Zum dritten Mal folgte die SG Blau-Weiß Schorbus der Einladung von Grün-Weiß Annahütte zum Glasmacherpokal und so duellierten sich die Blau-Weißen auf dem Hallenparkett erneut mit Teams, welche vor allem im Fußballkreis Südbrandenburg bzw. in der Landesklasse angesiedelt sind. Da Schorbus in den letzten zwei Jahren dieses Turnier, welches erneut in der Seesporthalle in Großräschen ausgetragen wurde, für sich entscheiden konnte, war die Konkurrenz gewillt, den Siegeszug der Blau-Weißen zu unterbrechen. Allerdings eher mit magerem Erfolg.

Im Vergleich zu den letzten beiden Jahren fanden keine Gruppenspiele statt, sondern das Starterfeld war auf sieben Mannschaften reduziert und so wurden die Partien im Modus Jeder-gegen-Jeden über jeweils 12 Minuten ausgetragen. Am Ende gewann die Schorbuser Mannschaft das Turnier zum dritten Mal in Folge – ungeschlagen mit fünf Siegen und einem Unentschieden. Dahinter platzierten sich der Gastgeber Grün-Weiß Annahütte und die Mannschaft vom Spremberger SV.

Das Starterfeld:

  • SV Grün-Weiß Annahütte – Kreisliga Süd (1. Platz)
  • FSV Glückauf Brieske/Senftenberg II – Landesklasse Süd (12. Platz)
  • SV Blau-Gelb 90 Sonnewalde – Kreisoberliga Südbrandenburg (13. Platz)
  • Spremberger SV – Landesklasse Süd (16. Platz)
  • SV Großräschen – Kreisoberliga Südbrandenburg (12. Platz)
  • SV Askania Schipkau – Kreisoberliga Südbrandenburg (3. Platz)
  • SG Blau-Weiß Schorbus – Kreisoberliga Niederlausitz (10. Platz)

Die Spiele:

Spiel 1: SV Grün-Weiß Annahütte – SV Blau-Gelb Sonnewalde 4:0

Spiel 2: SV Askania Schipkau – SG Blau-Weiß Schorbus 2:2
Die SG Blau-Weiß Schorbus startete etwas verschlafen ins Turnier und so lag die Mannschaft nach vier Minuten bereits mit 0:2 zurück. Das 0:1 resultierte aus einem indirekt verwandelten Freistoß. Anschließend blieben beste Ausgleichsmöglichkeiten von Ghouch Naghmouchi, Robin Domhardt und Danilo Koall ungenutzt. Stattdessen erhöhte Schipkau auf 0:2 aus Schorbuser Sicht, als Michael Jenzewski bei einem Schuss an den Innenpfosten keine Abwehrchance besaß. Im weiteren Verlauf dominierte Schorbus immer mehr die Partie und ließ sich auch von einer 2-Minutenstrafe an Maximilian Hußner nicht aus der Ruhe bringen. Durch zwei Tore von Robin Domhardt konnten die Blau-Weißen zum Auftakt wenigstens einen Punkt verbuchen.

Spiel 3: Spremberger SV - FSV Glückauf Brieske/Senftenberg II 0:1

Spiel 4: SV Großräschen – SV Grün-Weiß Annahütte 1:5

Spiel 5: SV Blau-Gelb 90 Sonnewalde - SV Askania Schipkau 2:0

Spiel 6: SG Blau-Weiß Schorbus - Spremberger SV 1862 6:0
In ihrem zweiten Spiel traf die Schorbuser Mannschaft auf einen Vertreter der Landesklasse – Spremberger SV. Mit der recht jungen Spremberger Mannschaft machten die Blau-Weißen kurzen Prozess und so stand am Ende ein deutlicher und ungefährdeter 6:0-Sieg auf der Ergebnistafel. Den Grundstein dafür legten Robin Domhardt und Danilo Koall mit zwei ganz schnellen Toren. Die weiteren Treffer erzielten Ghouch Naghmouchi nach einer Ecke, Nico Bartelt mit einem Schuss aus der zweiten Reihe, wiederum Danilo Koall nach Vorlage von Andreas Böhm und erneut Robin Domhardt, als er aus halblinker Position ins lange Eck verwandelte. Die Spremberger Mannschaft hatte in der gesamten Partie zwei Möglichkeiten aufzuweisen. In der vierten Minute, als es bereits 3:0 für Schorbus stand, schossen sie an den Pfosten und mit der Schlusssekunde rettete Michael Jenzewski für die Blau-Weißen.

Spiel 7: FSV Glückauf Brieske/Senftenberg II - SV Großräschen 1:1

Spiel 8: SV Grün-Weiß Annahütte - SV Askania Schipkau 2:1

Spiel 9: Spremberger SV 1862 - SV Blau-Gelb 90 Sonnewalde 1:1

Spiel 10: SV Großräschen - SG Blau-Weiß Schorbus 0:1
Im dritten Schorbuser Spiel passierte erst einmal recht wenig. Die Schorbuser liefen an, ohne das erfolgreiche Abschlüsse zu verbuchen waren. Robin Domhardt, Danilo Koall und Niklas Rädel hatten die Schorbuser Führung auf dem Fuß, doch die „Null“ sollte Bestand haben. So gab es aus dem Publikum bereits murmelnde Worte, dass diese Partie nur durch die passiven Großräschener gewonnen werden kann. Doch dazu sollte es nicht kommen. In der Schlussminute gab es nach einem Foul an Niklas Rädel aus sehr aussichtsreicher Position indirekten Freistoß für Schorbus. Die Möglichkeit nutzte Robin Domhardt und so sollte Schorbus der zweite Sieg im dritten Spiel gelingen.

Spiel 11: FSV Glückauf Brieske/Senftenberg II - SV Grün-Weiß Annahütte 1:3

Spiel 12: SV Askania Schipkau - Spremberger SV 1862 2:5

Spiel 13: SV Blau-Gelb 90 Sonnewalde - SV Großräschen 2:2

Spiel 14: SG Blau-Weiß Schorbus - FSV Glückauf Brieske/Senftenberg II 4:1
Die Partie gegen den Vertreter aus der Landesklasse gestaltete sich zunächst sehr ausgeglichen. Mit der ersten Chance in dem Spiel gelang Ghouch Naghmouchi die frühe Schorbuser Führung. Anschließend rettete Michael Jenzewski per Fußabwehr den knappen Vorsprung. Nachdem Maximilian Hußner in der fünften Minute den Außenpfosten traf, erhöhte Schorbus durch Robin Domhardt nach Vorlage von Niklas Rädel in der achten Minute auf 2:0. Spannend wurde es noch einmal, als zwei Minuten später auf Handspiel entschieden wurde und durch Brieske/Senftenberg per Neunmeter auf 1:2 verkürzt wurde. Für die Vorentscheidung sorgte ein Doppelschlag in der zehnten Minute. Maximilian Hußner verwandelte eine Vorlage von Robin Domhardt. Für den 4:1-Endstand sorgte ein Eigentor.

Spiel 15: SV Grün-Weiß Annahütte - Spremberger SV 1862 1:2

Spiel 16: SV Großräschen - SV Askania Schipkau 0:3

Spiel 17: FSV Glückauf Brieske/Senftenberg II - SV Blau-Gelb 90 Sonnewalde 3:1

Spiel 18: SG Blau-Weiß Schorbus - SV Grün-Weiß Annahütte 3:1
Das 18. Spiel im Turnier sollte für die Vorentscheidung sorgen. Schorbus hatte bisher alle Partien gewonnen und nur ein Unentschieden einstecken müssen. Der Gastgeber von Annahütte hatte ebenfalls bisher die Partien für sich entscheiden können – musste aber gegen den Spremberger SV bei der 1:2-Niederlage Federn lassen. Für Annahütte war das Spiel gegen Schorbus bereits die letzte auszutragende Partie und so war klar, dass nur ein Sieg dem Gastgeber zum Turniererfolg verhelfen konnte. Die Spannung war entsprechend hoch und beide Mannschaften starteten mit hohem Tempo. Die Blau-Weißen sorgten durch Danilo Koall mit dem 1:0 in der ersten Minute für einen Schorbuser Traumstart. Die Gastgeber glichen in der dritten Minute nach einem Konter aus. Per Doppelschlag in der neunten Minute sorgte Schorbus für den K.O. Maximilian Hußner stellte die 2:1-Führung her und Robin Domhardt erhöhte auf 3:1. Die zweite Annahütter Niederlage in Folge bedeutete, dass Schorbus als Turniersieger feststand und zum dritten Mal in Folge den Glasmacherpokal mit nach Hause nehmen konnte.

Spiel 19: Spremberger SV 1862 - SV Großräschen 4:2

Spiel 20: SV Askania Schipkau - FSV Glückauf Brieske/Senftenberg II 1:1

Spiel 21: SV Blau-Gelb 90 Sonnewalde - SG Blau-Weiß Schorbus 0:9
Im letzten Spiel des Turniers traf Schorbus auf den SV Blau-Gelb Sonnewalde, wobei Schorbus ein hervorragendes Turnier nochmals mit einem deutlichen Sieg krönen konnte. Die Tore fielen so ziemlich im Minutentakt – 1. Minute Nico Bartelt, 3. Minute Robin Domhardt, 4. Minute Maximilian Hußner und Niklas Rädel, 7. Minute Maximilian Hußner, 8. Minute Nico Bartelt, 9. Minute Danilo Koall, 10. Minute Andreas Böhm und 12. Minute Robin Domhardt.

Die Abschlusstabelle:

Platz 1: SG Blau-Weiß Schorbus (16 Punkte, Torverhältnis +21)
Platz 2: SV Grün-Weiß Annahütte (12 Punkte, Torverhältnis +8)
Platz 3: Spremberger SV (10 Punkte, Torverhältnis -1)
Platz 4: FSV Glückauf Brieske/Senftenberg II (8 Punkte, Torverhältnis -2)
Platz 5: SV Askania Schipkau (5 Punkte, Torverhältnis -3)
Platz 6: SV Blau-Gelb Sonnewalde (5 Punkte, Torverhältnis -13)
Platz 7: SV Großräschen (2 Punkte, Torverhältnis, -10)

Die Auszeichnungen:

Bester Spieler: Tibor Pfeifer (Spremberger SV)
Bester Torwart: Lucas Barth (SV Großräschen)
Erfolgreichster Torschütze: Robin Domhardt (SG Blau-Weiß Schorbus, 9 Tore)

Die SG Blau-Weiß Schorbus bedankt sich bei Grün-Weiß Annahütte für die Einladung und für ein sehr gut organisiertes Turnier. Wir wünschen allen Mannschaften alles Gute für das Jahr 2020 und maximalen Erfolg in der Rückrunde. Bis bald!!!

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Niklas Rädel, Danilo Koall, Ghouch Naghmouchi, Robin Domhardt, Andreas Böhm, Nico Bartelt und Maximilian Hußner

Heute fand in der Kolkwitzhalle das Fussballhallenturnier der SG Klein Gaglow statt. Nachdem Schorbus in den letzten Jahren dort oft in der Gruppenphase "Hängen" blieb, gelang diesmal überraschend der Turniersieg !

Selbst der Hallensprecher konnte es kaum fassen !

Nach den Siegen in der Gruppe mit

1:0 gegen Neupetershain,       2:1 gegen Klein Gaglow      und   1:0 gegen Energie

 

Als Gruppensieger spielte Blau-Weiss im Finale gegen die starke Mannschaft aus Trebendorf. Da es nach den 10 Min. 2:2 stand, musste das 9-m-Schiessen über den Sieger entscheiden.

Da Bernd Trabandt alle Versuche des Gegners vereitelte und Uwe Schmidt verwandeln konnte, holte Schorbus den Pokal.

 

Für Blau-Weiss spielten:     Bernd Trabandt, Marco (1 T.) und Fernando Fuentealba, Michael Görner (1 T.), Thomas Jakubenko (1 T.), Rolf Dittrich (1 T.), Enrico Kuhz (2 T.) und Uwe Schmidt.

Durch einen Sieg gegen die Reserve vom Kolkwitzer SV konnte die SG Blau-Weiß Schorbus die sieglose Serie von insgesamt acht Punktspielen beenden. Allerdings zeigte sich die Partie lange Zeit nicht so eindeutig, wie das Ergebnis es am Ende vermuten lässt.

Das Spiel begann kurzweilig mit offensiven Ausflügen auf beiden Seiten. Dabei hatten die Gäste den besseren Start und stellten in der sechsten Minute die Führung her, als sie einen Freistoß zum 1:0 abschließen konnten. Doch nur drei Minuten später sollte Schorbus ausgleichen können, wobei Danilo Koall nach Ecke von Nico Bartelt erfolgreich abstaubte. Anschließend sollte keine Ruhe in die Partie kommen. In der elften Minute ging ein eigentlich harmloser Abschluss der Kolkwitzer an den Pfosten. Auf der Gegenseite schoss Christian Tischer für Schorbus knapp links am Tor vorbei. Nach gut 15 Minuten beruhigte sich das Spielgeschehen etwas, wobei der Schorbuser Gastgeber die aktivere und gefährlichere Mannschaft blieb. In der 28. Minute bot sich den Blau-Weißen die große Chance zur Führung. Christian Tischer bediente Danilo Koall. Dieser schoss am langen Pfosten vorbei, statt den Ball problemlos einzuschieben. Kurz darauf landete ein Abschluss von Andreas Böhm knapp neben dem Tor. In der 38. Minute stellte Schorbus das 2:1 her. Christian Tischer gab den Ball zu Nico Bartelt. Dieser passte auf Höhe der Grundlinie zu Andreas Böhm, welcher den Ball zur Führung im Tor der Gäste unterbrachte. Mit dem knappen, aber insgesamt verdienten Vorsprung wurden die Seiten gewechselt.

Aus der Halbzeitpause kamen die Gäste mit neuem Mut heraus und per Doppelchance hatten sie die Möglichkeit den Ausgleich herzustellen. Zunächst landete ein Abschluss neben dem langen Pfosten. Anschließend wehrte Michael Jenzewski einen Schuss zur Ecke ab. Mit dem 3:1 in der 51. Minute – als Schorbus die erste Gelegenheit im zweiten Durchgang nutzte – sollte die Vorentscheidung fallen. Nach einem Torwartfehler kam Robin Domhardt in Ballbesitz. Er ließ sich die Möglichkeit nicht nehmen und sorgte für den Ausbau der Führung. Zwei Minuten später verhinderte die Latte nach Abschluss von Andreas Böhm den vierten Treffer. Dieser sollte aber in der 67. Minute fallen. Christian Tischer setzte sich gegen seine Gegenspieler durch und verwandelte überlegt zum 4:1. Für die weiteren Tore sorgten in der 76. Minute Danilo Koall und in der 80. Minute Andreas Böhm, als dieser den Ball nach einem Abpraller des Kolkwitzer Keepers ins Tor schlenzte. Für den Schlusspunkt sorgte der eingewechselte Michael Otto in der 90. Minute. Danilo Koall flankte auf Andreas Böhm. Sein Abschluss wurde vom Kolkwitzer Schlussmann an die Latte gelenkt und den zurückspringenden Ball verwandelte Michael Otto per Kopf zum 7:1. Anschließend war dann auch Feierabend.

Mit 16 Punkten verabschiedet sich die SG Blau-Weiß Schorbus in die Winterpause. Sicherlich waren auch noch mehr Punkte drin gewesen, wodurch man etwas beruhigter in Richtung Rückrunde hätte blicken können. So ist Schorbus noch nicht von allen Abstiegssorgen befreit, doch kann die Mannschaft mit dem wichtigen Sieg gegen den direkten Konkurrenten etwas entspannter in die wohlverdiente Pause gehen.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Paul Kobus, Niklas Rädel, Renè Böhme, Maximilian Hußner, Nico Bartelt (SF) – Danilo Koall, Jonas Jakubenko, Christian Tischer (ab der 75. Min. Michael Otto) – Andreas Böhm, Robin Domhardt

Schiedsrichter: Ronald Noel

Zuschauer: 35

Am Sonntag, d. 15.12.19, nahm unser Ü-50-Team an den Hallenkreismeisterschaften des FK Niederlausitz teil.

Trotzdem es in den Gruppenspielen gegen Briesen (1:1), Viktoria CB (0:0) und Saspow (0:0) keine Niederlage gab, schaffte man es auf Grund des schlechteren Torverhältnisses nicht ins Halbfinale.

Torschütze gegen Briesen: Rüdiger Bork

 

Für Blau-Weiss spielten:  Rolf Dittrich (Tor), Rüdiger Bork, Uwe Schmidt, Thomas Jakubenko, Fernando F. und  Enrico Kuhz

 

Im Spiel um Pl. 3 gewann Saspow gegen Briesen mit 6:2.

Kreismeister wurde Sielow durch das 1:0 gegen Energie.

Nach langen punktlosen Wochen konnte die SG Blau-Weiß Schorbus am vorletzten Spieltag der Hinrunde endlich mal wieder einen Zähler einsammeln. Zu Gast waren die Blau-Weißen bei der Mannschaft der SG Sielow. Bei trüben Dezemberwetter entwickelte sich ein wenig ansehnliches Kreisoberligaspiel, welches vor allem in der zweiten Hälfte sehr hitzig geführt wurde. Die Folge waren insgesamt neun gelbe Karten und eine gelb-rote Karte.

Dabei begann das Spiel eigentlich recht kurzweilig mit offensiven Vorstößen auf beiden Seiten und ausgeglichenen Spielanteilen. Allerdings sollten sich Chancen eher selten ergeben. Die erste gefährliche Möglichkeit hatte Sielow in der 14. Minute zu verzeichnen. Dabei schloss der Gastgeber ab und Michael Jenzewski konnte den Ball abwehren. Der Nachschuss war dann sichere Beute für den Schlussmann der Gäste. Zwei Minuten später bot sich dann Schorbus die erste Gelegenheit. Über Marcel Kuba kam der Ball zu Angreifer Ghaith Naghmouchi. Er bekam zu wenig Druck hinter den Ball, so dass der Sielower Keeper das Spielgerät festhalten konnte. Die Partie wurde zunehmend kampfbetonter, so dass große Chancen weiter nur selten zu vermerken waren. Bis zum Seitenwechsel bot sich den Teams jeweils noch eine Möglichkeit. In der 31. Minute legte Marcel Kuba den Ball knapp am Tor vorbei. Kurz darauf landete ein Kopfball der Sielower nur wenige Zentimeter neben dem Schorbuser Tor. Torlos ging es in die Kabinen.

Mit der ersten Möglichkeit im zweiten Durchgang stellte Schorbus die Führung her. Aus 14 Metern verwandelte Ghaith Naghmouchi sehenswert zum 1:0. Vorausgegangen war dem Treffer ein Freistoß in der eigenen Hälfte. Kurz darauf hatten die Blau-Weißen die Chance auf 2:0 zu erhöhen. Zunächst verpasste Christian Tischer einen Ball von Marcel Kuba nur knapp und der Ball wurde zur Ecke geklärt. Die Eckballhereingabe von Nico Bartelt wurde noch verlängert und Renè Böhme verpasste nur um Haaresbreite den Abschluss. Ab etwa der 65. Minute erhöhte der Gastgeber zunehmend den Druck und erzielte in der 67. Minute den 1:1-Ausgleich. Dabei konnte eine Eckballhereingabe nicht geklärt werden und im zweiten oder dritten Anlauf schloss Sielow erfolgreich ab. Trotz zunehmender Hektik auf dem Platz war Schorbus gewillt sich für ein couragiertes Spiel mit drei Punkten zu belohnen und die Blau-Weißen waren der erneuten Führung nah. Mit einem langen Ball wurde Christian Tischer in der 75. Minute bedient. Sein Schuss wurde vom Sielower Schlussmann zur Ecke geklärt. In der Schlussphase bot sich den Blau-Weißen noch eine Doppelchance. Von Christian Tischer und Marcel Kuba kam der Ball zum eingewechselten Robin Domhardt. Der Abschluss wurde gehalten. Anschließend ging ein Schuss – ebenfalls von Robin Domhardt – über das Tor der Sielower. Unrühmlicher Schlusspunkt in der Partie war die gelb-rote Karte für den Sielower Spieler Mohamed Aziz Ben Younes.

Am Ende blieb es bei einem 1:1-Unentschieden, wobei für Schorbus mehr drin gewesen wäre. So dürfen sich die Blau-Weißen wenigstens über einen Zähler freuen, welcher hoffentlich Selbstvertrauen gibt, für die letzte Aufgabe vor der Winterpause. Zu Gast ist der Aufsteiger Kolkwitzer SV II. Achtung: Das Spiel findet bereits am Samstag statt.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Renè Böhme, Paul Kobus, Nico Bartelt (SF, ab der 88. Minute Martin Kloss) – Jonas Jakubenko (ab der 71. Minute Andreas Böhm), Danilo Koall, Christian Tischer, Marcel Kuba – Ghaith Naghmouchi (ab der 82. Minute Robin Domhardt)

Schiedsrichter: Daniel Asisow

Zuschauer: 45

Innerhalb von 14 Tagen traf die SG Blau-Weiß Schorbus erneut auf die Reserve von VfB Krieschow. In dem Pokalspiel vor zwei Wochen taten sich die Krieschower bei Schorbus überraschenderweise ziemlich schwer und so sollte erst in den Schlussminuten der 3:1-Sieg im Viertelfinale des Kreispokals perfekt gemacht werden.

Auch im nun stattfindenden Punktspiel im Rahmen des 13. Spieltages der Kreisoberligasaison zeigte sich die Partie sehr lange ausgeglichen und wiederum in der Schlussphase musste Schorbus die nächste Niederlage hinnehmen.

Insgesamt war der Gastgeber mit seinen vielen jungen Spielern in den Reihen die spielerisch bessere Mannschaft und mit langen Bällen in die Spitze bzw. mit Vorstößen über die Außenbahnen stellten sie Schorbus vor Probleme. Und so dauerte es keine 120 Sekunden ehe Krieschow die Führung herstellen konnte. Den ersten Schuss konnte Michael Jenzewski noch abwehren. Den Nachschuss aus ca. 16 m konnte er dann nicht mehr klären. Auch in den nächsten Minuten ließ der Favorit dem Schorbuser Gast kaum Möglichkeiten zum Durchatmen. Nach etwa zehn Minuten hatten sich die Blau-Weißen dann aber in die Partie hineingefunden und es konnten erste Torchancen kreiert werden. Der erste Abschluss war durch den Kapitän Nico Bartelt zu verzeichnen. Er schoss aber links am Tor der Krieschower vorbei. Gleich darauf bot sich die nächste Gelegenheit. Ein Abschluss von Maximilian Hußner wurde durch den Schlussmann der Gastgeber zur Ecke geklärt. Nach der anschließenden Eckballhereingabe verlängerte Renè Böhme den Ball per Kopf in Richtung Marcel Kuba. Dieser war zu überrascht und schoss den Ball per Direktabnahme aus Nahdistanz über das Tor. Die VfB-Reserve probierte in dieser Phase über Konter zum Ausbau der Führung zu gelangen, doch die Defensive der Blau-Weißen stand ordentlich. In der 27. Minute erzielte Schorbus den verdienten Ausgleich. Bei dem Schuss von Nico Bartelt aus der zweiten Reihe wäre der Keeper aber fast noch am Ball gewesen, doch das 1:1 konnte er nicht verhindern. Bis zum Seitenwechsel beruhigte sich das Spielgeschehen etwas. Wenige Minuten vor der Halbzeit stand noch einmal der Schorbuser Keeper im Mittelpunkt, als er im 1:1-Duell erfolgreich klären konnte.

Auch im zweiten Durchgang zeigte sich die Partie zunächst ausgeglichen. Zunächst vergab Marcel Kuba in der 55. Minute eine gute Gelegenheit, als er sich gut durchkämpfte und den Abschluss aber neben das Tor legte. Im Gegenzug stellte der Gastgeber die Führung her. Bei einem Pass von der linken Seite ins Zentrum war der Krieschower Spieler völlig frei und verwandelte zum 2:1. Doch dieses Ergebnis sollte nicht lange Bestand haben, denn nur eine Minute später konnte Schorbus ausgleichen. Den Abschluss von Ghaith Naghmouchi wehrte der Krieschower Keeper ab. Per Kopf nutzte Jonas Jakubenko die zweite Chance und markierte das 2:2. Anschließend präsentierte sich das Spiel völlig offen und beide Mannschaften hatten Möglichkeiten um die Führung zu erzielen. Der Bann war schließlich in der 77. Minute gebrochen, als der Gastgeber das 3:2 erzielte. Anschließend fiel Schorbus auseinander und die wirklich bis dato gute Leistung wurde durch weitere drei Treffer in fünf Minuten zu Nichte gemacht. Am Ende siegte die Krieschower Reserve sicherlich verdient, doch spiegelt das Ergebnis am Ende nicht die ordentliche Vorstellung der Blau-Weißen wider.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Paul Kobus, Niklas Rädel, Renè Böhme, Maximilian Hußner (ab der 71. Min. Robin Domhardt), Nico Bartelt (SF) – Jonas Jakubenko (ab der 84. Min. Robert Krause), Danilo Koall, Christian Tischer, Marcel Kuba – Ghaith Naghmouchi (ab der 62. Min. Andreas Böhm)

Schiedsrichter: Ronny Wiemann

Zuschauer: 40

Nach der Niederlagenserie in den letzten Wochen und dem stetigen Fall in der Tabelle sollte für die SG Blau-Weiß Schorbus nun endlich die Wende herbeigeführt werden. Und so blickte man nach den zuletzt zwei guten – wenn auch wenig erfolgreichen Spielen – gegen die Spitzenmannschaften von Lausitz Forst und VfB Krieschow II sehr zuversichtlich auf die Partie gegen den Kreisoberliganeuling Blau-Weiß Klein Gaglow. Es wurde jedoch ein mehr als enttäuschender Nachmittag und es setzte durch ein 0:3 die insgesamt 7. Punktspielniederlage in Serie. Auch spielerisch lief bei Schorbus erneut überhaupt nichts zusammen und das obwohl sich auch die Klein Gaglower Gäste in ihrer Spielweise mehr als limitiert zeigten.

Dabei begann die Partie für die Gastgeber eigentlich recht verheißungsvoll. Nach einer Ecke von Nico Bartelt und einem Kopfball von Danilo Koall lag der Ball im Tor der Klein Gaglower. Zum Entsetzen der Schorbuser fand der Treffer aber keine Anerkennung. Angeblich soll dem Abschluss ein Stürmerfoul vorausgegangen sein, doch bei dieser Aussage guckten selbst die Gäste ungläubig. Es ging also mit 0:0 weiter und diese Situation sollte ein Bruch im Schorbuser Spiel darstellen, denn anschließend funktionierte das Fußballspielen nur noch recht selten. Die Chancen boten sich, wenn auch überschaubar, eher den Gästen. So in der 20. Minute als Klein Gaglow den Ball aus 11 Metern über das Tor der Schorbuser köpfte. Vier Minuten später wurde der Führungstreffer markiert. Nach einem Pass von der halbrechten Seite in die Spitze schob der Gästestürmer erfolgreich ein. Anschließend hatte die Partie wieder nur wenig mit der beliebten Ballsportart zu tun. Schorbus fiel nichts ein und die Gäste hatten mit teils übertriebenen Fallaktionen ihr Betätigungsfeld gefunden. Eine Chance sollte sich Klein Gaglow aber doch noch bieten. Bei einem Abschluss aus der zweiten Reihe bekam der Schorbuser Schlussmann Michael Jenzewski gerade noch so die Fingerspitzen an den Ball, wodurch dieser noch über das Tor gelenkt werden konnte. Mit der knappen, aber nicht unbedingt unverdienten Führung ging es für beide Teams in die Pause.

Höchst optimistisch betrachtet, präsentierte sich die Schorbuser Mannschaft nach dem Seitenwechsel etwas besser, aber Torchancen konnten auch weiterhin nicht notiert werden. Stattdessen stellten die Gäste mit der ersten Möglichkeit im zweiten Durchgang das 2:0 her. Schorbus selbst brachte nach einer Ecke und einem missratenen Klärungsversuch den Ball gefährlich auf das eigene Tor. Der Keeper der Gastgeber konnte den Ball noch mit Mühe abwehren, aber bei dem Abstauber – dem ein klares Stürmerfoul voraus ging – war er machtlos. Das 0:2 war die Vorentscheidung in dieser Partie. Für den Schlusspunkt sorgten die Gäste in der 70. Minute, als Schorbus nach einem langen Ball den Stürmer nicht aufhalten konnte und dieser vollendete zum Endstand. In der 76. Minute hatte Schorbus die Möglichkeit Ergebniskosmetik zu betreiben, aber der stramme Schuss von Robin Domhardt zeigte sich zu unplatziert, so dass der Gästetorwart den Ball halten konnte. Es war die einzige Möglichkeit, die sich Schorbus bot, wodurch über dieses völlig missratene Spiel alles ausgesagt sein sollte.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Paul Kobus, Niklas Rädel, Danilo Koall, Maximilian Hußner, Nico Bartelt (SF) – Martin Kloss (ab der 70. Min. Jonas Jakubenko), Christian Tischer, Ghaith Naghmouchi (ab der 46. Min. Andreas Böhm) – Marcel Kuba, Robin Domhardt

Schiedsrichter: Dennis Karstädt

Zuschauer: 45

An diesem Wochenende ruhte der Ligaspielbetrieb und es stand die Austragung des Viertelfinales des Niederlausitzer Kreispokals an. Nach den Siegen gegen unterklassige Gegner (Jänschwalde, Drachhausen/Fehrow, Groß Gastrose) bekam es Schorbus nun mit dem Ligakonkurrenten VfB Krieschow II zu tun. Spannend war vor dem Spiel die Frage, mit welcher Mannschaft die Gäste in diese Partie gehen werden – schließlich hatte die erste Mannschaft spielfrei. Allerdings sollte der Kader nicht durch Spieler aus dem Oberligateam verstärkt werden und vielleicht unterschätzten die Krieschower die Schorbuser Mannschaft auch ein wenig, denn auch der Toptorjäger der Reserve – Danny Kobelt – nahm zunächst nur auf der Bank platz.

In der vergangenen Woche mussten sich die Blau-Weißen mit 1:3 beim Tabellenführer SV Lausitz Forst geschlagen geben. Nach schweren Monaten war dieses Spiel aber endlich mal wieder ein Lichtblick gewesen und diese ansteigende Tendenz sollte sich auch in der Partie gegen die Krieschower Reserve fortsetzen. Schorbus verteidigte erneut sehr umsichtig und die überraschend einfallslosen Gäste fanden zunächst kein Mittel um die Abwehrreihe und Aushilfstorwart Ghaith Naghmouchi zu überwinden. Krieschow bestimmte das Spiel, doch zu ernstzunehmenden Möglichkeiten kamen sie nicht. Schorbus probierte über ein schnelles Umschaltspiel ab und an für Gefahr zu sorgen, aber es fehlte häufig der letzte entscheidende Pass in die Spitze. Hinzu kam, dass das Spiel von vielen Unterbrechungen geprägt war, wodurch kaum Spielfluss zu Stande kam. Ein fußballerischer Augenschmaus war es für die wenigen Zuschauer in jedem Fall nicht. Erst in der Phase vor der Halbzeit konnten die ersten Möglichkeiten notiert werden. In der 38. Minute bekam Krieschow einen Freistoß zugesprochen, welchen Ghaith Naghmouchi aber parierte. Kurz darauf ging Schorbus vermeintlich in Führung. Der Treffer von Christian Tischer wurde wegen einer Abseitsstellung aber nicht gewertet. In der 42. Minute bot sich die nächste gute Gelegenheit für Schorbus. Der Schuss von Marcel Kuba ging knapp über das Tor der Gäste. In der Nachspielzeit gelang den Blau-Weißen dann aber doch die nicht unverdiente Führung. Marcel Kuba köpfte vor dem Tor quer auf Christian Tischer, welcher aus Nahdistanz ebenfalls per Kopf zum 1:0 verwandelte. Alle warteten auf den Pausenpfiff, doch sollten die Gäste noch einen Freistoß aus guter Position zugesprochen bekommen. Der Abschluss ging allerdings sehr deutlich über das Tor. Mit der knappen Schorbuser Führung ging es in die Pause.

Mit neuem Schwung kamen die Gastgeber aus der Kabine, doch Schorbus verpasste es, genau in dieser guten Phase das 2:0 und damit die vermeintliche Vorentscheidung zu erzielen. In der 46. Minute hielt der Gästeschlussmann einen Abschluss von Marcel Kuba im Nachfassen. Drei Minuten später ging ein Versuch von Robin Domhardt knapp am langen Pfosten vorbei und kurz darauf verpasste Christian Tischer eine Flanke nur ganz knapp. In der 51. Minute schien der Ausbau der Führung fällig, aber der Kopfball von Falk Frömming klatschte nur an den Pfosten. Anschließend erhöhten die Gäste den Druck und Schorbus musste alles investieren, um den Vorsprung zu halten. Dies hatte zur Konsequenz, dass die Gastgeber weniger blickig verteidigten und die Bälle häufig postwendend zurück kamen. Und so sollte in der 67. Minute der Ausgleich fallen. Die Gäste kamen aus gut 20 Metern zum Abschluss. Der Keeper der Schorbuser sah den Ball beim flachen Abschluss spät und konnte so das 1:1 nicht mehr verhindern. In der 78. Minute sah Krieschows Danny Kobelt, welcher in der 63. Minute erst eingewechselt wurde, die gelb-rote Karte. Die numerische Überlegenheit tat Schorbus allerdings nicht gut. Die Emotionen schaukelten sich durch einige nicht nachvollziehbare Entscheidungen hoch. Beispielsweise wurde Marcel Kuba bei einem Angriff ohne ersichtlichen Grund zurückgepfiffen. Die Verlängerung schien nah, doch dann schlug der Favorit doch noch mit dem Treffer zum 2:1 in der 90. Minute zu. Schorbus hatte durch Renè Böhme die Möglichkeit das Ergebnis zu egalisieren, aber der Abschluss ging über das Tor. Im Gegenzug stellte Krieschow das Endergebnis her.

Für die Blau-Weißen kämpften: Ghaith Naghmouchi – Falk Frömming, Niklas Rädel, Renè Böhme, Maximilian Hußner (ab der 90. Minute Andreas Böhm), Paul Kobus – Christian Tischer, Danilo Koall, Nico Bartelt (SF) – Marcel Kuba, Robin Domhardt

Schiedsrichter: Daniel Asisow

Zuschauer: 40

Für die SG Blau-Weiß Schorbus galt es an diesem Wochenende die schwere Aufgabe gegen den SV Lausitz Forst zu überstehen. Auf Grund der Ergebnisse der letzten Wochen gingen die Forster als klarer Favorit in diese Partie – auch wenn Schorbus in den vergangenen zwei Jahren jeweils die drei zu vergebenden Punkte aus der Rosenstadt entführen konnte. Personell sah es bei Schorbus ziemlich dürftig aus und nachdem sich Ghaith Naghmouchi in der zweiten Halbzeit früh verletzte, musste Trainer Ronny Richter die Fußballschuhe schnüren.

Das Spiel zeigte sich unerwartet offen und so sollte keine der beiden Mannschaften die Partie wirklich dominieren. Die Gastgeber präsentierten sich spielerisch besser, aber Schorbus glänzte mit einer kämpferisch gut eingestellten Leistung, wobei sich die Blau-Weißen vor allem auf ein ordentliches Defensivverhalten konzentrierten. Zwingende Chancen konnten daher vorerst nicht notiert werden. In der neunten Minute war die erste Möglichkeit zu vermerken, als Ghaith Naghmouchi mit einem flachen Schuss aufs linke Eck abschloss, aber der Schlussmann der Gastgeber den Ball abwehren konnte. Anschließend waren die Forster zielstrebiger und nach zwei guten Möglichkeiten in der 10. Minute (Schuss übers Tor) sowie in der 23. Minute (Michael Jenzewski wehrte einen Ball im 1:1-Duell ab) und einem Lattentreffer in der 26. Minute schien der Rückstand für die Blau-Weißen fällig zu sein. Doch der Führungstreffer fiel auf der anderen Seite. Einen Freistoß zog Nico Bartelt auf das Tor. Der Forster Keeper konnte bei schwierigen Verhältnissen den Ball nur abklatschen. Renè Böhme stand goldrichtig und verwertete den Ball zum 1:0 aus Schorbuser Sicht. Anschließend fiel dem Gastgeber nicht wirklich etwas ein und so musste ein fragwürdiger Freistoß zum Ausgleich verhelfen. Marcus Dörry zeigte aus 18 Metern wieder einmal seine ganze Klasse und ließ dem Schorbuser Keeper keine Abwehrchance. So ging es mit einem gerechten 1:1 in die Pause.

Schorbus schien gedanklich noch in der Kabine und so konnte der Gastgeber mit dem ersten Angriff nach Wiederanpfiff die Führung erzielen. In den weiteren Minuten waren die Forster zwingender, aber die Vorentscheidung sollte nicht fallen. Etwa ab der 65. Minute wurde das Spiel wieder ausgeglichener. Paul Kobus flankte auf Christian Tischer in den Strafraum der Forster. Der Gegenspieler klärte im entscheidenden Moment noch zur Ecke. Anschließend wurde die Partie etwas ruppiger und Chancen waren auf beiden Seiten nicht zu verzeichnen. In der 87. Minute bzw. 88. Minute wurde jeweils eine gelb-rote Karte verteilt und so sollten auf beiden Seiten nur noch zehn Mann pro Team die Partie beenden. Die Blau-Weißen warfen noch einmal alles nach vorn, um wenigstens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. In der 90. Minute passte Christian Tischer auf Robin Domhardt. Dessen Abschluss ging über das Forster Tor. Kurz darauf spielte Maximilian Hußner ins Zentrum ebenfalls auf Robin Domhardt. Der Forster Keeper hielt den Ball im Nachfassen. Anschließend vergab noch Marcel Kuba die Möglichkeit das Ergebnis auf 2:2 zu stellen und im Gegenzug schloss Forst zur Vorentscheidung ab.

Am Ende ein ärgerliches Ergebnis für Schorbus, doch die Leistung und Einstellung stimmte an diesem Wochenende. Darauf sollte die Mannschaft aufbauen und zuversichtlich auf die verbleibenden Spiele bis zur Winterpause blicken.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Paul Kobus, Niklas Rädel, Renè Böhme, Maximilian Hußner, Nico Bartelt (SF) – Christian Tischer, Danilo Koall, Ghaith Naghmouchi (ab der 54. Minute Ronny Richter) – Marcel Kuba, Robin Domhardt

Schiedsrichter: Jürgen Thies

Zuschauer: 110

Das Kreispokalspiel gegen VfB Krieschow  II  beginnt am Sonntag, d.17.11.19, bereits um 13:00 Uhr  !

Die SG Blau-Weiß Schorbus befindet sich weiterhin im freien Fall. Mit der 1:5-Klatsche im Heimspiel gegen die SG Frischauf Briesen/Dissen setzte es die vierte Niederlage in Folge. Dabei sollte gegen die Spielgemeinschaft nach den mageren Auftritten eigentlich das Ruder endlich rumgerissen werden, aber es folgte die wahrscheinlich schlechteste Leistung der gesamten bisherigen Saison.

Das Spiel begann kurzweilig. Bereits in der ersten Minute fuhr Schorbus einen Angriff über Christian Tischer, Marcel Kuba, Nico Bartelt und Robin Domhardt. Dieser konnte nur durch ein Foul im Gästestrafraum gestoppt werden. Der Unparteiische entschied ohne zu zögern auf Strafstoß. Der Gefoulte übernahm selbst die Verantwortung und verwandelte sicher zur frühen Führung. Diese gab Schorbus leider nicht die erhoffte Sicherheit und so sollte nur wenige Minuten später der Ausgleich fallen. Einen Schuss konnte Michael Jenzewski zunächst abwehren. Der zurückspringende Ball fiel über die Schorbuser Defensive unglücklich genau vor die Füße des Briesener Spielers, welcher aus halbrechter Position zum 1:1 traf. Das Spiel der Gäste zeigte sich mit seinen langen Bällen in die Offensive sehr durchsichtig, doch die Spielgemeinschaft stellte damit die Blau-Weißen Gastgeber vor große Probleme, welche Schorbus bis zum Spielende nicht abstellen konnte. In der 25. Minute schlossen die Gäste zur Führung ab. Beim Pass stand Stürmer Christian Rinza knapp nicht im Abseits. Er schnappte sich den Ball und vollendete schnörkellos zum 2:1. Die Gastgeber zeigten sich im Angriff völlig harmlos und mehr als ein Schuss von Robin Domhardt aufs kurze Eck – der Ball wurde vom Keeper zur Ecke geklärt – konnte als Torchance nicht notiert werden.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Tor für die Gäste, doch dieses fand auf Grund einer Abseitsstellung keine Anerkennung. Im weiteren Verlauf schlichen sich viele Nickligkeiten in die Partie hinein und die folgende Phase war von viel Unruhe geprägt. Schorbus bestimmte insgesamt die Partie und der Ausgleich schien eine Frage der Zeit zu sein, aber genau zu diesem wichtigen Zeitpunkt stellten die Gäste mit dem Treffer zum 3:1 die Vorentscheidung her. Anschließend erhöhte Briesen/Dissen in der 67. Minute auf 4:1. Dabei verlor Schorbus den Ball in der Briesener Hälfte. Der Ball landete wieder einmal bei Christian Rinza und dieser spielte den Konter konsequent zu Ende. Den Schlusspunkt setzten die Gäste in der 77. Minute und wieder ging diesem Treffer ein langer Ball voraus. Bis zum Ende hatte die Spielgemeinschaft zwei/drei weitere Möglichkeiten dieser Art und Schorbus hatte Glück, dass die Niederlage nicht noch höher ausgefallen ist. Für Ergebniskosmetik hätte Marcel Kuba in der 87. Minute sorgen können. Der Abschluss wurde vom Schlussmann der Gäste zur Ecke geklärt.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Renè Böhme (SF), Maximilian Hußner, Nico Bartelt (ab der 70. Minute Robert Krause) – Christopher Adler (ab der 46. Minute Martin Kloss), Christian Tischer, Danilo Koall – Marcel Kuba, Robin Domhardt

Schiedsrichter: Dennis Karstädt

Zuschauer: 68

Für die SG Blau-Weiß Schorbus stand am neunten Spieltag das Derby gegen Einheit Drebkau auf dem Programm. Nach zwei Niederlagen in Folge (Motor Saspow, Viktoria Cottbus) wurde es mal wieder Zeit für einen Sieg, um in der Tabelle nicht weiter abzurutschen. Allerdings zeigten die Blau-Weißen gegen einen keinesfalls übermächtigen Gegner die wahrscheinlich bisher schlechteste Saisonleistung, so dass bereits zur Halbzeit der Sieg für den grün-weißen Gastgeber feststand.

Beide Mannschaften zeigten keine Leistung, welches das Prädikat „Kreisoberliga“ verdient hatte. Die Drebkauer profitierten aber, von dem sowohl spielerisch als auch kämpferisch mangelhaften Auftritt der Schorbuser. In der 15. Minute gelang dem Gastgeber durch die erste Möglichkeit in der Partie die Führung. Ein Fehlpass in der eigenen Hälfte ging dem Angriff der Grün-Weißen voraus. Anschließend wurde die Hereingabe von der rechten Seite im Strafraum von einem Schorbuser Spieler auf den Drebkauer Stürmer Manuel Rehn verlängert, welche mit wenig Mühe zum 1:0 verwandelte. Durch den Rückstand lief bei Schorbus noch weniger zusammen und das Team hatte Glück, dass Drebkau diese Phase nicht effektiver nutzen konnte. Sechs Minuten nach der Führung gelang dann aber doch das 2:0. Nach einem langen Ball in die Spitze wurde Stefan Schicktanz sträflich allein gelassen. Er kam mit der Fußspitze noch an den Ball heran und lenkte ihn so ins kurze Eck. In der 26. Minute konnte der Hauch einer Chance für Schorbus notiert werden. Eine Flanke von Ghaith Naghmouchi senkte sich gefährlich in den Strafraum der Gastgeber, aber kein Schorbuser Spieler sah es als Aufgabe an sich in Richtung Ball zu bewegen, so dass die Möglichkeit geklärt wurde. Wenige Minuten vor der Pause erhöhte Drebkau auf 3:0. Schorbus reklamierte auf Abseits, doch alle Proteste halfen nichts, so dass der Treffer Anerkennung fand.

Nach dem Seitenwechsel kam vom Gastgeber mit der sicheren Führung im Rücken so ziemlich gar nichts mehr. Schorbus stürmte auf das Drebkauer Tor zu, doch zeigte sich die Mannschaft wenig effektiv im Nutzen der Chancen bzw. hatte der Schlussmann der Grün-Weißen wieder einen hervorragenden Tag aufzuweisen. So wehrte er in der 48. Minute einen Kopfball von Christian Tischer ab. Kurz darauf tauchte der eingewechselte Robin Domhardt allein vor Keeper Andy Branig auf, welcher den Abschluss abwehren konnte. In der 53. Minute probierte sich Renè Böhme aus der zweiten Reihe, aber der Ball ging über das Tor. Wäre in dieser Phase der Treffer zum 1:3 aus Schorbuser Sicht gefallen, hätte es vielleicht doch noch einmal spannend werden können. So aber fanden sich die Blau-Weißen mit zunehmender Spieldauer mit der drohenden Niederlage ab. Das Tor zum 3:1-Endstand fiel in der Nachspielzeit der Partie, so dass dieser lediglich als Ergebniskosmetik diente. Dass der Treffer von Marcel Kuba nach Vorlage von Christian Tischer auch nur erzielt werden konnte, da der Ball noch abgefälscht war, passte zu dem gebrauchten Tag der Blau-Weißen.

Am Ende kassierte Schorbus also die dritte Punktsiederlage in Folge und die Tendenz zeigt deutlich nach unten. Alle Beteiligten sollten sich nun endlich bewusst sein, dass sowohl die spielerische Leistung als auch die Einstellung über kurz oder lang nicht ausreicht, um in der Kreisoberliga bestehen zu können.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Paul Kobus (ab der 46. Minute Robin Domhardt), Niklas Rädel, Renè Böhme (SF), Maximilian Hußner, Nico Bartelt – Christian Tischer, Danilo Koall, Ghaith Naghmouchi (ab der 70. Minute Christopher Adler) – Andreas Böhm, Marcel Kuba

Schiedsrichter: Enrico Jende

Zuschauer: 98