11.10.2020: Endstation Achtelfinale

Die dritte Pokalrunde führte die SG Blau-Weiß Schorbus zur Reserve des 1. FC Guben. Guben ist aktuell in der Kreisliga vertreten und belegt dort den fünften Tabellenplatz. In der ersten Runde des Niederlausitzer Kreispokals trafen sie auf den Bärenklauer SV und gewannen mit 8:2. Anschließend kegelten sie den SV Lausitz Forst nach Elfmeterschießen (11:10) aus dem Pokal.

Die Schorbuser Mannschaft hatte in der ersten Runde mit großer Mühe die SG Drachhausen/Fehrow mit 3:2 besiegt. Weniger Probleme bereitete die Partie in der zweiten Runde gegen Traktor Laubsdorf (3:1). Es war somit trotz des Klassenunterschiedes ein Duell auf Augenhöhe zu erwarten.

Insgesamt entwickelte sich eine sehr niveauarme Partie und ein kontrollierter Spielaufbau war Mangelware. Die Gubener Gastgeber versuchten vor allem über Einsatz und Kampfgeist für ein ausgeglichenes Spiel zu sorgen. Alles in allem war auf beiden Seiten ganz viel dem Prinzip Zufall zu verdanken. So war erst in der 19. Spielminute die erste wirkliche Torchance zu notieren. Nach einer Flanke kam Guben freistehend zum Kopfball. Doch der Abschluss war zu unplatziert, so dass der Ball am Tor vorbei ging. Schorbus verfügte zwar über die bessere spielerische Anlage, doch vorne zeigte die Mannschaft keine Durchschlagskraft. Erst in der 44. Minute erarbeitete sich die Mannschaft eine Möglichkeit. Dabei ging ein Schlenzer von Routinier Andreas Böhm am Gehäuse der Gubener Mannschaft vorbei. Mit dem torlosen Unentschieden wurden die Seiten gewechselt.

Ganz viel hat sich die Schorbuser Mannschaft für die zweite Halbzeit vorgenommen, doch den besseren Start erwischten die Gastgeber. Nach einem Fehler im Schorbuser Spielaufbau profitierten die Gubener, schnappten sich die Kugel und schlossen den Angriff erfolgreich zur Führung ab. Anschließend erarbeitete sich Schorbus ein Übergewicht. In der 60. Minute bediente Paul Kobus mit einem langen Ball Robin Domhardt. Dessen Schuss ging am Gubener Tor vorbei. Die Minuten vergingen und langsam wurde die Luft für Schorbus dünn. Kurz vor Spielende gelang dann schließlich doch noch der Ausgleich, der den Blau-Weißen die Verlängerung sicherte. Danilo Koall zeigte sich per Kopf nach einer Freistoßflanke erfolgreich. Anschließend dezimierten sich beide Mannschaften nach einem Gerangel. Insgesamt sicherlich eine vertretbare, dennoch übertriebene Entscheidung, welche so auch Auswirkungen auf den Punktspielbetrieb hat.
In der Verlängerung bewiesen die Gubener dann etwas mehr Durchschlagskraft. So gingen sie nach einem Konter im ersten Durchgang in Führung. Anschließend rannte Schorbus an, doch Marcel Kuba schoss in der 110. Minute am Tor vorbei. Die letzte Chance bot sich in der 120. Minute. Dabei kam wiederum Marcel Kuba zum Abschluss, doch der Schlussmann der Gastgeber konnte die Situation bereinigen.

Damit sicherten sich die Gubener sicherlich nicht unverdient das Weiterkommen. Auch wenn sie spielerisch nicht glänzten, konnten sie über ihren Kampfgeist harmlose Schorbuser bezwingen. Die Blau-Weißen können sich nun auf den Punktspielbetrieb konzentrieren.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Paul Kobus, Niklas Rädel, Robert Ohnholz, Danilo Koall – Nico Bartelt (ab der 82. Minute Christian Tischer), Ghaith Naghmouchi (ab der 66. Minute Renè Böhme), Jonas Jakubenko – Marcel Kuba, Robin Domhardt, Andreas Böhm

Schiedsrichter: Martin Hertel

Zuschauer: 150