten die Blau-Weißen die Führung aus. Nach einem Foul an Maximilian Hußner wurde auf Strafstoß entschieden. Der eingewechselte Robin Domhardt übernahm die Verantwortung und stellte das Ergebnis auf 4:0. Dieser Treffer sollte die allerletzten Zweifel an einem ruhigen Nachmittag nehmen. Gleichzeitig dezimierte sich der Gast in dieser Situation als Tim Kubanke die zweite gelbe Karte in der Partie sah. Bis zum Spielende konnte Schorbus nun befreit aufspielen. In der 77. Minute erkämpfte sich Marcel Kuba stark den Ball und gab ihn auf Christopher Adler weiter, dessen Abschluss jedoch misslang. Eine weitere Chance verzeichnete der Gastgeber nach einer Ecke von Nico Bartelt. Dabei schloss Kapitän Renè Böhme per Kopf ab und das Spielgerät ging nur knapp am Tor der Gäste vorbei. Den Schlusspunkt setzte Schorbus in der 80. Minute. Dabei legte Marcel Kuba den Ball quer auf den mitgelaufenen Robin Domhardt, welcher mühelos zu seinem zweiten Treffer an diesem Tag verwandelte. Wenige Minuten später sahen die Gäste erneut die gelb-rote Karte und so wurde das Spiel beim Stand vom 5:0 pünktlich abgepfiffen.

Überbewertet werden, sollte dieser Schorbuser Erfolg aber keinesfalls, denn dafür zeigte sich der Gegner an diesem Tag einfach zu schwach. Für Schorbus bedeutet der vierte Sieg im sechsten Spiel, dass nun zwölf Zähler zu Buche stehen. Gleichzeitig verteidigten damit die Blau-Weißen ihren vierten Tabellenplatz.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Renè Böhme (SF), Danilo Koall, Maximilian Hußner (ab der 76. Minute Martin Kloss), Nico Bartelt – Paul Kobus, Jonas Jakubenko (ab der 61. Minute Christopher Adler), Christian Tischer – Andreas Böhm (ab der 70. Minute Robin Domhardt), Marcel Kuba

Schiedsrichter: Fabian Böhme

Zuschauer: 50

Bei herrlichem Fußballwetter ging es am fünften Spieltag für die SG Blau-Weiß Schorbus zur Mannschaft von Groß Gaglow. Dabei hatte Schorbus mit einigen personelle Problemen zu kämpfen, so dass die Taktik lautete: Hinten wenig zulassen und Vorne gefährliche Nadelstiche setzen. Diese Taktik klappte insgesamt auch recht gut, nur das Ergebnis stimmte am Ende leider nicht.

Der Gastgeber legte erwartungsgemäß los und so ging es nur in Richtung Schorbuser Tor. Doch die Blau-Weißen verteidigten überraschenderweise sehr ordentlich und so konnten auch nach zwanzig Minuten noch keine Tore vermerkt werden. Ab und an wagte sich Schorbus auch in die gegnerische Hälfte, aber der Keeper der Gastgeber musste nicht zwingend eingreifen. In der 22. Minute gelang Groß Gaglow der Führungstreffer. Nach einem Freistoß auf Höhe der Mittellinie kombinierte sich der Gastgeber wunderbar durch. Gaglow schob den Ball von rechts auf den langen Pfosten und dort konnte der Akteur problemlos verwandeln. Kurz darauf konnte durch Marcel Kuba ein Versuch zum Ausgleich notiert werden, aber der Abschluss ging über das Tor. In der verbleibenden Zeit bis zur Halbzeit gelang es Schorbus, den Ball vom eigenen Tor fern zu halten. Möglichkeiten zum 1:1 waren rar und so sollten nach 45 Minuten die Seiten mit dem knappen Vorsprung für den Gastgeber gewechselt werden.

Wenige Minuten nach Wiederanpfiff bekam Schorbus einen Freistoß zugesprochen. Nico Bartelt brachte diesen in den Strafraum der Gaglower hinein und Christian Tischer verwandelte per Kopf zum vermeintlichen Ausgleich. Der Treffer wurde auf Grund eines vorangegangen Foulspiels von Andreas Böhm nicht gewertet. Im Gegenzug rettete Michael Jenzewski im Schorbuser Tor per Fußabwehr. In der 51. Minute wurde Maximilian Hußner per Ellbogenschlag ausgeknockt, doch das Spiel lief weiter und Gaglow erhöhte durch einen noch abgefälschten Schuss auf 2:0. Anschließend warf Schorbus alles noch vorn. Eine Freistoßflanke von Nico Bartelt wurde zur Ecke geklärt. Nach der anschließenden Hereingabe kam Renè Böhme zum Abschluss. Der Keeper der Gaglower wehrte den Ball ins Toraus ab. Erneut war es Nico Bartelt, der eine Ecke auf den langen Pfosten brachte und Christian Tischer verwandelte per Kopf zum Anschlusstreffer. Die Partie war nun wieder völlig offen und beide Mannschaften hatten Möglichkeiten um entweder die Vorentscheidung oder den Ausgleich zu erzielen. Gaglow scheiterte mehrmals am Schorbuser Schlussmann Michael Jenzewski im 1:1-Duell. Auf Schorbuser Seite hatte zweimal Andreas Böhm die Chance den 2:2-Ausgleich zu verbuchen. Aber der Gaglower Keeper war auf der Höhe. Mit dem Abpfiff erzielte der Gastgeber das entscheidende 3:1, als Schorbus nach einem individuellen Fehler den Ball auf dem Tablett servierte und Gaglow nur noch erfolgreich abschließen musste.

Am Ende zeigt sich das Ergebnis für Schorbus sehr bitter, denn die Blau-Weißen kämpften und präsentierten sich gegenüber den Vorwochen stark verbessert. Insgesamt bleiben die drei zu vergebenen Punkte aber nicht unverdient in Gaglow.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Renè Böhme (SF), Danilo Koall, Maximilian Hußner, Nico Bartelt – Christian Tischer, Ghaith Naghmouchi (ab der 71. Minute Christopher Adler), Jonas Jakubenko – Andreas Böhm, Marcel Kuba

Schiedsrichter: Ronny Wiemann

Zuschauer: 55

In der 3. Pokalrunde tritt Blau-Weiss bei der SG Eintracht Groß Gastrose an. Auf deren Wunsch, als Gastgeber, wird am Samstag, d. 12.10.19, Anstoß bereits um 13:30 Uhr, gespielt, da man am Oktoberfest in Guben teilnehmen möchte. Groß Gastrose spielt in dieser Saison in der 1. KKL, Staffel Nord.

Am dritten Spieltag reiste die Mannschaft der SG Blau-Weiß Schorbus zum SV Guhrow. Dabei trafen zwei Mannschaften aufeinander, welche einen jeweils komplett anderen Start in die Saison hinlegten. Der Gastgeber aus Guhrow kassierte zum Saisonauftakt zwei Niederlagen, während Schorbus nach den Siegen gegen Dissenchen/Haasow und im Derby gegen Kausche alle sechs zu vergebenden Zähler einsammeln konnte. Zudem war bei Schorbus in den letzten Partien eine deutliche Leistungssteigerung zu vermerken, so dass entsprechend optimistisch auf die Partie gegen den Tabellenletzten geblickt wurde. Allerdings sei vorausgesagt, dass die Blau-Weißen auf ganzer Linie enttäuschten.

Schorbus startete in das Spiel mit dem Bestreben das Spielgeschehen zu kontrollieren, aber die ersten großen Möglichkeiten um die Führung zu erzielen, war auf Guhrower Seite zu verzeichnen. Sowohl in der neunten als auch in der zwölften Minute musste die Schorbuser Defensive in höchster Not die jeweilige Situation bereinigen. Spielerisch lief bei Schorbus so ziemlich gar nichts zusammen und auch bei den ruhenden Bällen konnten die Blau-Weißen für keine Gefahr sorgen. Das Spiel des Favoriten zeigte sich darüber hinaus mit zunehmender Spieldauer sehr durchsichtig, so dass auch nach 35 Minuten noch keine Möglichkeit für Schorbus zu notieren war. Erst in den letzten fünf Minuten vor der Halbzeit zeigte Schorbus so etwas wie eine spielerische Überlegenheit. Für den ersten Hauch einer Chance sorgte Danilo Koall in der vierzigsten Minute. Sein Schuss ging über das Tor. Kurz darauf kam Nico Bartelt zum Abschluss. Der Ball, welcher als erster überhaupt auf das Guhrower Tor ging, wurde vom Schlussmann der Gastgeber gehalten. In der 43. Minute gelang der Schorbuser Mannschaft die Führung. Nach Vorarbeit von Robert Ohnholz vollendete Marcel Kuba mit einem Schuss aus halbrechter Position ins linke Eck erfolgreich. Eine weitere Möglichkeit durch ihn konnte in der 45. Minute vermerkt werden, als sein Abschluss über das Tor ging. Auf Grund dieser Drangphase vor der Halbzeit und dem damit zu verzeichnenden Chancenplus ging dieser Stand zur Halbzeit insgesamt in Ordnung.

Doch drei Minuten nach Wiederanpfiff wurde mit dem Ausgleich zum 1:1 alles wieder auf Anfang gesetzt. Vorausgegangen war diesem Treffer eine gute Einzelleistung des Guhrower Spielers. Kurz darauf hatte der Gastgeber zudem die Möglichkeit zur Führung, aber Schlussmann Michael Jenzewski klärte per Fußabwehr. Nach etwa zwanzig gespielten Minuten im zweiten Durchgang läutete Schorbus die Schlussoffensive ein und so war in der 67. Minute die erste Schorbuser Möglichkeit nach Wiederanpfiff zu verbuchen. Der Schuss von Christian Tischer ging aber über das Tor. Wenige Minuten später setzte sich Marcel Kuba gut durch, doch seine Endstation war der Guhrower Keeper, welcher ihm den Ball vom Fuß pflückte. Schorbus blieb am Drücker, aber offensiv folgte ein Missverständnis dem anderen und so waren zwingende Möglichkeiten Mangelware. Dass schließlich doch noch der glückliche Siegtreffer gelang, war ausgerechnet dem früheren Schorbus-Spieler Heiko Jäger zu „verdanken“, welcher eine Eckballhereingabe ins eigene Tor lenkte. Anschließend präsentierte sich Guhrow wütend und so waren nach dem Schorbuser Führungstreffer in der 84. Minute noch gute fünf Minuten plus Nachspielzeit zu überstehen. Den knappen Vorsprung konnten die Blau-Weißen wackelig, aber schließlich erfolgreich verteidigen und so stand nach Abpfiff der dritte Sieg im dritten Punktspiel fest.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Paul Kobus, Niklas Rädel, Robert Ohnholz, Maximilian Hußner (ab der 75. Minute Andreas Böhm), Nico Bartelt (SF) – Danilo Koall, Jonas Jakubenko (ab der 86. Minute Ghaith Naghmouchi), Martin Kloss (ab der 62. Minute Robin Domhardt) – Christian Tischer, Marcel Kuba

Schiedsrichter: Steve Hübschmann

Zuschauer: k.A.