Der SG Blau-Weiß Schorbus gelang im Derby gegen den SV Einheit Drebkau der erste Pflichtspielsieg im Jahr 2019. Dabei ging Schorbus nicht einmal unbedingt als Favorit in die Partie – schließlich holten die Blau-Weißen in den drei bisher absolvierten Spielen in der Rückrunde lediglich einen Punkt. Drebkau dagegen hatte durch den Sieg in der Vorwoche gegen Dissenchen/Haasow Selbstvertrauen sammeln können.

Drebkau begann dementsprechend mit viel Rückenwind, denn nach der 0:1-Hinspielniederlage hatte Einheit noch eine Rechnung zu begleichen. Nico Bartelt nahm dem Gastgeber allerdings schnell den Wind aus dem Segel und markierte in der dritten Spielminute den Führungstreffer. Lorenzo Barrios flitzte über rechts. Seine Eingabe schien geklärt, doch der Ball kam zu ihm zurück. Er legte das Spielgerät zu Maximilian Hußner, welcher auf Nico Bartelt passte. Dieser schloss ganz überlegt in das kurze Eck ab. Einheit war nun geschockt. Der Landesklassenabsteiger mühte sich zwar, doch so wirklich viel lief nicht zusammen. Schorbus dagegen konnte auf Konter setzen und war damit dem zweiten Treffer sehr nah. In der sechsten Minute kehrte Schorbus das Spiel um. Marcel Kuba gab den Ball auf Christian Tischer weiter. Dieser flankte auf ihn zurück. Der Schuss vom Schorbuser Angreifer ging links am Pfosten vorbei. In der zehnten Minute bot sich die nächste gute Gelegenheit. Matthias Geppert bediente per Freistoß Christian Tischer. Dieser legte ab auf Martin Kloss. Sein Abschluss landete auf der Oberkante der Latte. Die letzte gute Möglichkeit im ersten Durchgang hatte Schorbus durch Christian Tischer, dessen Abschluss aus spitzem Winkel durch den Drebkauer Verteidiger zur Ecke geklärt werden konnte. Die Defensive der Blau-Weißen ließ nur sehr wenig zu, wobei sich das Offensivspiel des Gastgebers auch insgesamt zu einfallslos präsentierte. Einheit hatte dadurch nur wenige Möglichkeiten um zum Ausgleich zu kommen. Einen Freistoß wehrte Michael Jenzewski im Schorbuser Tor in der 12. Minute ab. In der 26. Minute wurde ein Foul an ihm nicht geahndet, so dass Drebkau zum Abschluss kam, aber Nico Bartelt rettete vor der Torlinie. Kurz darauf reklamierte Schorbus auf Abseits, doch das Spiel lief weiter. Der Drebkauer Abschluss ging an den Außenpfosten. Damit ging es mit der knappen, aber nicht unverdienten Schorbuser Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel plätscherte das Spiel vor sich hin. Mit Kreisoberligafußball hatte das Gezeigte nur ganz selten etwas zu tun. Von Drebkau kam insgesamt zu wenig, um das Spiel zu seinen Gunsten zu drehen, wobei sich Michael Jenzewski in der 60. Minute bzw. in der 80. Minute zweimal auszeichnen musste. Schorbus dagegen verpasste es frühzeitig den vorentscheidenden zweiten Treffer zu erzielen. Chancen, unter anderem durch Marcel Kuba und Lorenzo Barrios, waren vorhanden. Die Entscheidung konnte schließlich wenige Minuten vor dem Ende hergestellt werden. Nach einem Foul an Martin Kloss bekam Schorbus einen Freistoß zugesprochen. Matthias Geppert guckte sich den weit links positionierten Drebkauer Keeper aus und verwandelte per Aufsetzer ins rechte Eck. Eine Chance zum Anschlusstreffer hatte der Gastgeber in den verbleibenden wenigen Minuten nicht mehr und so siegten die Blau-Weißen verdientermaßen im Derby. Dieser Sieg sollte hoffentlich für den nötigen Auftrieb in den kommenden Partien sorgen.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel (ab der 46. Min. Jonas Jakubenko), Robert Ohnholz, Maximilian Hußner, Matthias Geppert (SF) – Nico Bartelt, Lorenzo Barrios, Martin Kloss (ab der 89. Minute Enrico Kuhz) – Marcel Kuba, Christian Tischer

Schiedsrichter: Jürgen Thies

Zuschauer: 86

Am 18. Spieltag stand für die SG Blau-Weiß Schorbus die Partie gegen den Tabellenführer auf dem Programm. Die Bilanz der Reserve von Wacker Ströbitz zeigt sich glänzend, denn bisher konnten alle Spiele siegreich gestaltet werden. Lediglich ein Unentschieden trübt diese ansonsten makellose Bilanz. Mit 63 erzielten Toren stellt der Ligaprimus die beste Offensive der Liga. Gerade einmal sechs Gegentore präsentieren eine ebenso starke Defensive, wobei nicht unerwähnt bleiben sollte, dass Schorbus durch Danilo Koall dem Spitzenreiter das erste der wenigen Gegentore zufügte.

Gegenüber der Vorwoche konnte Trainer Ronny Richter wieder auf Matthias Geppert und Lorenzo Barrios sowie auf Maximilian Hußner zurückgreifen. Allerdingt musste Christian Tischer eine Strafe absitzen, da er in der Vorwoche den fünften gelben Karton in dieser Saison sah.

Bereits nach vier Spielminuten gelang Wacker die frühe Führung in dem Spiel. Mit ihrer Spielfreude und -stärke ließen sie die Schorbuser Defensive ganz schlecht aussehen und stellten problemlos das 1:0 her. Nur eine Minute später erhöhte der Favorit auf 2:0. Dabei wurde ein Freistoß aus halblinker Position durch die Mauer abgefälscht und Keeper Michael Jenzewski hatte so keine Abwehrchance. In der achten Minute konnte der erste Schorbuser Lichtblick notiert werden. Marcel Kuba stürmte auf den Wacker-Schlussmann zu, vergaß jedoch im richtigen Moment den Angriff abzuschließen, so dass der Ströbitzer Torwart ihm den Ball vom Fuß pflücken konnte. In der 13. Minute nutzte Wacker die dritte Möglichkeit, um das Ergebnis auszubauen. Erneut waren die Blau-Weißen völlig überfordert und der Gast bedankte sich mit einem Schuss ins kurze Eck. Es waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal 15 Minuten gespielt und ein Debakel war zu befürchten. Der Ligaprimus nahm sich mit dem beruhigenden Vorsprung im Rücken in der Folgezeit zurück, so dass auch Schorbus so langsam aktiv am Spiel teilnehmen durfte. In der 16. Minute verpasste es der Gastgeber das Ergebnis zu verkürzen. Marcel Kuba prüfte den Keeper aus der zweiten Reihe. Dieser klärte mit Mühe zur Ecke. Die anschließende Hereingabe senkte sich gefährlich in den Ströbitzer Strafraum, aber der Abschluss ging leider knapp vorbei. In der 25. Minute zeigte der Unparteiische Steve Haschke auf den Elfmeterpunkt. Der Schlussmann der Gäste brachte scheinbar Danilo Koall zu Fall. Eine Berührung fand jedoch nicht statt und so korrigierte Danilo Koall selbst den Schiedsrichter, welcher daraufhin seine Entscheidung zurücknahm. Weitere Möglichkeiten, um das Ergebnis freundlicher zu gestalten, wurden im ersten Durchgang nicht notiert.

Nach dem Seitenwechsel hatte zunächst Schorbus die Möglichkeit, auf 1:3 zu verkürzen. Dabei schoss Marcel Kuba völlig frei nur den gegnerischen Schlussmann an. Im Gegenzug klärte Robert Ohnholz für seinen schon geschlagenen Keeper vor der Torlinie. Die gleiche Situation zeigte sich nur zwei Minuten später. Auf Schorbuser Seite scheiterte Lorenzo Barrios – auf der anderen Seite klärte Michael Jenzewski im 1:1-Duell. In der 75. Minute fuhren die Blau-Weißen einen Konter über Danilo Koall. Er bediente Marcel Kuba, dessen Schuss zur Ecke abgefälscht wurde. Den Schlusspunkt in der Partie setzte Wacker mit dem Treffer zum 4:0 in der 77. Minute. Dabei geriet der Klärungsversuch der Schorbuser Abwehr zu kurz. Der Schuss von der Strafraumkante wurde abgeblockt, aber der Ball landete, wie so oft an diesem Tag, genau vor den Füßen der Wacker Spieler und so konnten sie aus Nahdistanz ohne Mühe einschieben.

An der Chancenverteilung und der Torfolge zeigte sich im Nachhinein, dass Schorbus diese Partie nicht über die gesamte Spielzeit, sondern in den ersten völlig verschlafenen 13 Minuten verloren hat. Die Schonphase nach der Winterpause sollte nun endgültig vorbei sein und so müssen in den nächsten Wochen wieder Punkte gesammelt werden.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Matthias Geppert (SF), Robert Ohnholz, Niklas Rädel, Maximilian Hußner, Renè Böhme – Jonas Jakubenko, Danilo Koall, Nico Bartelt (ab der 46. Min. Lorenzo Barrios) – Sven Rajewski, Marcel Kuba

Schiedsrichter: Steve Haschke

Zuschauer: 50

Zum ersten Auswärtsspiel der Rückrunde reiste die SG Blau-Weiß Schorbus zur SG Frischauf Briesen/Dissen. Da das Spiel am Karnevalssonntag stattfand fehlten mit Matthias Geppert und Falk Frömming zwei wichtige Spieler. Zudem musste Schorbus auf Lorenzo Barrios, den Vorwochentorschützen Martin Kloss und Maximilian Hußner verzichten. In Folge dessen war Trainer Ronny Richter gezwungen selbst als Libero zu agieren. Erfreulicherweise schaffte es Marcel Kuba rechtzeitig zum Spiel, so dass der 54-jährige Enrico Kuhz auf der Ersatzbank Platz nehmen konnte und nicht von Beginn an ran musste. Auf Grund der personellen Zwänge ging Schorbus trotz der besseren Tabellenplatzierung ganz klar nicht als Favorit in das Spiel.

In dieser Partie standen sich der Tabellenfünfte Briesen und der Tabellendritte Schorbus gegenüber, wodurch das Spiel als Spitzenspiel des 17. Spieltages deklariert wurde. Diesem Anspruch wurde die Partie aber äußerst selten gerecht. Die ersten Minuten gehörten dem Gastgeber und so brannte es in der ersten Spielminute bereits lichterloh im Strafraum der Blau-Weißen. Zunächst klärte Renè Böhme in höchster Not zur Ecke. Die anschließende Hereingabe wurde auf den langen Pfosten gebracht, wo ein Briesener Spieler freistand, aber die Möglichkeit nicht verwerten konnte. Nach fünf Minuten setzte auch Schorbus erste Nadelstiche, es gab jedoch kein Durchkommen bei der vielbeinigen Briesener Defensive. In den nächsten Minuten waren Chancen Mangelware. Ab der 19. Minute wurde der Gastgeber gefährlicher, doch Schorbus verteidigte umsichtig. In der 26. Minute vergab Briesen die 100%-ige Möglichkeit zur Führung. Eine Flanke von der linken Seite wurde in das Schorbuser Strafraumzentrum hineingebracht. Dort stand der Gastgeber völlig frei, doch brachte der Spieler das Kunststück fertig den Ball aus Nahdistanz über das Tor zu schießen. Bei Schorbus konnten offensiv keine Möglichkeiten notiert werden. Auch bei den wenigen Standards gelang es nicht für Gefahr zu sorgen. Dies änderte sich ab der 30. Minute. Marcel Kuba war im Angriff, ließ sich aber aus der guten Schussposition abdrängen. Dann versuchte Nico Bartelt sein Glück, der Ball wurde jedoch abgeblockt. Anschließend kam der Ball zu Christian Tischer, welcher den Ball von der linken Seite in den Strafraum schob. Der Schuss von Sven Rajewski ging am Tor des Gastgebers vorbei. In der 36. Minute setzte Renè Böhme einen Versuch ebenfalls neben das Frischauf-Tor. So langsam nahm das Spiel nun an Fahrt auf. In der 40. Minute hatte Schorbus zunächst Pech als ein Ball kurz vor der Torlinie noch geklärt werden konnte. Im Gegenzug schoss der Gastgeber nur an den Innenpfosten. So ging es mit dem torlosen Remis in die Pause, wobei beide Mannschaften Möglichkeiten zu einem Treffer gehabt hatten.

Mit einem Doppelschlag nach dem Seitenwechsel gelang Frischauf Briesen/Dissen die Führung. Dabei waren es vor allem individuelle Fehler, die dafür sorgten, dass Torjäger Rinza in der 48. Minute das 1:0 erzielte und zehn Minuten später durch Tusche das vermeintlich beruhigende 2:0 markiert werden konnte. Doch wenige Minuten nach dem 2:0 gelang Marcel Kuba durch die erste Schorbuser Möglichkeit im zweiten Durchgang der Anschlusstreffer, wodurch das Spiel wieder offen war. Schorbus rannte nun an, aber zwingende Möglichkeiten zum Ausgleich konnten nur ganz selten verzeichnet werden. Zehn Minuten vor dem Ende bot sich eine Chance für die Blau-Weißen. Nach einer Flanke von Nico Bartelt probierte es Marcel Kuba direkt. Der Schuss wurde abgeblockt. Im Gegenzug fuhr der Gastgeber einen Konter. Rinza scheiterte an Michael Jenzewski und der Ball wurde zur Ecke geklärt. Bei der anschließenden Hereingabe verteidigte Schorbus schlecht und so konnte Briesen/Dissen das vorentscheidende 3:1 herstellen.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Ronny Richter, Niklas Rädel, Robert Ohnholz, Renè Böhme (SF), Christian Tischer – Nico Bartelt, Danilo Koall, Jonas Jakubenko – Sven Rajewski, Marcel Kuba

Schiedsrichter: Ingo Lönnig

Zuschauer: 33

Zum Auftakt der Rückrunde empfing die SG Blau-Weiß Schorbus die zweite Mannschaft vom Kolkwitzer SV. Dabei ging Schorbus als Favorit in die Partie. Allerdings gestaltete sich die Partie sehr schwierig, da ersichtlich war, dass die Mannschaft nach der mehrwöchigen Pause noch nicht ganz wieder eingespielt war. So lag man zeitig bereits mit zwei Toren im Rückstand, doch durch eine gute kämpferische Leistung konnte am Ende wenigstens noch ein Zähler zu Hause behalten werden.

In den ersten zehn Minuten dominierte Schorbus die Partie, doch sowohl nach Standards als auch aus dem Spiel heraus verpassten die Blau-Weißen eine frühe Führung. Nach zehn Minuten kamen die Gäste besser ins Spiel und profitierten in der 14. Minute von einem Schorbuser Ballverlust im Mittelfeld. Mit einer 4:2-Überzahl stürmten sie auf das Schorbuser Tor zu und schlossen den Angriff überlegt zum 1:0 ab. Eine Minute später bot sich Matthias Geppert die Gelegenheit zum Ausgleich, doch die Direktabnahme ging am Tor der Kolkwitzer vorbei. In der 24. Minute bauten die Kolkwitzer das Ergebnis zu ihren Gunsten aus. Voran ging ein Foulspiel im Mittelfeld. Den anschließenden Freistoß führte der Gast lang in die Spitze aus. Im 1:1-Duell mit Keeper Michael Jenzewski behielten die Kolkwitzer die Nerven und erhöhten auf 2:0. Schorbus rannte an, aber das Spiel mit langen Bällen war zu durchsichtig und damit selten von Erfolg gekrönt. Die beste Chance für Schorbus vor der Pause bot sich Niklas Rädel in der 29. Minute, aber er traf nur das Außennetz. Die Gäste verlagerten sich ausschließlich auf das Konterspiel, wobei sie ein ums andere Mal aber ins Abseits liefen. Mit dem ungewohnten Rückstand ging es in die Pause.

Im zweiten Durchgang spielten zunächst nur noch die Blau-Weißen. In der 53. Minute hielt der Kolkwitzer Schlussmann einen Kopfball von Niklas Rädel nach einer Ecke von Nico Bartelt im Nachfassen. Drei Minuten später gelang Schorbus der Anschlusstreffer durch Lorenzo Barrios, wodurch das Spiel spätestens jetzt wieder völlig offen war. In der 63. Minute sowie 67. Minute hatten die Gäste zwei gute Gelegenheiten zu verzeichnen. Zunächst wehrte Michael Jenzewski einen Abschluss der Kolkwitzer ab. Anschließend wurde eine Möglichkeit noch auf der Linie geklärt. Schorbus drängte auf den Ausgleich, aber Chancen von Nico Bartelt (71. Minute), Matthias Geppert (73. Minute) und Marcel Kuba (75. Minute) konnten nicht genutzt werden. Zehn Minuten vor Schluss belohnten sich die Blau-Weißen dann aber für den couragierten Aufritt. Der eingewechselte Martin Kloss zeigte sich bei seinem Abschluss aus der zweiten Reihe erfolgreich. In der vierminütigen Nachspielzeit hatten dann beide Teams noch jeweils eine Chance um den Siegtreffer zu erzielen. Der Abschluss der Kolkwitzer ging zum Glück für Schorbus an das Lattenkreuz. Auf Schorbuser Seite landete ein Kopfball von Falk Frömming nach einem Freistoß am Außennetz.

Sicherlich waren bei Schorbus drei Punkte fest eingeplant, doch nach einem 0:2-Rückstand sollte die Mannschaft mit dem Unentschieden zufrieden sein.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Renè Böhme, Maximilian Hußner, Matthias Geppert (SF) – Danilo Koall, Nico Bartelt (ab der 75. Min. Sven Rajewski), Jonas Jakubenko (ab der 65. Min. Martin Kloss) – Marcel Kuba, Lorenzo Barrios

Schiedsrichter: Michael Rublack

Zuschauer: 50

Eine Woche vor Beginn der Rückrunde reiste die SG Blau-Weiß Schorbus zur Mannschaft vom FC Sängerstadt. Das Finsterwalder Team ist ebenfalls in der Kreisoberliga angesiedelt, wobei sie aktuell den 14. Tabellenplatz belegen.

Schorbus war erneut personell arg gebeutelt, so dass Trainer Ronny Richter selbst die Fussballschuhe schnüren musste.

Die erste Chance bot sich den Blau-Weißen in der zweiten Spielminute. Danilo Koall schoss allein vor dem Schlussmann stehend, am Tor vorbei. Mit einem Doppelschlag in der fünften und achten Minute stellten die Gastgeber eine 2:0-Führung her. Im weiteren Verlauf zeigte sich Schorbus mit guten Ansätzen, aber es fehlten zwingende Abschlüsse. In der 15. Minute verkürzte Schorbus. Nach einem Querpass von Christian Tischer vergab Danilo Koall die Riesenchance und die Situation schien bereinigt. Doch Danilo Koall brachte eine Flanke in den Strafraum der Finsterwalder hinein und per Eigentor wurde das Ergebnis auf 2:1 gestellt. Während die Blau-Weißen auch weiterhin im Verwerten der Torchancen geizten, zeigte sich Sängerstadt extrem effektiv und mit ihrer dritten Möglichkeit im Spiel bauten sie das Ergebnis auf einen erneuten Zwei-Tore-Vorsprung aus.

Nach dem Seitenwechsel verwaltete der Gastgeber das Ergebnis, während Schorbus sich weiterhin seine Möglichkeiten suchte. Höhepunkte gab es aber kaum zu notieren. In der 65. Minute gelang Danilo Koall der erneute Anschlusstreffer. Mit zwei späten Toren (81. Minute und 85. Minute) zeigte sich Schorbus dann am Ende doch erfolgreich. Zunächst stellte Robert Ohnholz den Ausgleich her. Danilo Koall besorgte den Siegtreffer zum 4:3. Auf Grund der Tatsache, dass die Blau-Weißen mehr in die Partie investierten, ging dieser Sieg alles in allem in Ordnung.

Für die Blau-Weißen siegten: Thomas Iwanetz – Matthias Geppert (SF), Robert Ohnholz, Niklas Rädel, Maximilian Hußner, Michael Jenzweski – Nico Bartelt, Danilo Koall, Enrico Kuhz – Sven Rajewski (ab der 46. Minute Ronny Richter), Christian Tischer

Nach zwei doch sehr erfolgreichen Hallenturnieren wagte sich die SG Blau-Weiß Schorbus nach acht Wochen spielfreie Zeit wieder auf das Großfeld. Dabei trafen die Blau-Weißen auf den Landesklassenvertreter Fichte Kunersdorf.

Beide Mannschaften hatten auf Grund der ungewöhnlichen Anstoßzeit unter der Woche personell Veränderungen vornehmen müssen. Kunersdorf griff vor allem auf Spieler aus der eigenen Jugend zurück.

Schorbus ging durch Marcel Kuba  früh in Führung. Anschließend lief Kunersdorf an, wobei es die Blau-Weißen dem Landesklassenvertreter durch leichtfertige Ballverluste recht leicht machten. Allerdings geizte Fichte ordentlich in der Chancenverwertung. Etwa zehn Minuten vor der Pause hatte Schorbus durch Nico Bartelt zwei sehr gute Chancen, um die Führung auszubauen, aber er vergab die Möglichkeiten. In der 38. Minute gelang Kunersdorf der Ausgleich, wobei auch in diesem Fall ein Ballverlust in der Offensive voran ging. Mit dem Halbzeitpfiff hatte Schorbus dann noch einmal die Möglichkeit erneut in Front zu gehen, aber Danilo Koall scheiterte im 1:1-Duell am Fichte-Schlussmann.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich das Spiel ähnlich. Beide Teams hatten gute Möglichkeiten, welche aber nicht genutzt werden konnten. Es war schließlich ein Strafstoß, der für die Entscheidung sorgte. Nach einem Foul von Matthias Geppert bekam Kunersdorf einen Elfmeter zugesprochen, den sie sicher zum 2:1-Endstand verwandelten.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski, Matthias Geppert, Robert Ohnholz, Maximilian Hußner, Nico Bartelt, Sven Rajewski, Danilo Koall, Marcel Kuba, Christian Tischer, Enrico Kuhz, Marcus Schwemmer, Thomas Iwanetz, Paul Kobus

Am 26. Januar 2019 trat die SG Blau-Weiß Schorbus bei der 29. Auflage des Eckersbacher Winterpokals an. Bei dem Turnier in Eckersbach – ein Stadtteil von Zwickau – betraten die Blau-Weißen gänzlich Neuland, denn Schorbus traf auf Mannschaften die allesamt unbekannt für den Kreisoberligisten des Fussballkreises Niederlausitz waren.

Teilnehmerfeld

Mit der Mannschaft vom SV Witzschdorf hat ein Team die Teilnahme am Turnier absagen müssen, wodurch sich am Ende sieben Mannschaften im Modus „Jeder-gegen-Jeden“ gegenüberstanden. Die Spieldauer betrug zehn Minuten.

VfB Eckersbach  Kreisliga Staffel 1  12. Tabellenplatz
ESV LOK Plauen  2. Kreisliga  1. Tabellenplatz
ACL Zwickau  1. Kreisklasse  13. Tabellenplatz
FV Blau-Weiß Zschachwitz       Kreisoberliga  3. Tabellenplatz
SG Motor Thurm  Kreisliga Staffel 1  2. Tabellenplatz
SG Blau-Weiß Schorbus  Kreisoberliga FK NL       2. Tabellenplatz
FSV Silberstraße  1. Kreisklasse  4. Tabellenplatz

 

Für die SG Blau-Weiß Schorbus standen Michael Jenzewski (Torwart), Nico Bartelt, Danilo Koall, Maximilian Hußner, Jonas Jakubenko, Marcel Kuba, Renè Weberchen und Christian Tischer auf dem Parkett sowie Trainer Ronny Richter an der Seitenlinie.

Die Spiele im Überblick

Spiel 1: VfB Eckersbach – ESV LOK Plauen 3:5

Spiel 2: ACL Zwickau – FV Blau-Weiß Zschachwitz 2:2

Spiel 3: SG Motor Thurm – SG Blau-Weiß Schorbus 3:4

Die SG Blau-Weiß Schorbus begann das Turnier schwungvoll, jedoch ohne zwingende Abschlüsse. Nach zwei Minuten musste sich Keeper Michael Jenzewski das erste Mal auszeichnen, in dem er einen Ball abwehrte. In der vierten Minute ging Schorbus durch Renè Weberchen in Führung. Fast wäre direkt im Anschluss der Ausgleich gefallen, aber Michael Jenzeweski war erneut zur Stelle. In den weiteren Minuten war so ziemlich jeder Schuss ein Treffer. Christian Tischer erhöhte auf 2:0, aber eine Minute später verkürzte Thurm. Mit dem 3:1 von Maximilian Hußner nach einem Konter in der achten Minute schien die Vorentscheidung gefallen, aber Thurm verkürzte wiederum im Gegenzug. Auch das 4:2 von Danilo Koall sollte nicht der Schlusspunkt sein und so blieb es durch den Treffer zum 3:4 aus Thurmer Sicht bis zum Ende spannend.

Spiel 4: ESV LOK Plauen – FSV Silberstraße 3:2

Spiel 5: VfB Eckersbach – ACL Zwickau 3:1

Spiel 6: FV Blau-Weiß Zschachwitz – SG Motor Thurm 3:2

Spiel 7: SV Blau-Weiß Schorbus – FSV Silberstraße 5:1

Das zweite Spiel zeigte sich in den ersten Minuten sehr verhalten, denn für beide Mannschaften gab es kein Durchkommen. Erst in der fünften Minute kam Silberstraße zum ersten Abschluss, den sie zur Führung nutzten. Anschließend hatte FSV zwei Mal die Möglichkeit das Ergebnis auszubauen, doch kamen die Abschlüsse nicht konsequent aufs Tor. Stattdessen drehte Schorbus das Spiel indem Schlussmann Michael Jenzewski zwei Versuche in der achten Minute zum Ausgleich sowie zur 2:1-Führung nutzte. In der neunten Minute baute Christian Tischer das Ergebnis durch einen verwandelten Neunmeter auf 3:1 aus. Für den Abschluss sorgten schließlich Marcel Kuba mit dem 4:1 und Danilo Koall mit dem 5:1.

Spiel 8: ESV LOK Plauen – ACL Zwickau 2:2

Spiel 9: SG Motor Thurm – VfB Eckersbach 4:0

Spiel 10: FSV Silberstraße – FV Blau-Weiß Zschachwitz 5:1

Spiel 11: SG Blau-Weiß Schorbus – ESV LOK Plauen 0:1

In der dritten Schorbuser Partie – gegen den späteren Turniersieger ESV LOK Plauen – mussten sich die Blau-Weißen knapp geschlagen geben. Es entwickelte sich ein sehr spannendes Aufeinandertreffen, welches Plauen mit einem Pfostenschuss in der zweiten Minute begann. Anschließend investierte Schorbus mehr, doch mehr als ein Abschluss von Maximilian Hußner, welcher knapp am Tor vorbei ging, sprang nicht heraus. In der neunten Minute gelang Plauen die 1:0-Führung, um die sie bis zur Schlusssekunde zittern mussten. Auf Seiten von Schorbus vergab Renè Weberchen die beste Möglichkeit zum Ausgleich. So musste Schorbus die ersten Punkte an diesem Nachmittag hergeben.

Spiel 12: ACL Zwickau – SG Motor Thurm 1:3

Spiel 13: FSV Silberstraße – VfB Eckersbach 3:1

Spiel 14: FV Blau-Weiß Zschachwitz – SG Blau-Weiß Schorbus 1:4

Nach der Niederlage gegen Plauen bekam Zschachwitz ordentlich den Frust der Schorbuser zu spüren. Bereits nach zwei Minuten nutzte Jonas Jakubenko die Möglichkeit zur frühen Führung. Anschließend vergaben Marcel Kuba, Danilo Koall und Jonas Jakubenko Chancen zum Ausbau der Führung und dies sollte sich mit dem Ausgleich in der sechsten Minute rächen. Doch Schorbus gelang die richtige Trotzreaktion und so brachte Christian Tischer seine Mannschaft gleich darauf wieder in Führung. Anschließend hatte Schorbus zweimal Glück, dass Zschachwitz nicht der erneute Ausgleich gelang. Mit dem 3:1 in der neunten Minute durch Jonas Jakubenko und dem 4:1 in der zehnten Minute durch Maximilian Hußner wurden alle Zweifel am Sieg beseitigt.

Spiel 15: ESV LOK Plauen – SG Motor Thurm 1:2

Spiel 16: ACL Zwickau – FSV Silberstraße 1:3

Spiel 17: VfB Eckersbach – SG Blau-Weiß Schorbus 5:2

Durch die zweite Turnierniederlage musste Schorbus nach dem vorletzten Spiel und dem anschließenden Sieg von Plauen alle Hoffnungen auf den Turniersieg begraben. Trotz 1:0-Führung von Christian Tischer gelang Schorbus in der Partie gegen den Gastgeber so ziemlich gar nichts. Eckersbach zeigte sich sehr effektiv, in dem sie die Führung kontinuierlich ausbauten, während die Blau-Weißen eine Reihe Möglichkeiten liegen ließen. Der Treffer zum 2:5 durch Nico Bartelt kam für Schorbus zu spät, um noch einmal ernsthaft für Spannung zu sorgen.

Spiel 18: FV Blau-Weiß Zschachwitz – ESV LOK Plauen 0:1

Spiel 19: SG Motor Thurm – FSV Silberstraße 2:4

Spiel 20: SG Blau-Weiß Schorbus – ACL Zwickau 5:0

Viel besser machte es Schorbus dann im letzten Spiel. Gegen den Turnierletzten ACL Zwickau nutzten Danilo Koall (3. Minute), Nico Bartelt (4. Minute) und Jonas Jakubenko (4. Minute) ihre Chancen um eine beruhigende 3:0-Führung herzustellen. Mitte der Partie musste sich Michael Jenzewski noch einmal auszeichnen, ehe Jonas Jakubenko (8. Minute) und Marcel Kuba (10. Minute) für die weiteren Treffer sorgten und damit den Blau-Weißen einen erfolgreichen Abschluss bescherten.

Spiel 21: VfB Eckersbach – FV Blau-Weiß Zschachwitz 3:0

Abschlusstabelle

Platz 1       ESV LOK Plauen       13 Punkte 13:09 Tore
Platz 2  SG Blau-Weiß Schorbus   12 Punkte 20:11 Tore
Platz 3  FSV Silberstraße  12 Punkte      18:13 Tore
Platz 4  SG Motor Thurm 9 Punkte  16:13 Tore
Platz 5  VfB Eckersbach   9 Punkte  15:15 Tore
Platz 6  FV Blau-Weiß Zschachwitz        4 Punkte  7:17 Tore
Platz 7  ACL Zwickau   2 Punkte  7:18 Tore

 

Auszeichnungen

Erfolgreichster Torschütze: Frank Riedel (SG Motor Thurm)

Bester Spieler: Maximilian Hußner (SG Blau-Weiß Schorbus)

Bester Torwart: Michael Jenzewski (SG Blau-Weiß Schorbus)

Der Schorbuser Schlussmann bzw. der quirlige Maximilian Hußner wurden verdientermaßen von den teilnehmenden Mannschaften als bester Torwart bzw. als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet.

Wir bedanken uns bei Eckersbach für ein tolles und sehr gut organisiertes Turnier und wünschen allen Mannschaften maximale Erfolge in der Rückrunde. Bedanken möchte sich die Schorbuser Mannschaft außerdem bei den mitgereisten Fans Enrico, Annett & Burkhard, Petra & Karsten, Robert, Steffi, Nicole sowie Jens & Daniel.

 

Unsere Mannschaft bestreitet am Mittwoch, d. 13.02.19, Anstoß 18:30 Uhr, auf dem Kunstrasenplatz in Cottbus, Poznaner Str. 40, ein Vorbereitungsspiel zur Rückrunde der KOL.

Zum Jahresauftakt folgte die SG Blau-Weiß Schorbus erneut der Einladung vom SV Grün-Weiß Annahütte und nahm an der zweiten Auflage des Glasmacherpokals teil. Dabei reisten die Blau-Weißen als Titelverteidiger zur Seesporthalle in Großräschen.

Neben Schorbus und dem Gastgeber Annahütte wurden sechs weitere Mannschaften zum Turnier eingeladen, wobei die Blau-Weißen das einzige Team aus dem Fussballkreis Niederlausitz stellten. Die weiteren Mannschaften sind im Fussballkreis Südbrandenburg angesiedelt. Neben Vertretern aus der Kreisliga und der Südbrandenburgliga, welche mit der Kreisoberliga vergleichbar ist, sagte mit dem SV Großräschen auch ein Landesklassenvertreter zur Teilnahme am Turnier zu.

Teilnehmerfeld:

Gespielt wurde in zwei Vierer-Gruppen mit einer Spielzeit von jeweils 12 Minuten.

Gruppe A

 Empor Hörlitz      -       Kreisliga Ost SBB (11. Tabellenplatz) 
 Blau-Gelb Sonnewalde      Kreisliga West SBB (2. Tabellenplatz) 
 Blau-Weiß Schorbus Kreisoberliga NL (2. Tabellenplatz) 
 SV Großräschen Landesklasse Süd (13. Tabellenplatz) 

 

Gruppe B

 Blau-Weiß Lubolz    -       Kreisliga Ost SBB (8. Tabellenplatz) 
 Askania Schipkau      Südbrandenburgliga (9. Tabellenplatz) 
 Grün-Weiß Annahütte      Kreisliga Ost SBB (6. Tabellenplatz) 
 BSG Chemie Schwarzheide      Südbrandenburgliga (3. Tabellenplatz) 

 

Für die SG Blau-Weiß Schorbus standen Michael Jenzewski (Torwart), Nico Bartelt, Niklas Rädel, Danilo Koall, Maximilian Hußner, Jonas Jakubenko sowie Christian Tischer auf dem Parkett.

Gruppe A:

Spiel 1: Empor Hörlitz - Blau-Geld Sonnewalde 2:1

Spiel 2: Blau-Weiß Schorbus - SV Großräschen 3:0

Zum Auftakt des Turniers trafen die Schorbuser auf den Landesklassenvertreter SV Großräschen. Die Blau-Weißen begannen sehr schwungvoll und hatten in den ersten 90 Sekunden gute Ansätze zu verzeichnen, aber Christian Tischer, Niklas Rädel und Nico Bartelt konnten ihre Möglichkeiten nicht nutzen. Nachdem Christian Tischer in der dritten Minute eine gute Chance vergab, wurde das Spiel ausgeglichener, doch mit dem 1:0 von Nico Bartelt in der 6. Minute sowie dem 2:0 von Niklas Rädel lenkte Schorbus auf die Siegerstraße. In der Folgezeit war Großräschen dem Anschluss nahe, aber Michael Jenzewski entschärfte die Versuche. Schorbus hatte über Konter die Möglichkeit die Entscheidung herzustellen, aber Jonas Jakubenko und Christian Tischer scheiterten am Schlussmann. Alle Zweifel am Auftaktsieg wurden in der Schlussminute durch Niklas Rädel mit dem 3:0 beseitigt.

Spiel 3: Empor Hörlitz - Blau-Weiß Schorbus 2:4

Im zweiten Schorbuser Spiel waren keine zwanzig Sekunden gespielt und die Blau-Weißen lagen in Rückstand. Schorbus musste sich von diesem eiskalten Schock erst einmal erholen und so gelang Hörlitz in der zweiten Minute fast der Ausbau der Führung, doch Michael Jenzewski rettete per Fußabwehr. Auch nach drei gespielten Minuten lief es bei Schorbus noch nicht rund. Die Abschlüsse waren zwar da, aber nicht zwingend genug. Besser machte es Danilo Koall dann in der vierten Minute mit dem Ausgleich. Die nächste Gelegenheit nutzte Jonas Jakubenko zum 2:1 in der sechsten Minute – Spiel gedreht. Zwei Minuten später zog der Schorbuser Schlussmann aus der zweiten Reihe ab und erhöhte das Ergebnis auf 3:1. Doch nur eine Minute später bekam Hörlitz einen Neunmeter zugesprochen. Michael Jenzewski ahnte die Ecke, doch er konnte den Anschluss nicht verhindern. Anschließend vergab Schorbus die Möglichkeiten um erneut einen zwei-Tore Vorsprung herzustellen und hatte dann Glück, dass Hörlitz eine 100%-ige liegen ließ. Für die Vorentscheidung sorgte Jonas Jakubenko in der Schlussminute mit dem Treffer zum 4:2-Endstand. Dieser Sieg war wichtig für Schorbus, denn das erste Gruppenspiel konnten die Blau-Weißen und Hörlitz jeweils für sich entscheiden und so war klar, dass der Gewinner dieser Partie schon das Ticket für das Halbfinale lösen konnte.

Spiel 4: Blau-Gelb Sonnewalde - SV Großräschen 0:6

Spiel 5: SV Großräschen - Empor Hörlitz 7:0

Spiel 6: Blau-Weiß Schorbus - Blau-Gelb Sonnewalde 3:0

Gegen den späteren Turnierletzten konnte Schorbus ebenfalls gewinnen. Nach zwei Minuten war der erste Abschluss zu verzeichnen, als ein Versuch von Maximilian Hußner durch den Sonnewalder Keeper zur Ecke gelenkt wurde. Es dauerte noch weitere 60 Sekunden als endlich der verdiente Führungstreffer durch Christian Tischer fiel. Im weiteren Verlauf verloren sich die Blau-Weißen häufig im Klein-Klein und so sollten sich zwingende Chancen erst einmal nicht einstellen. In der 6. bzw. 7. Minute zeigten sich die Schorbuser aber dann sehr effektiv, als Danilo Koall das Ergebnis auf 2:0 bzw. 3:0 erhöhte. Bis zum Schluss war Sonnewalde im Großen und Ganzen nur defensiv beschäftigt und hatte Glück, dass Nico Bartelt seine Chancen nicht nutzte und es so beim 3:0-Endstand blieb.

Platz 1       SG Blau-Weiß Schorbus  9 Punkte      10:2 Tore  +8 
Platz 2 SV Großräschen 6 Punkte 13:3 Tore  +10 
Platz 3 Empor Hörlitz  3 Punkte  4:12 Tore  -8 
Platz 4 Blau-Gelb Sonnewalde  0 Punkte  1:11 Tore  -10 

 

Gruppe B:

Spiel 1: Blau-Weiß Lubolz - Askania Schipkau 2:4

Spiel 2: Grün-Weiß Annahütte - BSG Chemie Schwarzheide 1:0

Spiel 3: Blau-Weiß Lubolz - Grün-Weiß Annahütte 4:3

Spiel 4: Askania Schipkau - BSG Chemie Schwarzheide 1:3

Spiel 5: BSG Chemie Schwarzheide - Blau-Weiß Lubolz 3:2

Spiel 6: Grün-Weiß Annahütte - Askania Schipkau 2:3

Platz 1       BSG Chemie Schwarzheide       6 Punkte  6:4 Tore       +2 
Platz 2  Askania Schipkau  6 Punkte  8:7 Tore  +1 
Platz 3  Grün-Weiß Annahütte  3 Punkte  6:7 Tore  -1 
Platz 4  Blau-Weiß Lubolz  3 Punkte  8:10 Tore  -2 

 

Platzierungsspiele:

Halbfinale 1: Blau-Weiß Schorbus – Askania Schipkau 3:2 nach Neunmeterschießen (1:1)

Die Partie gegen den Gruppenzweiten aus der Staffel B ging richtig fetzig los. Askania hatte die Chance zur Führung aber Michael Jenzewski klärte. Im Gegenzug gab es Riesengelegenheiten für Schorbus durch Jonas Jakubenko und Danilo Koall zu verzeichnen und anschließend wieder eine gute Möglichkeit für Schipkau. Zu diesem Zeitpunkt waren noch keine 120 Sekunden gespielt. In der vierten Minute gelang Askania der Führungstreffer, als die Blau-Weißen zu offensiv standen und Schipkau bei einem Pass beherzt dazwischen grätschte. Nur eine Minute später glich Schorbus durch Nico Bartelt aus. Bis zum Ende blieb Schorbus die bestimmende Mannschaft, doch sollten beste Gelegenheiten nicht genutzt werden können, wodurch es ins Neunmeterschießen ging. Dabei parierte Michael Jenzewski den zweiten und dritten Versuch der Schipkauer, während Nico Bartelt und Maximilian Hußner für Schorbus trafen und damit die Teilnahme am Finale sicherten.

Halbfinale 2: BSG Chemie Schwarzheide – SV Großräschen 2:0

Spiel um Platz 7/8: Blau-Gelb Sonnewalde – Blau-Weiß Lubolz 4:5 nach Neunmeterschießen (1:1)

Spiel um Platz 5 und 6: Empor Hörlitz – Grün-Weiß Annahütte 1:2

Spiel um Platz 3 und 4: Askania Schipkau – SV Großräschen 0:3

Finale: Blau-Weiß Schorbus – BSG Chemie Schwarzheide 2:0

Im Finale standen sich die beiden Gruppenersten gegenüber. Das erste Achtungszeichen setzte Maximilian Hußner für Schorbus, als sein Versuch in der ersten Minute am Außennetz landete. Im Gegenzug ging ein Abschluss von Schwarzheide am Tor der Blau-Weißen vorbei. In den Folgeminuten war Schorbus dem Führungstreffer nah, doch die Situationen wurden nicht konsequent ausgespielt. In der achten Minute wurde ein Spieler von Schwarzheide nach einem Foul an Danilo Koall wegen einer Zwei-Minuten-Strafe vom Feld verbannt. Die Überzahl nutzte Schorbus prompt mit dem Führungstreffer. Torschütze war Christian Tischer. Bis zum Ende hatte Schwarzheide der Schorbuser Überlegenheit nichts entgegenzusetzen und so sorgte Christian Tischer mit seinem zweiten Treffer in der Partie für die Vorentscheidung.

Angesichts der Tatsache, dass Schorbus alle Spiele im Turnier für sich entscheiden konnte, geht der Pokal erneut hochverdient an die Blau-Weißen. Wir bedanken uns bei Annahütte für ein gut organisiertes Turnier und wünschen allen teilnehmenden Mannschaften viel Erfolg in der Rückrunde.

Abschlusstabelle:

Platz 1  SG Blau-Weiß Schorbus 
Platz 2       BSG Chemie Schwarzheide 
Platz 3  SV Großräschen 
Platz 4  Askania Schipkau 
Platz 5  Grün-Weiß Annahütte 
Platz 6  Empor Hörlitz 
Platz 7  Blau-Weiß Lubolz 
Platz 8  Blau-Gelb Sonnewalde 

 

Auszeichnungen:

Erfolgreichster Torschütze: Franz-Josef Hedt (SV Großräschen, 7 Treffer)

Bester Spieler: Martin Kähler (BSG Chemie Schwarzheide)

Bester Torwart: Michael Jenzewski (SG Blau-Weiß Schorbus)

Wie im Vorjahr wurde der Schorbuser Schlussmann verdientermaßen als bester Keeper des Turniers ausgezeichnet. Er zeichnete sich neben einigen Paraden damit aus, dass er als einziger Torwart mitspielend agierte, zwei Neunmeter parierte und seine Leistung mit einem Tor aus der zweiten Reihe krönte.

Hier gibt es auch noch einen sehr schönen Turnierbericht vom SV Großräschen: http://www.svgrossraeschen.de/ablage/ergebnisse-lk-2018-19/ergebnis22/  

Zum Abschluss der Hinrunde der Kreisoberligasaison hatte die SG Blau-Weiß Schorbus nochmals eine ganz schwere Aufgabe auf dem Programmzettel. Dabei traf Schorbus auf den Aufsteiger SG Groß Gaglow. Es standen sich in der Partie zwei punktgleiche Mannschaften gegenüber, wobei die Groß Gaglower aber über das deutliche bessere Torverhältnis verfügten und daher als Tabellendritter in das Spiel gingen.

Erwartungsgemäß war der Aufsteiger die tonangebende Mannschaft auf dem Platz. In der ersten Halbzeit waren sie jedoch am Sechzehner mit dem Latein am Ende, so dass sich nur wenig Torchancen ergeben sollten. Die Schorbuser setzten auf Konter und so sollte durch die ersten zwei Gelegenheiten eine 2:0-Führung erarbeitet werden. Das 1:0 fiel bereits in der fünften Spielminute. Einen Abschlag von Michael Jenzewski verlängerte Christian Tischer auf Marcel Kuba, welcher damit frei vor dem Groß Gaglower Keeper zum Abschluss kam. Er verwandelte überlegt zur 1:0-Führung. Gute zehn Minuten später erhöhten die Blau-Weißen auf 2:0. Jonas Jakubenko brachte einen Einwurf auf Maximilian Hußner. Anstatt aus gut 20 Metern abzuziehen, flankte er diagonal auf Lorenzo Barrios. Dieser passte den Ball in die Mitte, wo Christian Tischer völlig freistand und per Kopf erfolgreich abschloss. Diese eiskalte Dusche nahmen die Gäste zum Anlass ihre Angriffsbemühungen zu intensivieren und fünf Minuten nach dem 2:0 konnten sie verkürzen. Dabei ließ der Groß Gaglower Angreifer die Schorbuser Defensivreihe ganz schlecht aussehen und schob den Ball letztlich in das lange Eck ein. In den Folgeminuten wurde es hitzig auf dem Platz. Nachdem in der 23. Minute bereits ein grobes Foul der Gaglower notiert werden musste, wiederholte sich dies in der 29. Minute. Dabei wurde Maximilian Hußner heftig von hinten gefoult. Der Schorbuser Defensivmann verlor in diesem Moment die Beherrschung und schubste den Groß Gaglower Akteur. Schiedsrichter Fabian Böhme verwarnte beide Spieler mit dem gelben Karton, wobei sich in diesem Moment keine Mannschaft hätte beschweren dürfen, wenn die Aktion mit einem Platzverweis auf beiden Seiten geahndet worden wäre. Im weiteren Spielverlauf konnte Schorbus für zu wenig Entlastung sorgen. Die Groß Gaglower hatten in der 36. Minute die Möglichkeit zum Ausgleich, doch der Abschluss ging rechts am Tor vorbei. In der 40. Minute erhöhte Schorbus auf 3:1. Lorenzo Barrios wurde von den Beinen geholt und der Unparteiische entschied auf Strafstoß. Nico Bartelt verwandelte sicher. Mit diesem Stand ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Groß Gaglower zunehmend den Druck und Schorbus hatte an diesem Tag das Glück gepachtet. Eine Angriffswelle nach der anderen rollte auf das Schorbuser Tor zu, doch sollte es für die Gäste wie vernagelt gewesen sein. Die größte Gelegenheit zum Anschlusstreffer vergaben die Gaglower in der 70. Minute, als sie einen Elfmeter an die Latte setzten. In der 72. Minute wurde Christian Tischer zum zweiten Mal an diesem Tag mit gelb verwarnt und damit vorzeitig zum Duschen geschickt. In der 76. Minute rettete erneut der Querbalken den Schorbusern das Ergebnis und in der 79. Minute war es Nico Bartelt, welcher für die Blau-Weißen auf der Linie klärte. In der 81. Minute hatte Schorbus die Möglichkeit für die endgültige Entscheidung zu sorgen, als Lorenzo Barrios auf das Gaglower Tor zulief. Anstatt selbst abzuschließen, legte er den Ball quer, wodurch die Gäste klären konnten. Ab der 89. Minute war die Spieleranzahl auf beiden Seiten numerisch wieder ausgeglichen, als von den Gästen ebenfalls ein Spieler mit gelb-rot vom Platz geschickt wurde. Dies war die letzte Aktion in der Partie.

Durch den Sieg gelang den Blau-Weißen der krönende Abschluss einer überragenden Hinrunde. Nun können alle Beteiligten verdientermaßen die Winterpause genießen.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Renè Böhme (SF), Niklas Rädel, Robert Ohnholz, Danilo Koall, Maximilian Hußner (ab der 71. Min. Paul Kobus) – Nico Bartelt, Lorenzo Barrios, Jonas Jakubenko (ab der 89. Min. Sven Rajewski) – Christian Tischer, Marcel Kuba (ab der 84. Min. Matthias Geppert)

Schiedsrichter: Fabian Böhme

Zuschauer: 45

 

Unter  https://de-de.facebook.com/1957sggg/ findet ihr auch den Spielbericht aus Sicht der SG Groß Gaglow...

Zum letzten Auswärtsspiel der Hinrunde machte sich die SG Blau-Weiß Schorbus auf den Weg zur Mannschaft vom SV Guhrow. Dabei reisten die Schorbuser vom Papier her als Favorit an – schließlich verloren die Guhrower die letzten fünf Punktspiele und mit bisher 16 gesammelten Punkten befinden sie sich im Tabellenmittelfeld. Allerdings war den Blau-Weißen bewusst, dass ihnen keine leichte Aufgabe bevorstand, denn mit der sehr robusten und kämpferisch gut eingestellten Guhrower Mannschaft hatte Schorbus in der Vergangenheit des Öfteren Probleme. In den letzten drei Spielen in Guhrow fuhr Schorbus jeweils ohne Punkte wieder nach Hause.

Die Blau-Weißen begannen die Partie mit einem extrem hohen Tempo und so sollte bereits in der fünften Spielminute der Führungstreffer fallen. Christian Tischer bediente mit einem langen Ball Marcel Kuba, welcher seine Schnelligkeit ausspielte und ins lange Eck verwandelte. In den folgenden Minuten stellten die flinken Schorbuser Angreifer die Defensive der Gastgeber vor ordentliche Probleme. Es folgte eine Angriffswelle nach der anderen, aber Schorbus verpasste es bis zur 25 Minute eine beruhigende Führung herzustellen. So hatte zweimal Renè Böhme den nächsten Treffer auf dem Fuß, doch scheiterte er ebenso wie Lorenzo Barrios und Nico Bartelt unter anderem am stark agierenden Guhrower Keeper. Nach einer halben Stunde erfolgte ein Bruch im Spiel der Schorbuser Mannschaft. Die Guhrower kämpften sich immer mehr in die Partie hinein und mit ihrer ersten Möglichkeit erzielten sie den Ausgleich. Der Klärungsversuch der Schorbuser misslang, da der Ball direkt in das Strafraumzentrum gelegt wurde. Dort lauerte der Guhrower Angreifer und mit einem Abschluss genau unter die Unterkante der Latte ließ er Michael Jenzewski im Tor der Schorbuser keine Abwehrchance. Damit war der Spielverlauf zu diesem Zeitpunkt auf den Kopf gestellt. Der Treffer zum 1:1 gab dem Gastgeber Auftrieb und so war Schorbus froh, als es nach 45 gespielten Minuten ohne weiteres Gegentor in die Kabine ging.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich erst einmal nicht viel. Auch wenn das Spiel der Guhrower durch ihre langen Diagonalbälle sehr durchschaubar war, fand Schorbus die spielerische Linie zunächst nicht wieder. So war in dieser Spielphase der Gastgeber dem zweiten Treffer sehr nahe, doch Schorbus hatte in diesem Spiel das nötige Glück gepachtet. So ging ein Kopfball der Guhrower in der 55. Minute nur an die Latte. In der 62. Minute bot sich Guhrow die größte Möglichkeit zum Führungstreffer. Dabei klärte Nico Bartelt beim ersten Abschluss auf der Linie. Der Nachschuss wurde von Falk Frömming noch so abgefälscht, dass Michael Jenzewski den Ball letztlich halten konnte. Das sollte im Großen und Ganzen die letzte wirklich gefährliche Möglichkeit für den Gastgeber gewesen sein. Im weiteren Verlauf hatte Schorbus zahlreiche Kontermöglichkeiten, die aber ganz schlecht ausgespielt wurden. In der 70. Minute lief Danilo Koall auf den gegnerischen Keeper zu und vergab im 1:1-Duell.Anschließend wurde er von den Beinen geholt und der Unparteiische entschied auf Strafstoß. Mit dieser Entscheidung haderte der Gastgeber auch noch lange nach dem Spiel. So richtig aufzuklären war die Situation nicht. Je nach Blickwinkel reichten die Meinungen von „absolut korrekt“ bis hin zu „klare Fehlentscheidung“. Nico Bartelt war dies aber ziemlich egal und so verwandelte er sicher zur 2:1-Führung. Die Gastgeber öffneten nun noch mehr die Räume, wodurch die Schorbuser immer häufiger ihre Konter fahren konnten, doch unter anderem vergab Danilo Koall und selbst eine 3:1-Überzahl konnte nicht erfolgreich abgeschlossen werden. An anderen Tagen wäre Schorbus für diese Fahrlässigkeit bestraft worden, doch sollte Guhrow nicht mehr zu Abschlussmöglichkeiten kommen. Mit dem 3:1 durch Marcel Kuba erzielte Schorbus in der 84. Minute die Vorentscheidung, als er schließlich die Nerven vor dem Guhrower Schlussmann behielt.

Zum Abschluss der Hinrunde erwartet Schorbus noch einmal ein echtes Spitzenspiel. Dabei empfangen die Blau-Weißen den punktgleichen Tabellendritten Groß Gaglow. Anstoß ist auf Grund der anstehenden Weihnachtsfeierlichkeiten bereits am Samstag um 13 Uhr auf dem Schorbuser Sportplatz.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Robert Ohnholz, Danilo Koall, Matthias Geppert (ab der 72. Min. Paul Kobus), Renè Böhme (SF) – Lorenzo Barrios, Nico Bartelt, Jonas Jakubenko (ab der 67. Min. Niklas Rädel) – Marcel Kuba, Christian Tischer

Schiedsrichter: Michael Rublack

Zuschauer: 43

Zum ersten Advent empfing die SG Blau-Weiß Schorbus auf heimischen Rasen die SG Sielow. Die Sielower konnten in den bisherigen Spielen 16 Punkte einsammeln, wodurch sie sich im Tabellenmittelfeld befinden. Sie laufen damit ihren vor der Saison ausgesprochenen Zielen – ein Platz unter den ersten drei – weit hinterher. Zudem schätzten die Randcottbuser die Schorbuser Mannschaft als einen der Abstiegskandidaten ein, wodurch die nötige Motivation auf Seiten der Blau-Weißen in jedem Fall gegeben war.

Ohne langes Abtasten ging es in die Partie und bereits in der ersten Spielminute konnte für den Gastgeber der erste verheißungsvolle Angriff notiert werden. Lorenzo Barrios brachte eine Flanke auf den langen Pfosten, wo Marcel Kuba unbedrängt zum Kopfball kam. Der Abschluss zeigte sich aber zu unplatziert, wodurch der Sielower Keeper den Ball abwehren konnte. In der neunten Minute bot sich den Gästen die erste Gelegenheit. Nach einem langen Pass in die Spitze schloss Sielow ab. Der Ball ging über das Tor. Eine Minute später gelang Schorbus die frühe Führung in der Partie. Marcel Kuba bediente überlegt seinen Sturmpartner Sven Rajewski, welcher das Spielgerät zum 1:0 einschob. In der 20. Minute brannte es lichterloh im Strafraum der Blau-Weißen, als eine Freistoßflanke lang in den Schorbuser Fünfmeterraum geschlagen wurde. Mit vereinten Kräften konnte Schorbus den Ball klären. In den folgenden gut zehn Minuten verpasste Schorbus den Ausbau der Führung. Zunächst kam Lorenzo Barrios nach Vorarbeit von Jonas Jakubenko zum Abschluss. Der Sielower Schlussmann wehrte den Ball zur Ecke ab. Anschließend setzte sich Marcel Kuba in der 28. Minute gut durch. Sein Abschluss landete an der Latte. In der 32. Minute bediente Lorenzo Barrios per Einwurf Renè Böhme. Dieser schloss aus der Drehung ab. Der Ball ging ans Außennetz. In den folgenden Minuten hatte Sielow augenscheinlich mehr vom Spiel, doch zu zwingenden Torchancen sollten sie nicht kommen. Stattdessen stellten die Blau-Weißen noch vor der Halbzeit per Doppelpack eine beruhigende 3:0-Führung her. In der 43. Minute glänzte erneut Marcel Kuba, welcher ins lange Eck abschloss. Zwei Minuten später kam das Spielgerät von Christian Tischer über Umwege zu Lorenzo Barrios, welcher allein vor dem Keeper stehend zum dritten Treffer verwandelte.

Nach dem Seitenwechsel gelang den Blau-Weißen nicht mehr viel. Sielow stürmte an, doch zu wirklich gefährlichen Torchancen sollten sie nicht kommen. Einzig der Kopfballtreffer nach einer Ecke in der 62. Minute war zu notieren. In der Schlussviertelstunde verpasste es Schorbus für die endgültige Entscheidung zu sorgen. So ging ein Schuss von Lorenzo Barrios beispielsweise über das Sielower Tor. Marcel Kuba bot sich ebenfalls die Möglichkeit zu seinem zweiten Treffer an diesem Tag, doch der Abschluss landete neben dem langen Pfosten. In der 80. Minute wurde zudem ein Treffer für Schorbus wegen einer Abseitsstellung nicht gewertet. Es blieb damit bei einem verdienten 3:1-Heimsieg für die Schorbuser Mannschaft, wodurch der vierte Tabellenplatz gefestigt wurde.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Robert Ohnholz, Danilo Koall, Nico Bartelt, Renè Böhme (SF) - Lorenzo Barrios, Jonas Jakubenko (ab der 76. Min. Niklas Rädel), Christian Tischer (ab der 90. Min. Enrico Kuhz) – Sven Rajewski, Marcel Kuba

Schiedsrichter: Steve Haschke

Zuschauer: 30