Schorbus kann zu Hause doch noch gewinnen. Gegen das Tabellenschlusslicht Eintracht Peitz II gewannen die Blau-Weißen hochverdient mit 3:0, wodurch nun endlich der erste Heimsieg im Jahr 2019 notiert werden konnte. Vom Papier her sollte das Spiel im Vorfeld eine klare Angelegenheit zu Gunsten der Schorbuser Mannschaft sein. Allerdings waren die Nerven etwas angespannt, da die Erwartungen an die Blau-Weißen entsprechend hoch waren. Bereits im Hinspiel tat sich Schorbus gegen das bis dato punktlose Peitzer Team extrem schwer.

Wie in der Vorwoche beim 2:1-Auswärtserfolg in Dissenchen musste Trainer und Geburtstagskind Ronny Richter auf Kapitän Matthias Geppert sowie Martin Kloss verzichten. Ansonsten waren alle Mann an Bord.

Von Beginn an bestimmten die Schorbuser das Spiel. In die Karten spielte der Mannschaft, dass aus den ersten vier Torchancen bis zur 16. Minute eine 3:0-Führung hergestellt werden konnte. Das 1:0 fiel bereits in den ersten 60 Sekunden. Sven Rajewski bediente Lorenzo Barrios. Seine Eingabe wurde vom Peitzer Verteidiger noch abgefälscht und landete so bei Danilo Koall, der am langen Pfosten stehend aus Nahdistanz einschob. In der siebten Minute gelang Schorbus der Ausbau der Führung. Mit einem langen Ball wurde Christian Tischer auf der rechten Außenbahn in Szene gesetzt. Unbedrängt konnte er in das Zentrum passen, wo mit Marcel Kuba und Sven Rajewski gleich zwei Angreifer lauerten. Mit etwas Mühe brachte Sven Rajewski den Ball zum 2:0 im Tor unter. Nachdem in der neunten Minute Peitz ein erstes Lebenszeichen von sich gab – der Schuss ging allerdings deutlich über das Tor der Schorbuser – bekamen die Gastgeber im Gegenzug einen Freistoß nach Foul an Lorenzo Barrios zugesprochen. Nico Bartelt passte von der rechten Seite kurz auf Danilo Koall, dessen Abschluss knapp am rechten Pfosten vorbei ging. In der 16. Minute stellte Schorbus das 3:0 her. Ein Einwurf von Danilo Koall landete bei Renè Böhme, der die Situation mit einem Schuss ins lange Eck erfolgreich abschloss. Bis zur Halbzeit boten sich Schorbus Chancen im Minutentakt, doch die Effektivität war nach der starken Anfangsphase verloren gegangen. Abschlüsse von Marcel Kuba, Falk Frömming und Niklas Rädel fanden jedoch nicht den Weg ins Tor. In der 36. Minute fiel das vermeintliche 4:0 durch Christian Tischer, doch wurde das Tor auf Grund eines vorangegangenen Foulspiels nicht gewertet. Über Peitzer Offensivaktionen kann leider nicht berichtet werden und so ging es mit der beruhigenden Führung für Schorbus in die Pause.

Mit Wiederanpfiff nahm Ronny Richter einen Wechsel vor. Für Torschütze Renè Böhme kam Andreas Böhm, welcher bereits am Freitag bei der Altliga mit einem Tor erfolgreich war, in die Partie. Die Schorbuser Mannschaft schaltete im zweiten Durchgang einen Gang zurück. Weiterhin war man aber die klar dominierende Mannschaft, doch wirkte das Spiel etwas behäbiger als in der ersten Halbzeit. Da Peitz dem nichts entgegenzusetzen wusste, entwickelte sich insgesamt eher ein müder Frühsommerkick. Zwei Aktionen konnten für die Fischerstädter verzeichnet werden. In der 53. Minute ging ein Abschluss am kurzen Pfosten vorbei und in der 66. Minute reagierte Michael Jenzewski bei einem strammen Schuss blitzschnell und lenkte den Ball zur Ecke. Ansonsten verfügte Schorbus weiterhin über ein Chancenplus. In der 58. Minute verpasste Marcel Kuba am langen Pfosten eine Flanke von Danilo Koall nur um Zentimeter. Drei Minuten später verwertete Andreas Böhm ein Zuspiel von Marcel Kuba, doch der Treffer wurde wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht gewertet. In der 75. Minute ersetzte Paul Kobus Marcel Kuba und fast wäre ihm mit seinem ersten Ballkontakt ein Tor geglückt. Der Abschluss aus der zweiten Reihe ging knapp links am Tor der Peitzer vorbei. In der 78. Minute vergab Christian Tischer eine 100%-ige, als er einen Nachschuss unbedrängt über das Tor setzte. Weitere Möglichkeiten zum Ausbau der Führung besaßen der ebenfalls eingewechselte Jonas Jakubenko, Robert Ohnholz und Andreas Böhm, doch ein weiterer Treffer sollte nicht mehr fallen.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Renè Böhme (ab der 46. Min. Andreas Böhm), Robert Ohnholz, Nico Bartelt – Lorenzo Barrios, Danilo Koall (ab der 61. Min. Jonas Jakubenko), Christian Tischer – Marcel Kuba (ab der 75. Min. Paul Kobus), Sven Rajewski

Schiedsrichter: Fabian Böhme

Zuschauer: 45

Am 26. Spieltag war die SG Blau-Weiß Schorbus bei der Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow zu Gast. Das Hinspiel endete 1:1-Unentschieden und so wollte sich Schorbus für zwei verloren gegangene Punkte revanchieren.

Personell sah es bei der Mannschaft von Trainer Ronny Richter recht gut aus. So fehlten mit Matthias Geppert und Martin Kloss diesmal nur zwei Spieler auf Seiten der Schorbuser Mannschaft.

Das Team der Blau-Weißen begann das Spiel sehr ordentlich und insbesondere in der ersten Halbzeit war man deutlich die spielerisch bessere Mannschaft. Die Schorbuser machten sich aber vor allem in der Offensive häufig das Leben zu kompliziert. Anstatt auch einmal den Schuss aus der zweiten Reihe zu suchen, wurde der Ball häufig hin und her geschoben, so dass sich Torchancen erst einmal nur selten einstellten. Die beste Chance zur Führung vergab Schorbus in der 12. Minute. Nach einem Foul an Sven Rajewski entschied der Unparteiische auf Strafstoß. Der Ersatzkeeper der Spielgemeinschaft hatte bei dem schwach geschossenen Versuch von Nico Bartelt keine Probleme. Eine Minute später hatten die Blau-Weißen die Möglichkeit das 1:0 nachzuholen. Der Kopfball von Falk Frömming konnte jedoch abgewehrt werden. In der 20. Minute fiel schließlich der überfällige Führungstreffer. Nach einer Ecke von Nico Bartelt köpfte Danilo Koall ein. Nach diesem Treffer nahm auch der Gastgeber aktiver am Spielgeschehen teil. Zwingende Abschlussmöglichkeiten sollten sich jedoch aus dem Spiel heraus nicht ergeben. Stattdessen musste vor allem bei Standardsituationen aufgepasst werden. In der 33. Minute wehrte Michael Jenzewski einen Freistoßversuch von Dissenchen/Haasow prima ab. Kurz vor der Halbzeit wurde ebenfalls ein Freistoß von der Schorbuser Mauer abgeblockt. Mit der knappen Führung zu Gunsten der Schorbuser ging es in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel war Schorbus das bessere Team, doch auch diesmal sollten Chancen eher selten notiert werden können. Die beste Möglichkeit in der Anfangsphase hatte Schorbus in der 62. Minute durch Christian Tischer. Sein Schuss ging äußerst knapp am Pfosten der Gastgeber vorbei. Wenige Minuten später bot sich Libero Falk Frömming eine Kopfballmöglichkeit nach einer Ecke von Nico Bartelt. Der Ball ging neben das Tor von Dissenchen/Haasow. In der 81. Minute wurde Renè Böhme durch den eingewechselten Lorenzo Barrios per Diagonalball bedient. Er behauptete den Ball gut, doch auch in dieser Situation ging der Ball nach dem Abschluss am Tor vorbei. Auf Seiten der Gastgeber konnten im zweiten Durchgang zwei Gelegenheiten notiert werden. In der 64. Minute klärte Schorbus eine Freistoßflanke noch zur Ecke. Kurz darauf tankte sich der Angreifer der Gastgeber durch die Schorbuser Abwehrreihe hindurch und Michael Jenzewski bewahrte per Fußabwehr sein Team vor dem Ausgleich. Das erlösende 2:0 fiel in der 84. Minute. Marcel Kuba kam in Ballbesitz, steuerte auf den Schlussmann der Spielgemeinschaft zu und schob den Ball überlegt ein. Dies war jedoch nicht die Vorentscheidung, denn nur drei Minuten später kam Dissenchen/Haasow zum Anschluss. Ein Freistoß wurde durch die Schorbuser Mauer abgeblockt. Beim perfekt getroffenen, strammen Nachschuss hatten die Blau-Weißen keine Abwehrmöglichkeit mehr. Eine wirklich zwingende Chance zum Ausgleich hatte der Gastgeber nicht mehr, wodurch sich zunehmend Frust breit machte. Dieser fand seinen Höhepunkt in der Nachspielzeit, als Schorbus auf Höhe der Eckfahne einen Freistoß zugesprochen bekam und der Gastgeber ohne jeglichen Grund in Lorenzo Barrios reinsprang. Dass er für diese klare Tätlichkeit nur die gelbe Karte sah, müssen die Unparteiischen erklären. Der Mittelfeldspieler der Blau-Weißen blieb glücklicherweise unverletzt. Dennoch sollte sich der Spieler der Gastgeber überlegen, die Sportart zu wechseln, denn solche Aktionen haben im Fußball nichts zu suchen. Am Ende gewann Schorbus das Spiel knapp, aber verdient, da man die spielerisch überzeugendere Mannschaft an diesem Tag war.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Robert Ohnholz, Nico Bartelt (ab der 84. Min. Paul Kobus), Maximilian Hußner – Danilo Koall (ab der 63. Min. Lorenzo Barrios), Renè Böhme, Christian Tischer (ab der 78. Min. Andreas Böhm) – Marcel Kuba, Sven Rajewski

Schiedsrichter: Tom Wendt

Zuschauer: 56

Zum 25. Spieltag erwartete die SG Blau-Weiß Schorbus den Tabellenvizen Lausitz Forst. Dabei gingen die Forster als klarer Favorit in die Partie. Als einziges Team der Liga sind sie in der Rückrunde ungeschlagen. Auf Seiten der Schorbuser mussten einige Akteure ersetzt werden (u.a. Niklas Rädel, Matthias Geppert, Danilo Koall, Lorenzo Barrios, Jonas Jakubenko), so dass sich die Mannschaft von Trainer Ronny Richter praktisch von allein aufstellte.

Beide Mannschaften gingen mit ordentlich Tempo in das Spiel und so sollten Torchancen nicht lange auf sich warten lassen. Dabei war die erste nennenswerte Aktion auf Seiten der Schorbuser zu notieren. In der siebten Minute kam Maximilian Hußner aus der zweiten Reihe zum Abschluss. Der Schuss aus zwanzig Metern ging rechts am Tor der Forster vorbei. Anschließend übernahmen die Forster immer mehr die Initiative auf dem Platz. Die Defensive der Schorbuser hatte mit den Sturmläufen der Gäste ordentlich Probleme. In der 12. Minute musste Michael Jenzewski per Fußabwehr klären. Kurz darauf stand er erneut im Mittelpunkt, als er den Ball zur Ecke abwehren musste. Wenige Minuten später steuerte Warko auf den Keeper der Blau-Weißen zu. Der Angreifer der Lausitzer schoss über das Tor. Per Doppelschlag in der 20. bzw. 21. Minute stellten die Gäste eine 2:0-Führung her. Nach einer Eingabe von der linken Seite wurde der Forster Spieler Gebauer am langen Pfosten sträflich allein gelassen und so konnte er mühelos einschieben. Kurz darauf verlor Schorbus zwischen der Mittellinie und dem eigenen Sechzehner den Ball. Diesen Fehler bestrafte Warko eiskalt. Anschließend lief bei Schorbus noch weniger zusammen, als die Minuten zuvor. Viele Fehler reihten sich aneinander und Schorbus hatte Glück, dass die Gäste dies nicht weiter ausnutzen. Nach einer halben Stunde fing sich die Mannschaft der Blau-Weißen und in der 34. Minute gelang der Anschlusstreffer, als Christian Tischer nach Zuspiel von Marcel Kuba aus Nahdistanz verwandelte. Zwei Minuten später hatte Andreas Böhm die Möglichkeit zum Ausgleich. Sein Schuss wurde vom Forster Schlussmann im Nachfassen gehalten. Zuvor hatte Renè Böhme den Ball gut behauptet und auf Andreas Böhm abgelegt. Im Gegenzug musste Michael Jenzewski zwei Mal eingreifen, um den erneuten Zwei-Tore-Vorsprung zu verhindern. Nach chancenreichen 45 Minuten ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel passierte erst einmal nicht viel. Von den Lausitzern kam wenig bzw. verlagerten sie sich auf das Konterspiel. Damit blieben sie auch bis zum Schluss gefährlich, doch im eigentlichen Abschluss haperte es überraschenderweise bei ihnen. Die personell arg gebeutelten Schorbuser gaben bis zum Abpfiff alles – das soll auch einmal lobend erwähnt werden – doch das Tor blieb ihnen im zweiten Durchgang verschlossen. In der 57. Minute hielt der Forster Torwart einen Schuss von Sven Rajewski. Kurz darauf wurde ein Versuch von Christian Tischer aus halbrechter Position noch abgefälscht und Lausitz klärte mit Mühe zur Ecke. In der 74. Minute brachten Andreas Böhm und Marcel Kuba es fertig, sich beim Abschluss gegenseitig zu irritieren, so dass der Abschluss nur an die Latte ging. Die letzte Gelegenheit bot sich Schorbus in der 85. Minute als Christian Tischer kurz vor dem Strafraum gefoult wurde. Den anschließenden Freistoß setzte Nico Bartelt über das Tor der Forster.

Damit konnte sich der Favorit am Ende knapp, aber letztlich dann doch nicht unverdient mit 2:1 durchsetzen. Schorbus verlor diese Partie nicht über die neunzig Minuten, doch wurde die Phase zwischen der 10. und 25. Minute, in welcher es an jeglicher Ordnung fehlte, durch die Gäste effektiv ausgenutzt.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Andreas Böhm, Robert Ohnholz, Paul Kobus (ab der 85. Min. Martin Kloss), Maximilian Hußner – Nico Bartelt, Christian Tischer, Renè Böhme – Sven Rajewski, Marcel Kuba

Schiedsrichter: Jürgen Thies

Zuschauer: 50

Mit einem 2:0-Auswärtserfolg und drei Punkten kehrte die SG Blau-Weiß Schorbus vom Ortsnachbarn Kausche zurück. Der Schorbuser Sieg ist angesichts des bisherigen Verlaufs der Rückrunde sicherlich etwas überraschend, doch er zeigte sich am Ende hochverdient. Viele Sachen, die die Blau-Weißen in den letzten Spielen vermissen ließen, wurden gezeigt, so beispielsweise Zweikampfbereitschaft, Konzentration sowie Spielfreude. Dagegen enttäuschten die Kauscher Gastgeber auf ganzer Linie.

Personell sah es bei der Mannschaft von Ronny Richter recht gut aus. So kehrte der wiedergenese Michael Jenzewski ins Schorbuser Tor zurück. Verzichten musste die Mannschaft lediglich auf Robert Ohnholz und Jonas Jakubenko.

Mit dem ersten Angriff im Spiel ging Schorbus in Führung. Matthias Geppert bediente Marcel Kuba auf der linken Seite. Der Angreifer zog in das Zentrum hinein und schloss aus gut 20 Metern überlegt zum 1:0 ab. Kurz darauf wäre Schorbus fast das 2:0 geglückt. Die Eingabe von Falk Frömming verpasste Marcel Kuba nur um Zentimeter. Im weiteren Verlauf sollten sich erst einmal keine Chancen auf beiden Seiten einstellen. Zu oft fehlte auf beiden Seiten der entscheidende Pass. Bis zur Pause blieb Schorbus aber insgesamt die gefährlichere Mannschaft. In der 22. Minute probierte es Matthias Geppert aus der zweiten Reihe. Der Kauscher Schlussmann klärte mit viel Mühe zur Ecke. Kurz darauf schoss Christian Tischer aus 16 Metern über das Tor der Gastgeber. Bei Kausche blieb an diesem Nachmittag ganz viel Stückwerk bzw. verteidigte Schorbus sehr ordentlich, so dass die Offensive der Gastgeber unauffällig blieb. Es machte sich zunehmend Frust bei Kausche bemerkbar, doch leider konnte Schorbus dies nicht mit dem zweiten Treffer ausnutzen, so dass es bei der knappen, aber verdienten 1:0-Führung zur Halbzeit blieb. Einziger Wermutstropfen – wenige Minuten vor dem Seitenwechsel musste Kapitän Matthias Geppert verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen.

Auch nach Wiederanpfiff blieb Schorbus die tonangebende Mannschaft, doch das erlösende 2:0 sollte nicht fallen. In der 52. Minute vergab Marcel Kuba eine sogenannte 100%-ige Möglichkeit. Er hatte bereits den Ball am Keeper vorbeigelegt, doch den anschließenden Abschluss vergeigte er völlig. Fast hätte sich das gerächt, denn eine Minute später bot sich dem Gastgeber die erste wirklich zwingende Chance im Spiel. Hebler steuerte auf Keeper Michael Jenzewski zu. Im 1:1-Duell blieb der Schorbuser Schlussmann der Sieger. Der Kauscher Angreifer schien davon so gefrustet, dass er sich zu einem groben Foul an Renè Böhme hinreißen ließ. Er hatte Glück, dass er dafür nur die gelbe Karte sah. Ein weiteres Mal musste Schorbus in der 56. Minute durchschnaufen. Nach einem Freistoß von Kausche brachte Renè Böhme den Ball gefährlich auf das Schorbuser Tor. Michael Jenzewski lenkte den Ball über die Latte. Anschließend konnten die Blau-Weißen wieder für Entlastung sorgen. Renè Böhme verpasste eine Flanke nur knapp. Zudem stand Lorenzo Barrios bei zwei verheißungsvollen Angriffen knapp im Abseits. In der 72. Minute hatte der eingewechselte Sven Rajewski die Chance zum 2:0, doch die Vorentscheidung fiel nicht. Wenige Minuten später wurde Renè Böhme von Hebler erneut grob gefoult. Nicht nachvollziehbar war hier die Entscheidung des Unparteiischen, dass er es erneut bei einer „Ermahnung“ beließ. Über die anschließende Aktion des Kauscher Angreifers gegenüber Libero Falk Frömming soll hier kein Wort fallen. Es bleibt zu hoffen, dass der Kauscher Verein gegenüber seinem Spieler die richtigen Mittel und Wege findet, um solche Aktionen, die nichts mit Fußball zu tun haben, zu unterbinden. In der 89. Minute gelang Schorbus schließlich der ersehnte zweite Treffer. Martin Kloss bediente Marcel Kuba, der für das 2:0 sorgte. In der anschließenden dreiminütigen Nachspielzeit passierte nichts mehr. Schorbus belohnte sich durch die beste Leistung in der Rückrunde mit drei Zählern und nahm somit erfolgreich Revanche für die heftige Hinspielniederlage.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel (ab der 64. Min. Sven Rajewski), Renè Böhme, Matthias Geppert (SF, ab der 39. Min. Martin Kloss), Maximilian Hußner – Nico Bartelt, Lorenzo Barrios, Danilo Koall – Christian Tischer, Marcel Kuba (ab der 90. Min. Paul Kobus)

Schiedsrichter: Michael Klose

Zuschauer: 71

Der diesjährige Drebkauer Kreisel findet am kommenden Sonntag, dem 28.04.19, Start an den jeweiligen Stempelstellen , u.a. Auras, Rehnsdorf, Drebkau, Leuthen, ist 10:00 Uhr.

Am Vereinshaus Schorbus wird es diesmal keine Stempelstelle geben.

Unsere SG wendet sich hiermit an alle Bewohner unserer Gemeinde und bittet um eine rege Teilnahme.

Für diejenigen Radfahrfreunde, die gern in einer Gruppe fahren möchten, bieten wir an, sich um 10:00 Uhr an der Stempelstelle in Auras einzufinden. Dort wird die Route besprochen und folgend die Radwanderung begonnen.

Die SG Blau-Weiß Schorbus bleibt im Jahr 2019 weiterhin ohne einen Heimsieg. Gegen die Reserve von VfB Krieschow setzte es eine knappe 2:3-Niederlage. Dabei profitierten die Gäste wieder einmal von den reichlich vorhandenen individuellen Fehlern der Blau-Weißen, so dass ihnen eine eher durchschnittliche Leistung für drei Punkte reichte.

Auf Schorbuser Seite fehlte weiterhin Stammtorhüter Michael Jenzewski. Er wurde erneut von Thomas Iwanetz vertreten. Außerdem standen Danilo Koall, Jonas Jakubenko, Sven Rajewski und Martin Kloss nicht zur Verfügung. Allerdings kehrten Andreas Böhm und Paul Kobus in den Kader zurück.

Die Anfangsphase zeigte sich sehr verhalten. Auf beiden Seiten blieb vieles Stückwerk, wodurch keinerlei offensive Höhepunkte zu verzeichnen waren. Das erste Mal durchpusten musste Schorbus in der achten Spielminute, als der Schlussmann der Blau-Weißen einen eigentlich harmlosen Ball nur prallen ließ. Glücklicherweise kamen die Gäste anschließend aber nicht zum Abschluss, so dass die Situation bereinigt werden konnte. Auch im weiteren Verlauf blieben gefährliche Angriffe auf beiden Seiten Mangelware. Wenn mal eine Möglichkeit notiert werden konnte, ging meist ein Fehler der Blau-Weißen voraus. So beispielsweise in der 23. Minute, als ein Pass auf Höhe des eigenen Strafraumes misslang und der Gast in Ballbesitz kam. Der anschließende Schuss ging am langen Pfosten vorbei. Mit einem Doppelschlag in der 35. Minute sowie in der 43. Minute ging die Krieschower Reserve mit 1:0 bzw. 2:0 in Front. Bei beiden Toren waren es schwerwiegende Fehler des Schorbuser Schlussmanns bzw. der Hintermannschaft, die zu den unnötigen Gegentoren führten. Beim 1:0 durch einen Dörry-Freistoß verschätzte sich der Keeper der Blau-Weißen komplett und beim 2:0 war die Schorbuser Mannschaft trotz Überzahl nicht in der Lage die Situation kurz vor dem Strafraum zu klären. Zu allem Überfluss kam auch noch der Keeper der Schorbuser herausgelaufen, so dass Krieschow nur noch per Heber auf 2:0 erhöhen musste. Hoffnung keimte bei Schorbus auf, als kurz vor dem Halbzeitpfiff auf Elfmeter entschieden wurde. Den Strafstoß verwandelte Nico Bartelt zum 1:2-Anschlusstreffer.

Nach dem Seitenwechsel passierte erst einmal nicht viel. Die Gäste verwalteten das Ergebnis und Schorbus fehlten die spielerischen Mittel, um Krieschow ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Ein Schuss von Christian Tischer in der 59. Minute ging am Tor vorbei. Es war bis zu diesem Zeitpunkt so ziemlich der einzige Höhepunkt im zweiten Durchgang. Anschließend investierte Schorbus mehr und kam in Folge dessen zu Möglichkeiten. In der 62. Minute hielt der Krieschower Schlussmann einen Abschluss von Renè Böhme nach einer Ecke von Nico Bartelt. Eine Minute später belohnte sich Schorbus mit dem 2:2-Ausgleich. Eine scharfe Flanke von Christian Tischer lenkte Krieschow ins eigene Tor. In der 70. Minute hatten die Blau-Weißen die Riesenchance das Ergebnis zu ihren Gunsten zu drehen. Lorenzo Barrios kämpfte sich auf der linken Seite gut durch und behauptete unter Bedrängnis den Ball. Er legte auf Matthias Geppert zurück, welcher kurz vor der Strafraumgrenze lauerte. Er schloss die Situation aber zu überhastet ab, so dass der Ball über das Tor der Krieschower ging. Drei Minuten später gingen die Gäste erneut in Front, als sie einen Freistoß wiederum direkt verwandeln konnten. Bis zum Abschluss rannte Schorbus an, aber es gelang nicht, dass Ergebnis erneut zu egalisieren. So ging ein Kopfball von Falk Frömming nach einer Ecke von Nico Bartelt in der 85. Minute knapp über das Tor. Vom Spielverlauf her wäre eine Punkteteilung das gerechte Ergebnis gewesen, so aber nahm Krieschow alle drei Zähler mit nach Hause und revanchierte sich damit erfolgreich für die 2:4-Hinspielniederlage.

Für die Blau-Weißen kämpften: Thomas Iwanetz – Falk Frömming, Niklas Rädel, Robert Ohnholz, Matthias Geppert (SF), Maximilian Hußner (ab der 70. Min. Andreas Böhm) – Nico Bartelt, Renè Böhme (ab der 83. Min. Paul Kobus), Lorenzo Barrios – Christian Tischer, Marcel Kuba

Schiedsrichter:Fabian Böhme

Zuschauer: 55

Bei herrlichem Sonnenschein traf die SG Blau-Weiß Schorbus zum 22. Spieltag auf den Kahrener SV. Beide Mannschaften standen dabei unter Druck. Der Kahrener SV als Tabellenvorletzter benötigt jeden Punkt im Kampf gegen den Abstieg. Schorbus dagegen kann im Jahr 2019 bisher nicht an den spielerischen Glanz der Hinrunde anknüpfen, wodurch in den bisherigen sechs Rückrundenspielen magere vier Punkte gesammelt werden konnten. Mit jeder Woche und jedem weiteren Punktverlust geht ein Stück Selbstvertrauen verloren und so sollte gegen den Kahrener SV die Wende herbeigeführt werden.

Personell sah es auf Schorbuser Seite recht gut aus. Einziger Wermutstropfen – Keeper Michael Jenzewski musste kurzfristig verletzungsbedingt passen. Für ihn rückte Altligakeeper Thomas Iwanetz zwischen die Pfosten, welcher sich bereits in der Anfangsphase des Spiels allerdings verletzte, aber tapfer bis zum Ende durchhielt. Zudem nahm Libero Falk Frömming angeschlagen nur auf der Ersatzbank Platz.

Von Beginn an entwickelte sich eine Partie, welche mit Fußball insgesamt nur selten etwas zu tun hatte. Die erste Möglichkeit bot sich dem Gastgeber, wobei dieser von einem Schorbuser Ballverlust profitierte. Eine Eingabe wurde von links gefährlich in den Strafraum der Blau-Weißen gespielt. Der anschließende Schuss wurde abgeblockt und die Situation bereinigt. Schorbus fand nur ganz schwer ins Spiel, zumal die Gastgeber mit ihrer körperbetonten Spielweise frühzeitig die Angriffe unterbunden. Den ersten Hauch einer Schorbuser Chance konnte in der 13. Minute nach einer Ecke und einem anschließenden Kopfball notiert werden. Da auch Kahren in Folge ihrer unpräzisen Spielweise kaum zu gefährlichen Situationen kam, zeigte sich die Partie recht zähflüssig. Mit einem Doppelschlag in der 16. und 17. Minute konnten die Blau-Weißen eine 2:0-Führung herstellen. Zunächst bediente Sven Rajewski den mitgelaufenen Christian Tischer, welcher vor dem Keeper überlegt verwandelte. Kurz darauf ließ der Kahrener Schlussmann einen Freistoß von Nico Bartelt prallen. Renè Böhme setzte nach und schloss zum 2:0 erfolgreich ab. Leider gab diese vermeintlich beruhigende Führung dem Schorbuser Team nicht die nötige Sicherheit. Im Gegenteil – es reihten sich viele Fehlpässe aneinander. Einen geordneten Spielaufbau ließen die Blau-Weißen, wie in den Vorwochen, vermissen. In der 39. Minute gelang dem Gastgeber der Anschlusstreffer. Nach einer Ecke schlossen die Kahrener ins lange Eck ab. Glücklicherweise erhöhte Schorbus noch vor der Halbzeitpause erneut auf einen Zwei-Tore-Vorsprung. Dabei profitierte Marcel Kuba von einem Stockfehler des Kahrener Spielers. Marcel Kuba schnappte sich den Ball und erzielte mit einem Heber über den weit vor dem Tor positionierten KSV-Schlussmann das 3:1.

Im zweiten Durchgang war von Schorbus noch weniger zu sehen, als im Ersten. Offensivaktionen konnten so gut wie gar nicht verzeichnet werden. In der 47. Minute hatten die Blau-Weißen Glück, dass der Kahrener beim Abschluss seinen eigenen Mitspieler anschoss und so der Ball auf dem Tornetz landete. Zehn Minuten später verkürzte der Gastgeber erneut. Dabei verteidigte Schorbus nach einem Einwurf inkonsequent. Die Eingabe in den Strafraum konnte nicht unterbunden werden, so dass der KSV-Spieler aus zentraler Position ins linke Eck einschieben konnte. Durch den Treffer zum 2:3 blieb die Partie weiter offen, doch wirklich zwingende Aktionen konnten nicht verzeichnet werden. Stattdessen war das Spiel weiterhin von vielen Zweikämpfen und ständigen Unterbrechungen geprägt. Der Gastgeber hatte in der 83. Minute die Chance zum Ausgleich, doch beim Abschluss wurde der Ball nicht gut getroffen und so konnte Thomas Iwanetz problemlos halten. Auf Schorbuser Seite verpassten Marcel Kuba bzw. Lorenzo Barrios die Vorentscheidung.

Für die Blau-Weißen siegten: Thomas Iwanetz – Matthias Geppert (SF), Niklas Rädel, Danilo Koall, Maximilian Hußner (ab der 62. Min. Jonas Jakubenko), Renè Böhme – Nico Bartelt (ab der 72. Min. Falk Frömming), Christian Tischer, Lorenzo Barrios – Sven Rajewski, Marcel Kuba

Schiedsrichter: Ronald Noel

Zuschauer: 60

Die SG Blau-Weiß Schorbus bleibt im Jahr 2019 weiterhin auf heimischen Platz ohne Sieg. Gegen Viktoria Cottbus setzte es eine deutliche 1:4-Niederlage. Damit kassierte Schorbus binnen zwei Spielen acht (!) Gegentore.

Dabei begann die Partie sehr vielversprechend. Die Blau-Weißen starteten ordentlich in die Partie und belohnten sich in der vierten Minute mit dem Führungstreffer. Eine Freistoßflanke von Matthias Geppert verwertete Christian Tischer am kurzen Pfosten erfolgreich. Im weiteren Verlauf stellten sich erst einmal keine Gelegenheiten auf beiden Seiten ein. Von den Gästen war eigentlich mehr zu erwarten, doch fanden sie zunächst nicht in ihr Spiel. Schorbus hatte in der 18. Minute die große Gelegenheit auf 2:0 davon zu ziehen, doch den Abschluss von Marcel Kuba konnte der Keeper der Cottbusser mit viel Mühe noch zur Ecke lenken. Nach gut zwanzig Minuten kamen die Gäste besser in die Partie und Schorbus hatte in der Defensive ordentlich zu tun. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde deutlich, dass die Cottbusser mit ihren jungen Angreifern Schnelligkeitsvorteile besaßen. Für den Ausgleich musste jedoch eine Standardsituation helfen. Bei einer Ecke standen gleich mehrere Spieler der Gäste auf Höhe des Elfmeterpunktes völlig frei und so war es ein Leichtes zum 1:1 zu verwandeln. In der 35. Minute gelang Viktoria der Führungstreffer. Dabei profitierten sie von einem folgenschweren Fehler der Schorbuser Defensive, wodurch sie in Ballbesitz blieben. Mit zwei Mann liefen sie auf den Schorbuser Keeper Michael Jenzewski zu, welcher keine Abwehrchance besaß. Kurz darauf hatte Viktoria die Gelegenheit auf 3:1 davon zu ziehen, doch der Schlussmann der Blau-Weißen rettete in höchster Not. Wenige Minuten vor der Halbzeit kam Lorenzo Barrios im Strafraum der Gäste in Ballbesitz, aber er wurde bedrängt, so dass er nicht zum Abschluss kam.

Wie die erste Halbzeit begann Schorbus auch den zweiten Durchgang sehr ordentlich. Das Einzige was fehlte, war der Treffer zum Ausgleich. So ging beispielsweise ein Kopfball von Renè Böhme nach einer Ecke von Nico Bartelt über das Tor. Genau in dieser Drangphase zeigte sich Viktoria effektiv und erzielte mit dem 3:1 die Vorentscheidung. Dabei schlossen sie einen Konter mustergültig ab, während die Schorbuser Abwehr nur staunend zugucken konnte. Kurz darauf hatte Danilo Koall die Möglichkeit das Ergebnis zu verkürzen, aber sein Abschluss wurde zur Ecke geklärt. In der 65. Minute baute der Gast das Ergebnis weiter aus. Sie nutzten dabei einen Ballverlust der Schorbuser im Mittelfeld aus, kehrten das Spiel um und verwerteten den Angriff erfolgreich. Bis zum Abpfiff rannte Schorbus weiter an, doch ein Treffer, um das Ergebnis freundlicher zu gestalten, wollte nicht mehr gelingen.

Damit gewann der Gast am Ende deutlich. Es soll nicht gesagt werden, dass Viktoria unverdient gewonnen hat, doch vom Spielverlauf her, zeigte sich die Partie recht unglücklich für Schorbus. Die Blau-Weißen begannen gut, doch mit zunehmender Spieldauer kam Viktoria besser in die Partie, profitierte von den Fehlern der Schorbuser und drehte die Partie, in dem die Möglichkeiten effektiv genutzt wurden.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Robert Ohnholz, Matthias Geppert (SF), Renè Böhme – Nico Bartelt, Danilo Koall, Lorenzo Barrios – Marcel Kuba, Christian Tischer

Schiedsrichter: Max Lecher

Zuschauer: 60

Am vergangenen Spieltag musste die SG Blau-Weiß Schorbus eine knappe 3:4-Niederlage beim Tabellenschlusslicht SV Motor Saspow hinnehmen. Dabei überzeugte Saspow mit dem Willen diese Partie für sich zu entscheiden, während Schorbus weiterhin auf der Suche nach der spielerischen Sicherheit aus der Hinrunde ist.

Der Gastgeber begann hochmotiviert, doch es fehlte an einem schlüssigen Offensivkonzept, so dass sich Torchancen erst einmal nicht einstellen sollten. Schorbus glänzte mit zahlreichen Fehlpässen und dies sollte sich auch vor allem in der ersten Hälfte nicht wirklich bessern. Eine erste Torannäherung konnte in der 13. Minute verzeichnet werden. Ein Abschluss von Christian Tischer wurde zur Ecke geklärt. Nach der anschließenden Hereingabe von Nico Bartelt kam Marcel Kuba auf Höhe des kurzen Pfostens zum Kopfball. Der Ball landete über dem Saspower Tor. In der 20. Minute bot sich die nächste gute Gelegenheit. Der Motor-Keeper hielt einen Abschluss von Lorenzo Barrios. Im Gegenzug hatte der Gastgeber die Möglichkeit in Führung zu gehen, als es ein Missverständnis in der Schorbuser Defensive gab. Schließlich wehrte Michael Jenzewski den Ball mit Mühe ab. In der 25. Minute gelang Motor das 1:0. Nach einem Einwurf konnte Schorbus den Ball nicht klären. Ein Schuss aus 14 Metern konnte noch zur Ecke abgefälscht werden. Die Hereingabe verwertete Saspow mit einem Abschluss ins lange Eck. Zehn Minuten später kam Schorbus zum Ausgleich. Auch hier ging eine Ecke voran. Diese verwertete Renè Böhme per Kopf erfolgreich. Leider verfehlte der Ausgleich die gewünschte Wirkung – zumindest aus Sicht von Schorbus. Stattdessen nutzte Motor in der 40. Minute eine Tiefschlafphase der Schorbuser Mannschaft eiskalt aus. Den ersten Abschluss konnte Michael Jenzewski noch abwehren, doch der Nachschuss wurde zum 2:1 genutzt. Mit dem Halbzeitpfiff gelang dem Gastgeber auch noch das 3:1. Dabei profitierte Saspow von einem Ballverlust der Schorbuser im Mittelfeld.

In der zweiten Hälfte verlagerte sich Saspow darauf, das Ergebnis zu verwalten, während die Blau-Weißen ordentlich anrannten. Der Anschlusstreffer sollte auch nicht lange auf sich warten lassen. Mit einem langen Ball wurde Marcel Kuba in der 52. Minute bedient. Er behielt die Nerven und verkürzte auf 2:3 aus Schorbuser Sicht. Zwei Minuten später vergab Christian Tischer das sichere 3:3, als er nach einer Flanke von Renè Böhme völlig freistehend zum Kopfball kam. Der Versuch aus Nahdistanz misslang leider völlig. In der 60. Minute stellte der Gastgeber erneut einen Zwei-Tore-Vorsprung her. Dabei verwandelte Saspow einen Freistoß aus halblinker Position. In der 64. Minute hatte Jonas Jakubenko die Möglichkeit zum 3:4, doch er konnte das Geschenk der Saspower Hintermannschaft nicht erfolgreich verwerten. Eine Minute später erzielte Marcel Kuba seinen zweiten Treffer an diesem Tag. Nach einer Flanke von Lorenzo Barrios verwandelte er zum erneuten Anschluss. Bis zum Abpfiff rannte Schorbus an, doch vergab die Mannschaft reihenweise gute Möglichkeiten oder der Keeper der Saspower vereitelte die Gelegenheiten. Den Schlusspunkt markierte Robert Ohnholz, als er nach einer Ecke zum Abschluss kam, aber der Motor-Torwart hielt seiner Mannschaft den Sieg und die damit verbundenen drei Punkte fest.

Dass die Partie gegen den Tabellenletzten schwer werden würde, war jedem Beteiligten klar, doch so darf man einfach nicht verlieren. Der Gastgeber war spielerisch nicht besser, doch bestrafte er die leichtfertigen Fehler der Blau-Weißen.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Robert Ohnholz, Renè Böhme, Maximilian Hußner (ab der 78. Min. Sven Rajewski), Matthias Geppert (SF) – Nico Bartelt (ab der 46. Min. Jonas Jakubenko), Lorenzo Barrios, Danilo Koall – Marcel Kuba, Christian Tischer

Schiedsrichter: Tom Wendt

Zuschauer: 72

Der SG Blau-Weiß Schorbus gelang im Derby gegen den SV Einheit Drebkau der erste Pflichtspielsieg im Jahr 2019. Dabei ging Schorbus nicht einmal unbedingt als Favorit in die Partie – schließlich holten die Blau-Weißen in den drei bisher absolvierten Spielen in der Rückrunde lediglich einen Punkt. Drebkau dagegen hatte durch den Sieg in der Vorwoche gegen Dissenchen/Haasow Selbstvertrauen sammeln können.

Drebkau begann dementsprechend mit viel Rückenwind, denn nach der 0:1-Hinspielniederlage hatte Einheit noch eine Rechnung zu begleichen. Nico Bartelt nahm dem Gastgeber allerdings schnell den Wind aus dem Segel und markierte in der dritten Spielminute den Führungstreffer. Lorenzo Barrios flitzte über rechts. Seine Eingabe schien geklärt, doch der Ball kam zu ihm zurück. Er legte das Spielgerät zu Maximilian Hußner, welcher auf Nico Bartelt passte. Dieser schloss ganz überlegt in das kurze Eck ab. Einheit war nun geschockt. Der Landesklassenabsteiger mühte sich zwar, doch so wirklich viel lief nicht zusammen. Schorbus dagegen konnte auf Konter setzen und war damit dem zweiten Treffer sehr nah. In der sechsten Minute kehrte Schorbus das Spiel um. Marcel Kuba gab den Ball auf Christian Tischer weiter. Dieser flankte auf ihn zurück. Der Schuss vom Schorbuser Angreifer ging links am Pfosten vorbei. In der zehnten Minute bot sich die nächste gute Gelegenheit. Matthias Geppert bediente per Freistoß Christian Tischer. Dieser legte ab auf Martin Kloss. Sein Abschluss landete auf der Oberkante der Latte. Die letzte gute Möglichkeit im ersten Durchgang hatte Schorbus durch Christian Tischer, dessen Abschluss aus spitzem Winkel durch den Drebkauer Verteidiger zur Ecke geklärt werden konnte. Die Defensive der Blau-Weißen ließ nur sehr wenig zu, wobei sich das Offensivspiel des Gastgebers auch insgesamt zu einfallslos präsentierte. Einheit hatte dadurch nur wenige Möglichkeiten um zum Ausgleich zu kommen. Einen Freistoß wehrte Michael Jenzewski im Schorbuser Tor in der 12. Minute ab. In der 26. Minute wurde ein Foul an ihm nicht geahndet, so dass Drebkau zum Abschluss kam, aber Nico Bartelt rettete vor der Torlinie. Kurz darauf reklamierte Schorbus auf Abseits, doch das Spiel lief weiter. Der Drebkauer Abschluss ging an den Außenpfosten. Damit ging es mit der knappen, aber nicht unverdienten Schorbuser Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel plätscherte das Spiel vor sich hin. Mit Kreisoberligafußball hatte das Gezeigte nur ganz selten etwas zu tun. Von Drebkau kam insgesamt zu wenig, um das Spiel zu seinen Gunsten zu drehen, wobei sich Michael Jenzewski in der 60. Minute bzw. in der 80. Minute zweimal auszeichnen musste. Schorbus dagegen verpasste es frühzeitig den vorentscheidenden zweiten Treffer zu erzielen. Chancen, unter anderem durch Marcel Kuba und Lorenzo Barrios, waren vorhanden. Die Entscheidung konnte schließlich wenige Minuten vor dem Ende hergestellt werden. Nach einem Foul an Martin Kloss bekam Schorbus einen Freistoß zugesprochen. Matthias Geppert guckte sich den weit links positionierten Drebkauer Keeper aus und verwandelte per Aufsetzer ins rechte Eck. Eine Chance zum Anschlusstreffer hatte der Gastgeber in den verbleibenden wenigen Minuten nicht mehr und so siegten die Blau-Weißen verdientermaßen im Derby. Dieser Sieg sollte hoffentlich für den nötigen Auftrieb in den kommenden Partien sorgen.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel (ab der 46. Min. Jonas Jakubenko), Robert Ohnholz, Maximilian Hußner, Matthias Geppert (SF) – Nico Bartelt, Lorenzo Barrios, Martin Kloss (ab der 89. Minute Enrico Kuhz) – Marcel Kuba, Christian Tischer

Schiedsrichter: Jürgen Thies

Zuschauer: 86

Am 18. Spieltag stand für die SG Blau-Weiß Schorbus die Partie gegen den Tabellenführer auf dem Programm. Die Bilanz der Reserve von Wacker Ströbitz zeigt sich glänzend, denn bisher konnten alle Spiele siegreich gestaltet werden. Lediglich ein Unentschieden trübt diese ansonsten makellose Bilanz. Mit 63 erzielten Toren stellt der Ligaprimus die beste Offensive der Liga. Gerade einmal sechs Gegentore präsentieren eine ebenso starke Defensive, wobei nicht unerwähnt bleiben sollte, dass Schorbus durch Danilo Koall dem Spitzenreiter das erste der wenigen Gegentore zufügte.

Gegenüber der Vorwoche konnte Trainer Ronny Richter wieder auf Matthias Geppert und Lorenzo Barrios sowie auf Maximilian Hußner zurückgreifen. Allerdingt musste Christian Tischer eine Strafe absitzen, da er in der Vorwoche den fünften gelben Karton in dieser Saison sah.

Bereits nach vier Spielminuten gelang Wacker die frühe Führung in dem Spiel. Mit ihrer Spielfreude und -stärke ließen sie die Schorbuser Defensive ganz schlecht aussehen und stellten problemlos das 1:0 her. Nur eine Minute später erhöhte der Favorit auf 2:0. Dabei wurde ein Freistoß aus halblinker Position durch die Mauer abgefälscht und Keeper Michael Jenzewski hatte so keine Abwehrchance. In der achten Minute konnte der erste Schorbuser Lichtblick notiert werden. Marcel Kuba stürmte auf den Wacker-Schlussmann zu, vergaß jedoch im richtigen Moment den Angriff abzuschließen, so dass der Ströbitzer Torwart ihm den Ball vom Fuß pflücken konnte. In der 13. Minute nutzte Wacker die dritte Möglichkeit, um das Ergebnis auszubauen. Erneut waren die Blau-Weißen völlig überfordert und der Gast bedankte sich mit einem Schuss ins kurze Eck. Es waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal 15 Minuten gespielt und ein Debakel war zu befürchten. Der Ligaprimus nahm sich mit dem beruhigenden Vorsprung im Rücken in der Folgezeit zurück, so dass auch Schorbus so langsam aktiv am Spiel teilnehmen durfte. In der 16. Minute verpasste es der Gastgeber das Ergebnis zu verkürzen. Marcel Kuba prüfte den Keeper aus der zweiten Reihe. Dieser klärte mit Mühe zur Ecke. Die anschließende Hereingabe senkte sich gefährlich in den Ströbitzer Strafraum, aber der Abschluss ging leider knapp vorbei. In der 25. Minute zeigte der Unparteiische Steve Haschke auf den Elfmeterpunkt. Der Schlussmann der Gäste brachte scheinbar Danilo Koall zu Fall. Eine Berührung fand jedoch nicht statt und so korrigierte Danilo Koall selbst den Schiedsrichter, welcher daraufhin seine Entscheidung zurücknahm. Weitere Möglichkeiten, um das Ergebnis freundlicher zu gestalten, wurden im ersten Durchgang nicht notiert.

Nach dem Seitenwechsel hatte zunächst Schorbus die Möglichkeit, auf 1:3 zu verkürzen. Dabei schoss Marcel Kuba völlig frei nur den gegnerischen Schlussmann an. Im Gegenzug klärte Robert Ohnholz für seinen schon geschlagenen Keeper vor der Torlinie. Die gleiche Situation zeigte sich nur zwei Minuten später. Auf Schorbuser Seite scheiterte Lorenzo Barrios – auf der anderen Seite klärte Michael Jenzewski im 1:1-Duell. In der 75. Minute fuhren die Blau-Weißen einen Konter über Danilo Koall. Er bediente Marcel Kuba, dessen Schuss zur Ecke abgefälscht wurde. Den Schlusspunkt in der Partie setzte Wacker mit dem Treffer zum 4:0 in der 77. Minute. Dabei geriet der Klärungsversuch der Schorbuser Abwehr zu kurz. Der Schuss von der Strafraumkante wurde abgeblockt, aber der Ball landete, wie so oft an diesem Tag, genau vor den Füßen der Wacker Spieler und so konnten sie aus Nahdistanz ohne Mühe einschieben.

An der Chancenverteilung und der Torfolge zeigte sich im Nachhinein, dass Schorbus diese Partie nicht über die gesamte Spielzeit, sondern in den ersten völlig verschlafenen 13 Minuten verloren hat. Die Schonphase nach der Winterpause sollte nun endgültig vorbei sein und so müssen in den nächsten Wochen wieder Punkte gesammelt werden.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Matthias Geppert (SF), Robert Ohnholz, Niklas Rädel, Maximilian Hußner, Renè Böhme – Jonas Jakubenko, Danilo Koall, Nico Bartelt (ab der 46. Min. Lorenzo Barrios) – Sven Rajewski, Marcel Kuba

Schiedsrichter: Steve Haschke

Zuschauer: 50

Zum ersten Auswärtsspiel der Rückrunde reiste die SG Blau-Weiß Schorbus zur SG Frischauf Briesen/Dissen. Da das Spiel am Karnevalssonntag stattfand fehlten mit Matthias Geppert und Falk Frömming zwei wichtige Spieler. Zudem musste Schorbus auf Lorenzo Barrios, den Vorwochentorschützen Martin Kloss und Maximilian Hußner verzichten. In Folge dessen war Trainer Ronny Richter gezwungen selbst als Libero zu agieren. Erfreulicherweise schaffte es Marcel Kuba rechtzeitig zum Spiel, so dass der 54-jährige Enrico Kuhz auf der Ersatzbank Platz nehmen konnte und nicht von Beginn an ran musste. Auf Grund der personellen Zwänge ging Schorbus trotz der besseren Tabellenplatzierung ganz klar nicht als Favorit in das Spiel.

In dieser Partie standen sich der Tabellenfünfte Briesen und der Tabellendritte Schorbus gegenüber, wodurch das Spiel als Spitzenspiel des 17. Spieltages deklariert wurde. Diesem Anspruch wurde die Partie aber äußerst selten gerecht. Die ersten Minuten gehörten dem Gastgeber und so brannte es in der ersten Spielminute bereits lichterloh im Strafraum der Blau-Weißen. Zunächst klärte Renè Böhme in höchster Not zur Ecke. Die anschließende Hereingabe wurde auf den langen Pfosten gebracht, wo ein Briesener Spieler freistand, aber die Möglichkeit nicht verwerten konnte. Nach fünf Minuten setzte auch Schorbus erste Nadelstiche, es gab jedoch kein Durchkommen bei der vielbeinigen Briesener Defensive. In den nächsten Minuten waren Chancen Mangelware. Ab der 19. Minute wurde der Gastgeber gefährlicher, doch Schorbus verteidigte umsichtig. In der 26. Minute vergab Briesen die 100%-ige Möglichkeit zur Führung. Eine Flanke von der linken Seite wurde in das Schorbuser Strafraumzentrum hineingebracht. Dort stand der Gastgeber völlig frei, doch brachte der Spieler das Kunststück fertig den Ball aus Nahdistanz über das Tor zu schießen. Bei Schorbus konnten offensiv keine Möglichkeiten notiert werden. Auch bei den wenigen Standards gelang es nicht für Gefahr zu sorgen. Dies änderte sich ab der 30. Minute. Marcel Kuba war im Angriff, ließ sich aber aus der guten Schussposition abdrängen. Dann versuchte Nico Bartelt sein Glück, der Ball wurde jedoch abgeblockt. Anschließend kam der Ball zu Christian Tischer, welcher den Ball von der linken Seite in den Strafraum schob. Der Schuss von Sven Rajewski ging am Tor des Gastgebers vorbei. In der 36. Minute setzte Renè Böhme einen Versuch ebenfalls neben das Frischauf-Tor. So langsam nahm das Spiel nun an Fahrt auf. In der 40. Minute hatte Schorbus zunächst Pech als ein Ball kurz vor der Torlinie noch geklärt werden konnte. Im Gegenzug schoss der Gastgeber nur an den Innenpfosten. So ging es mit dem torlosen Remis in die Pause, wobei beide Mannschaften Möglichkeiten zu einem Treffer gehabt hatten.

Mit einem Doppelschlag nach dem Seitenwechsel gelang Frischauf Briesen/Dissen die Führung. Dabei waren es vor allem individuelle Fehler, die dafür sorgten, dass Torjäger Rinza in der 48. Minute das 1:0 erzielte und zehn Minuten später durch Tusche das vermeintlich beruhigende 2:0 markiert werden konnte. Doch wenige Minuten nach dem 2:0 gelang Marcel Kuba durch die erste Schorbuser Möglichkeit im zweiten Durchgang der Anschlusstreffer, wodurch das Spiel wieder offen war. Schorbus rannte nun an, aber zwingende Möglichkeiten zum Ausgleich konnten nur ganz selten verzeichnet werden. Zehn Minuten vor dem Ende bot sich eine Chance für die Blau-Weißen. Nach einer Flanke von Nico Bartelt probierte es Marcel Kuba direkt. Der Schuss wurde abgeblockt. Im Gegenzug fuhr der Gastgeber einen Konter. Rinza scheiterte an Michael Jenzewski und der Ball wurde zur Ecke geklärt. Bei der anschließenden Hereingabe verteidigte Schorbus schlecht und so konnte Briesen/Dissen das vorentscheidende 3:1 herstellen.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Ronny Richter, Niklas Rädel, Robert Ohnholz, Renè Böhme (SF), Christian Tischer – Nico Bartelt, Danilo Koall, Jonas Jakubenko – Sven Rajewski, Marcel Kuba

Schiedsrichter: Ingo Lönnig

Zuschauer: 33