Die SG Blau-Weiß Schorbus bleibt im Jahr 2019 weiterhin ohne einen Heimsieg. Gegen die Reserve von VfB Krieschow setzte es eine knappe 2:3-Niederlage. Dabei profitierten die Gäste wieder einmal von den reichlich vorhandenen individuellen Fehlern der Blau-Weißen, so dass ihnen eine eher durchschnittliche Leistung für drei Punkte reichte.

Auf Schorbuser Seite fehlte weiterhin Stammtorhüter Michael Jenzewski. Er wurde erneut von Thomas Iwanetz vertreten. Außerdem standen Danilo Koall, Jonas Jakubenko, Sven Rajewski und Martin Kloss nicht zur Verfügung. Allerdings kehrten Andreas Böhm und Paul Kobus in den Kader zurück.

Die Anfangsphase zeigte sich sehr verhalten. Auf beiden Seiten blieb vieles Stückwerk, wodurch keinerlei offensive Höhepunkte zu verzeichnen waren. Das erste Mal durchpusten musste Schorbus in der achten Spielminute, als der Schlussmann der Blau-Weißen einen eigentlich harmlosen Ball nur prallen ließ. Glücklicherweise kamen die Gäste anschließend aber nicht zum Abschluss, so dass die Situation bereinigt werden konnte. Auch im weiteren Verlauf blieben gefährliche Angriffe auf beiden Seiten Mangelware. Wenn mal eine Möglichkeit notiert werden konnte, ging meist ein Fehler der Blau-Weißen voraus. So beispielsweise in der 23. Minute, als ein Pass auf Höhe des eigenen Strafraumes misslang und der Gast in Ballbesitz kam. Der anschließende Schuss ging am langen Pfosten vorbei. Mit einem Doppelschlag in der 35. Minute sowie in der 43. Minute ging die Krieschower Reserve mit 1:0 bzw. 2:0 in Front. Bei beiden Toren waren es schwerwiegende Fehler des Schorbuser Schlussmanns bzw. der Hintermannschaft, die zu den unnötigen Gegentoren führten. Beim 1:0 durch einen Dörry-Freistoß verschätzte sich der Keeper der Blau-Weißen komplett und beim 2:0 war die Schorbuser Mannschaft trotz Überzahl nicht in der Lage die Situation kurz vor dem Strafraum zu klären. Zu allem Überfluss kam auch noch der Keeper der Schorbuser herausgelaufen, so dass Krieschow nur noch per Heber auf 2:0 erhöhen musste. Hoffnung keimte bei Schorbus auf, als kurz vor dem Halbzeitpfiff auf Elfmeter entschieden wurde. Den Strafstoß verwandelte Nico Bartelt zum 1:2-Anschlusstreffer.

Nach dem Seitenwechsel passierte erst einmal nicht viel. Die Gäste verwalteten das Ergebnis und Schorbus fehlten die spielerischen Mittel, um Krieschow ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Ein Schuss von Christian Tischer in der 59. Minute ging am Tor vorbei. Es war bis zu diesem Zeitpunkt so ziemlich der einzige Höhepunkt im zweiten Durchgang. Anschließend investierte Schorbus mehr und kam in Folge dessen zu Möglichkeiten. In der 62. Minute hielt der Krieschower Schlussmann einen Abschluss von Renè Böhme nach einer Ecke von Nico Bartelt. Eine Minute später belohnte sich Schorbus mit dem 2:2-Ausgleich. Eine scharfe Flanke von Christian Tischer lenkte Krieschow ins eigene Tor. In der 70. Minute hatten die Blau-Weißen die Riesenchance das Ergebnis zu ihren Gunsten zu drehen. Lorenzo Barrios kämpfte sich auf der linken Seite gut durch und behauptete unter Bedrängnis den Ball. Er legte auf Matthias Geppert zurück, welcher kurz vor der Strafraumgrenze lauerte. Er schloss die Situation aber zu überhastet ab, so dass der Ball über das Tor der Krieschower ging. Drei Minuten später gingen die Gäste erneut in Front, als sie einen Freistoß wiederum direkt verwandeln konnten. Bis zum Abschluss rannte Schorbus an, aber es gelang nicht, dass Ergebnis erneut zu egalisieren. So ging ein Kopfball von Falk Frömming nach einer Ecke von Nico Bartelt in der 85. Minute knapp über das Tor. Vom Spielverlauf her wäre eine Punkteteilung das gerechte Ergebnis gewesen, so aber nahm Krieschow alle drei Zähler mit nach Hause und revanchierte sich damit erfolgreich für die 2:4-Hinspielniederlage.

Für die Blau-Weißen kämpften: Thomas Iwanetz – Falk Frömming, Niklas Rädel, Robert Ohnholz, Matthias Geppert (SF), Maximilian Hußner (ab der 70. Min. Andreas Böhm) – Nico Bartelt, Renè Böhme (ab der 83. Min. Paul Kobus), Lorenzo Barrios – Christian Tischer, Marcel Kuba

Schiedsrichter:Fabian Böhme

Zuschauer: 55

Bei herrlichem Sonnenschein traf die SG Blau-Weiß Schorbus zum 22. Spieltag auf den Kahrener SV. Beide Mannschaften standen dabei unter Druck. Der Kahrener SV als Tabellenvorletzter benötigt jeden Punkt im Kampf gegen den Abstieg. Schorbus dagegen kann im Jahr 2019 bisher nicht an den spielerischen Glanz der Hinrunde anknüpfen, wodurch in den bisherigen sechs Rückrundenspielen magere vier Punkte gesammelt werden konnten. Mit jeder Woche und jedem weiteren Punktverlust geht ein Stück Selbstvertrauen verloren und so sollte gegen den Kahrener SV die Wende herbeigeführt werden.

Personell sah es auf Schorbuser Seite recht gut aus. Einziger Wermutstropfen – Keeper Michael Jenzewski musste kurzfristig verletzungsbedingt passen. Für ihn rückte Altligakeeper Thomas Iwanetz zwischen die Pfosten, welcher sich bereits in der Anfangsphase des Spiels allerdings verletzte, aber tapfer bis zum Ende durchhielt. Zudem nahm Libero Falk Frömming angeschlagen nur auf der Ersatzbank Platz.

Von Beginn an entwickelte sich eine Partie, welche mit Fußball insgesamt nur selten etwas zu tun hatte. Die erste Möglichkeit bot sich dem Gastgeber, wobei dieser von einem Schorbuser Ballverlust profitierte. Eine Eingabe wurde von links gefährlich in den Strafraum der Blau-Weißen gespielt. Der anschließende Schuss wurde abgeblockt und die Situation bereinigt. Schorbus fand nur ganz schwer ins Spiel, zumal die Gastgeber mit ihrer körperbetonten Spielweise frühzeitig die Angriffe unterbunden. Den ersten Hauch einer Schorbuser Chance konnte in der 13. Minute nach einer Ecke und einem anschließenden Kopfball notiert werden. Da auch Kahren in Folge ihrer unpräzisen Spielweise kaum zu gefährlichen Situationen kam, zeigte sich die Partie recht zähflüssig. Mit einem Doppelschlag in der 16. und 17. Minute konnten die Blau-Weißen eine 2:0-Führung herstellen. Zunächst bediente Sven Rajewski den mitgelaufenen Christian Tischer, welcher vor dem Keeper überlegt verwandelte. Kurz darauf ließ der Kahrener Schlussmann einen Freistoß von Nico Bartelt prallen. Renè Böhme setzte nach und schloss zum 2:0 erfolgreich ab. Leider gab diese vermeintlich beruhigende Führung dem Schorbuser Team nicht die nötige Sicherheit. Im Gegenteil – es reihten sich viele Fehlpässe aneinander. Einen geordneten Spielaufbau ließen die Blau-Weißen, wie in den Vorwochen, vermissen. In der 39. Minute gelang dem Gastgeber der Anschlusstreffer. Nach einer Ecke schlossen die Kahrener ins lange Eck ab. Glücklicherweise erhöhte Schorbus noch vor der Halbzeitpause erneut auf einen Zwei-Tore-Vorsprung. Dabei profitierte Marcel Kuba von einem Stockfehler des Kahrener Spielers. Marcel Kuba schnappte sich den Ball und erzielte mit einem Heber über den weit vor dem Tor positionierten KSV-Schlussmann das 3:1.

Im zweiten Durchgang war von Schorbus noch weniger zu sehen, als im Ersten. Offensivaktionen konnten so gut wie gar nicht verzeichnet werden. In der 47. Minute hatten die Blau-Weißen Glück, dass der Kahrener beim Abschluss seinen eigenen Mitspieler anschoss und so der Ball auf dem Tornetz landete. Zehn Minuten später verkürzte der Gastgeber erneut. Dabei verteidigte Schorbus nach einem Einwurf inkonsequent. Die Eingabe in den Strafraum konnte nicht unterbunden werden, so dass der KSV-Spieler aus zentraler Position ins linke Eck einschieben konnte. Durch den Treffer zum 2:3 blieb die Partie weiter offen, doch wirklich zwingende Aktionen konnten nicht verzeichnet werden. Stattdessen war das Spiel weiterhin von vielen Zweikämpfen und ständigen Unterbrechungen geprägt. Der Gastgeber hatte in der 83. Minute die Chance zum Ausgleich, doch beim Abschluss wurde der Ball nicht gut getroffen und so konnte Thomas Iwanetz problemlos halten. Auf Schorbuser Seite verpassten Marcel Kuba bzw. Lorenzo Barrios die Vorentscheidung.

Für die Blau-Weißen siegten: Thomas Iwanetz – Matthias Geppert (SF), Niklas Rädel, Danilo Koall, Maximilian Hußner (ab der 62. Min. Jonas Jakubenko), Renè Böhme – Nico Bartelt (ab der 72. Min. Falk Frömming), Christian Tischer, Lorenzo Barrios – Sven Rajewski, Marcel Kuba

Schiedsrichter: Ronald Noel

Zuschauer: 60

Die SG Blau-Weiß Schorbus bleibt im Jahr 2019 weiterhin auf heimischen Platz ohne Sieg. Gegen Viktoria Cottbus setzte es eine deutliche 1:4-Niederlage. Damit kassierte Schorbus binnen zwei Spielen acht (!) Gegentore.

Dabei begann die Partie sehr vielversprechend. Die Blau-Weißen starteten ordentlich in die Partie und belohnten sich in der vierten Minute mit dem Führungstreffer. Eine Freistoßflanke von Matthias Geppert verwertete Christian Tischer am kurzen Pfosten erfolgreich. Im weiteren Verlauf stellten sich erst einmal keine Gelegenheiten auf beiden Seiten ein. Von den Gästen war eigentlich mehr zu erwarten, doch fanden sie zunächst nicht in ihr Spiel. Schorbus hatte in der 18. Minute die große Gelegenheit auf 2:0 davon zu ziehen, doch den Abschluss von Marcel Kuba konnte der Keeper der Cottbusser mit viel Mühe noch zur Ecke lenken. Nach gut zwanzig Minuten kamen die Gäste besser in die Partie und Schorbus hatte in der Defensive ordentlich zu tun. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde deutlich, dass die Cottbusser mit ihren jungen Angreifern Schnelligkeitsvorteile besaßen. Für den Ausgleich musste jedoch eine Standardsituation helfen. Bei einer Ecke standen gleich mehrere Spieler der Gäste auf Höhe des Elfmeterpunktes völlig frei und so war es ein Leichtes zum 1:1 zu verwandeln. In der 35. Minute gelang Viktoria der Führungstreffer. Dabei profitierten sie von einem folgenschweren Fehler der Schorbuser Defensive, wodurch sie in Ballbesitz blieben. Mit zwei Mann liefen sie auf den Schorbuser Keeper Michael Jenzewski zu, welcher keine Abwehrchance besaß. Kurz darauf hatte Viktoria die Gelegenheit auf 3:1 davon zu ziehen, doch der Schlussmann der Blau-Weißen rettete in höchster Not. Wenige Minuten vor der Halbzeit kam Lorenzo Barrios im Strafraum der Gäste in Ballbesitz, aber er wurde bedrängt, so dass er nicht zum Abschluss kam.

Wie die erste Halbzeit begann Schorbus auch den zweiten Durchgang sehr ordentlich. Das Einzige was fehlte, war der Treffer zum Ausgleich. So ging beispielsweise ein Kopfball von Renè Böhme nach einer Ecke von Nico Bartelt über das Tor. Genau in dieser Drangphase zeigte sich Viktoria effektiv und erzielte mit dem 3:1 die Vorentscheidung. Dabei schlossen sie einen Konter mustergültig ab, während die Schorbuser Abwehr nur staunend zugucken konnte. Kurz darauf hatte Danilo Koall die Möglichkeit das Ergebnis zu verkürzen, aber sein Abschluss wurde zur Ecke geklärt. In der 65. Minute baute der Gast das Ergebnis weiter aus. Sie nutzten dabei einen Ballverlust der Schorbuser im Mittelfeld aus, kehrten das Spiel um und verwerteten den Angriff erfolgreich. Bis zum Abpfiff rannte Schorbus weiter an, doch ein Treffer, um das Ergebnis freundlicher zu gestalten, wollte nicht mehr gelingen.

Damit gewann der Gast am Ende deutlich. Es soll nicht gesagt werden, dass Viktoria unverdient gewonnen hat, doch vom Spielverlauf her, zeigte sich die Partie recht unglücklich für Schorbus. Die Blau-Weißen begannen gut, doch mit zunehmender Spieldauer kam Viktoria besser in die Partie, profitierte von den Fehlern der Schorbuser und drehte die Partie, in dem die Möglichkeiten effektiv genutzt wurden.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Robert Ohnholz, Matthias Geppert (SF), Renè Böhme – Nico Bartelt, Danilo Koall, Lorenzo Barrios – Marcel Kuba, Christian Tischer

Schiedsrichter: Max Lecher

Zuschauer: 60

Am vergangenen Spieltag musste die SG Blau-Weiß Schorbus eine knappe 3:4-Niederlage beim Tabellenschlusslicht SV Motor Saspow hinnehmen. Dabei überzeugte Saspow mit dem Willen diese Partie für sich zu entscheiden, während Schorbus weiterhin auf der Suche nach der spielerischen Sicherheit aus der Hinrunde ist.

Der Gastgeber begann hochmotiviert, doch es fehlte an einem schlüssigen Offensivkonzept, so dass sich Torchancen erst einmal nicht einstellen sollten. Schorbus glänzte mit zahlreichen Fehlpässen und dies sollte sich auch vor allem in der ersten Hälfte nicht wirklich bessern. Eine erste Torannäherung konnte in der 13. Minute verzeichnet werden. Ein Abschluss von Christian Tischer wurde zur Ecke geklärt. Nach der anschließenden Hereingabe von Nico Bartelt kam Marcel Kuba auf Höhe des kurzen Pfostens zum Kopfball. Der Ball landete über dem Saspower Tor. In der 20. Minute bot sich die nächste gute Gelegenheit. Der Motor-Keeper hielt einen Abschluss von Lorenzo Barrios. Im Gegenzug hatte der Gastgeber die Möglichkeit in Führung zu gehen, als es ein Missverständnis in der Schorbuser Defensive gab. Schließlich wehrte Michael Jenzewski den Ball mit Mühe ab. In der 25. Minute gelang Motor das 1:0. Nach einem Einwurf konnte Schorbus den Ball nicht klären. Ein Schuss aus 14 Metern konnte noch zur Ecke abgefälscht werden. Die Hereingabe verwertete Saspow mit einem Abschluss ins lange Eck. Zehn Minuten später kam Schorbus zum Ausgleich. Auch hier ging eine Ecke voran. Diese verwertete Renè Böhme per Kopf erfolgreich. Leider verfehlte der Ausgleich die gewünschte Wirkung – zumindest aus Sicht von Schorbus. Stattdessen nutzte Motor in der 40. Minute eine Tiefschlafphase der Schorbuser Mannschaft eiskalt aus. Den ersten Abschluss konnte Michael Jenzewski noch abwehren, doch der Nachschuss wurde zum 2:1 genutzt. Mit dem Halbzeitpfiff gelang dem Gastgeber auch noch das 3:1. Dabei profitierte Saspow von einem Ballverlust der Schorbuser im Mittelfeld.

In der zweiten Hälfte verlagerte sich Saspow darauf, das Ergebnis zu verwalten, während die Blau-Weißen ordentlich anrannten. Der Anschlusstreffer sollte auch nicht lange auf sich warten lassen. Mit einem langen Ball wurde Marcel Kuba in der 52. Minute bedient. Er behielt die Nerven und verkürzte auf 2:3 aus Schorbuser Sicht. Zwei Minuten später vergab Christian Tischer das sichere 3:3, als er nach einer Flanke von Renè Böhme völlig freistehend zum Kopfball kam. Der Versuch aus Nahdistanz misslang leider völlig. In der 60. Minute stellte der Gastgeber erneut einen Zwei-Tore-Vorsprung her. Dabei verwandelte Saspow einen Freistoß aus halblinker Position. In der 64. Minute hatte Jonas Jakubenko die Möglichkeit zum 3:4, doch er konnte das Geschenk der Saspower Hintermannschaft nicht erfolgreich verwerten. Eine Minute später erzielte Marcel Kuba seinen zweiten Treffer an diesem Tag. Nach einer Flanke von Lorenzo Barrios verwandelte er zum erneuten Anschluss. Bis zum Abpfiff rannte Schorbus an, doch vergab die Mannschaft reihenweise gute Möglichkeiten oder der Keeper der Saspower vereitelte die Gelegenheiten. Den Schlusspunkt markierte Robert Ohnholz, als er nach einer Ecke zum Abschluss kam, aber der Motor-Torwart hielt seiner Mannschaft den Sieg und die damit verbundenen drei Punkte fest.

Dass die Partie gegen den Tabellenletzten schwer werden würde, war jedem Beteiligten klar, doch so darf man einfach nicht verlieren. Der Gastgeber war spielerisch nicht besser, doch bestrafte er die leichtfertigen Fehler der Blau-Weißen.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Robert Ohnholz, Renè Böhme, Maximilian Hußner (ab der 78. Min. Sven Rajewski), Matthias Geppert (SF) – Nico Bartelt (ab der 46. Min. Jonas Jakubenko), Lorenzo Barrios, Danilo Koall – Marcel Kuba, Christian Tischer

Schiedsrichter: Tom Wendt

Zuschauer: 72

Der SG Blau-Weiß Schorbus gelang im Derby gegen den SV Einheit Drebkau der erste Pflichtspielsieg im Jahr 2019. Dabei ging Schorbus nicht einmal unbedingt als Favorit in die Partie – schließlich holten die Blau-Weißen in den drei bisher absolvierten Spielen in der Rückrunde lediglich einen Punkt. Drebkau dagegen hatte durch den Sieg in der Vorwoche gegen Dissenchen/Haasow Selbstvertrauen sammeln können.

Drebkau begann dementsprechend mit viel Rückenwind, denn nach der 0:1-Hinspielniederlage hatte Einheit noch eine Rechnung zu begleichen. Nico Bartelt nahm dem Gastgeber allerdings schnell den Wind aus dem Segel und markierte in der dritten Spielminute den Führungstreffer. Lorenzo Barrios flitzte über rechts. Seine Eingabe schien geklärt, doch der Ball kam zu ihm zurück. Er legte das Spielgerät zu Maximilian Hußner, welcher auf Nico Bartelt passte. Dieser schloss ganz überlegt in das kurze Eck ab. Einheit war nun geschockt. Der Landesklassenabsteiger mühte sich zwar, doch so wirklich viel lief nicht zusammen. Schorbus dagegen konnte auf Konter setzen und war damit dem zweiten Treffer sehr nah. In der sechsten Minute kehrte Schorbus das Spiel um. Marcel Kuba gab den Ball auf Christian Tischer weiter. Dieser flankte auf ihn zurück. Der Schuss vom Schorbuser Angreifer ging links am Pfosten vorbei. In der zehnten Minute bot sich die nächste gute Gelegenheit. Matthias Geppert bediente per Freistoß Christian Tischer. Dieser legte ab auf Martin Kloss. Sein Abschluss landete auf der Oberkante der Latte. Die letzte gute Möglichkeit im ersten Durchgang hatte Schorbus durch Christian Tischer, dessen Abschluss aus spitzem Winkel durch den Drebkauer Verteidiger zur Ecke geklärt werden konnte. Die Defensive der Blau-Weißen ließ nur sehr wenig zu, wobei sich das Offensivspiel des Gastgebers auch insgesamt zu einfallslos präsentierte. Einheit hatte dadurch nur wenige Möglichkeiten um zum Ausgleich zu kommen. Einen Freistoß wehrte Michael Jenzewski im Schorbuser Tor in der 12. Minute ab. In der 26. Minute wurde ein Foul an ihm nicht geahndet, so dass Drebkau zum Abschluss kam, aber Nico Bartelt rettete vor der Torlinie. Kurz darauf reklamierte Schorbus auf Abseits, doch das Spiel lief weiter. Der Drebkauer Abschluss ging an den Außenpfosten. Damit ging es mit der knappen, aber nicht unverdienten Schorbuser Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel plätscherte das Spiel vor sich hin. Mit Kreisoberligafußball hatte das Gezeigte nur ganz selten etwas zu tun. Von Drebkau kam insgesamt zu wenig, um das Spiel zu seinen Gunsten zu drehen, wobei sich Michael Jenzewski in der 60. Minute bzw. in der 80. Minute zweimal auszeichnen musste. Schorbus dagegen verpasste es frühzeitig den vorentscheidenden zweiten Treffer zu erzielen. Chancen, unter anderem durch Marcel Kuba und Lorenzo Barrios, waren vorhanden. Die Entscheidung konnte schließlich wenige Minuten vor dem Ende hergestellt werden. Nach einem Foul an Martin Kloss bekam Schorbus einen Freistoß zugesprochen. Matthias Geppert guckte sich den weit links positionierten Drebkauer Keeper aus und verwandelte per Aufsetzer ins rechte Eck. Eine Chance zum Anschlusstreffer hatte der Gastgeber in den verbleibenden wenigen Minuten nicht mehr und so siegten die Blau-Weißen verdientermaßen im Derby. Dieser Sieg sollte hoffentlich für den nötigen Auftrieb in den kommenden Partien sorgen.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel (ab der 46. Min. Jonas Jakubenko), Robert Ohnholz, Maximilian Hußner, Matthias Geppert (SF) – Nico Bartelt, Lorenzo Barrios, Martin Kloss (ab der 89. Minute Enrico Kuhz) – Marcel Kuba, Christian Tischer

Schiedsrichter: Jürgen Thies

Zuschauer: 86

Am 18. Spieltag stand für die SG Blau-Weiß Schorbus die Partie gegen den Tabellenführer auf dem Programm. Die Bilanz der Reserve von Wacker Ströbitz zeigt sich glänzend, denn bisher konnten alle Spiele siegreich gestaltet werden. Lediglich ein Unentschieden trübt diese ansonsten makellose Bilanz. Mit 63 erzielten Toren stellt der Ligaprimus die beste Offensive der Liga. Gerade einmal sechs Gegentore präsentieren eine ebenso starke Defensive, wobei nicht unerwähnt bleiben sollte, dass Schorbus durch Danilo Koall dem Spitzenreiter das erste der wenigen Gegentore zufügte.

Gegenüber der Vorwoche konnte Trainer Ronny Richter wieder auf Matthias Geppert und Lorenzo Barrios sowie auf Maximilian Hußner zurückgreifen. Allerdingt musste Christian Tischer eine Strafe absitzen, da er in der Vorwoche den fünften gelben Karton in dieser Saison sah.

Bereits nach vier Spielminuten gelang Wacker die frühe Führung in dem Spiel. Mit ihrer Spielfreude und -stärke ließen sie die Schorbuser Defensive ganz schlecht aussehen und stellten problemlos das 1:0 her. Nur eine Minute später erhöhte der Favorit auf 2:0. Dabei wurde ein Freistoß aus halblinker Position durch die Mauer abgefälscht und Keeper Michael Jenzewski hatte so keine Abwehrchance. In der achten Minute konnte der erste Schorbuser Lichtblick notiert werden. Marcel Kuba stürmte auf den Wacker-Schlussmann zu, vergaß jedoch im richtigen Moment den Angriff abzuschließen, so dass der Ströbitzer Torwart ihm den Ball vom Fuß pflücken konnte. In der 13. Minute nutzte Wacker die dritte Möglichkeit, um das Ergebnis auszubauen. Erneut waren die Blau-Weißen völlig überfordert und der Gast bedankte sich mit einem Schuss ins kurze Eck. Es waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal 15 Minuten gespielt und ein Debakel war zu befürchten. Der Ligaprimus nahm sich mit dem beruhigenden Vorsprung im Rücken in der Folgezeit zurück, so dass auch Schorbus so langsam aktiv am Spiel teilnehmen durfte. In der 16. Minute verpasste es der Gastgeber das Ergebnis zu verkürzen. Marcel Kuba prüfte den Keeper aus der zweiten Reihe. Dieser klärte mit Mühe zur Ecke. Die anschließende Hereingabe senkte sich gefährlich in den Ströbitzer Strafraum, aber der Abschluss ging leider knapp vorbei. In der 25. Minute zeigte der Unparteiische Steve Haschke auf den Elfmeterpunkt. Der Schlussmann der Gäste brachte scheinbar Danilo Koall zu Fall. Eine Berührung fand jedoch nicht statt und so korrigierte Danilo Koall selbst den Schiedsrichter, welcher daraufhin seine Entscheidung zurücknahm. Weitere Möglichkeiten, um das Ergebnis freundlicher zu gestalten, wurden im ersten Durchgang nicht notiert.

Nach dem Seitenwechsel hatte zunächst Schorbus die Möglichkeit, auf 1:3 zu verkürzen. Dabei schoss Marcel Kuba völlig frei nur den gegnerischen Schlussmann an. Im Gegenzug klärte Robert Ohnholz für seinen schon geschlagenen Keeper vor der Torlinie. Die gleiche Situation zeigte sich nur zwei Minuten später. Auf Schorbuser Seite scheiterte Lorenzo Barrios – auf der anderen Seite klärte Michael Jenzewski im 1:1-Duell. In der 75. Minute fuhren die Blau-Weißen einen Konter über Danilo Koall. Er bediente Marcel Kuba, dessen Schuss zur Ecke abgefälscht wurde. Den Schlusspunkt in der Partie setzte Wacker mit dem Treffer zum 4:0 in der 77. Minute. Dabei geriet der Klärungsversuch der Schorbuser Abwehr zu kurz. Der Schuss von der Strafraumkante wurde abgeblockt, aber der Ball landete, wie so oft an diesem Tag, genau vor den Füßen der Wacker Spieler und so konnten sie aus Nahdistanz ohne Mühe einschieben.

An der Chancenverteilung und der Torfolge zeigte sich im Nachhinein, dass Schorbus diese Partie nicht über die gesamte Spielzeit, sondern in den ersten völlig verschlafenen 13 Minuten verloren hat. Die Schonphase nach der Winterpause sollte nun endgültig vorbei sein und so müssen in den nächsten Wochen wieder Punkte gesammelt werden.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Matthias Geppert (SF), Robert Ohnholz, Niklas Rädel, Maximilian Hußner, Renè Böhme – Jonas Jakubenko, Danilo Koall, Nico Bartelt (ab der 46. Min. Lorenzo Barrios) – Sven Rajewski, Marcel Kuba

Schiedsrichter: Steve Haschke

Zuschauer: 50

Zum ersten Auswärtsspiel der Rückrunde reiste die SG Blau-Weiß Schorbus zur SG Frischauf Briesen/Dissen. Da das Spiel am Karnevalssonntag stattfand fehlten mit Matthias Geppert und Falk Frömming zwei wichtige Spieler. Zudem musste Schorbus auf Lorenzo Barrios, den Vorwochentorschützen Martin Kloss und Maximilian Hußner verzichten. In Folge dessen war Trainer Ronny Richter gezwungen selbst als Libero zu agieren. Erfreulicherweise schaffte es Marcel Kuba rechtzeitig zum Spiel, so dass der 54-jährige Enrico Kuhz auf der Ersatzbank Platz nehmen konnte und nicht von Beginn an ran musste. Auf Grund der personellen Zwänge ging Schorbus trotz der besseren Tabellenplatzierung ganz klar nicht als Favorit in das Spiel.

In dieser Partie standen sich der Tabellenfünfte Briesen und der Tabellendritte Schorbus gegenüber, wodurch das Spiel als Spitzenspiel des 17. Spieltages deklariert wurde. Diesem Anspruch wurde die Partie aber äußerst selten gerecht. Die ersten Minuten gehörten dem Gastgeber und so brannte es in der ersten Spielminute bereits lichterloh im Strafraum der Blau-Weißen. Zunächst klärte Renè Böhme in höchster Not zur Ecke. Die anschließende Hereingabe wurde auf den langen Pfosten gebracht, wo ein Briesener Spieler freistand, aber die Möglichkeit nicht verwerten konnte. Nach fünf Minuten setzte auch Schorbus erste Nadelstiche, es gab jedoch kein Durchkommen bei der vielbeinigen Briesener Defensive. In den nächsten Minuten waren Chancen Mangelware. Ab der 19. Minute wurde der Gastgeber gefährlicher, doch Schorbus verteidigte umsichtig. In der 26. Minute vergab Briesen die 100%-ige Möglichkeit zur Führung. Eine Flanke von der linken Seite wurde in das Schorbuser Strafraumzentrum hineingebracht. Dort stand der Gastgeber völlig frei, doch brachte der Spieler das Kunststück fertig den Ball aus Nahdistanz über das Tor zu schießen. Bei Schorbus konnten offensiv keine Möglichkeiten notiert werden. Auch bei den wenigen Standards gelang es nicht für Gefahr zu sorgen. Dies änderte sich ab der 30. Minute. Marcel Kuba war im Angriff, ließ sich aber aus der guten Schussposition abdrängen. Dann versuchte Nico Bartelt sein Glück, der Ball wurde jedoch abgeblockt. Anschließend kam der Ball zu Christian Tischer, welcher den Ball von der linken Seite in den Strafraum schob. Der Schuss von Sven Rajewski ging am Tor des Gastgebers vorbei. In der 36. Minute setzte Renè Böhme einen Versuch ebenfalls neben das Frischauf-Tor. So langsam nahm das Spiel nun an Fahrt auf. In der 40. Minute hatte Schorbus zunächst Pech als ein Ball kurz vor der Torlinie noch geklärt werden konnte. Im Gegenzug schoss der Gastgeber nur an den Innenpfosten. So ging es mit dem torlosen Remis in die Pause, wobei beide Mannschaften Möglichkeiten zu einem Treffer gehabt hatten.

Mit einem Doppelschlag nach dem Seitenwechsel gelang Frischauf Briesen/Dissen die Führung. Dabei waren es vor allem individuelle Fehler, die dafür sorgten, dass Torjäger Rinza in der 48. Minute das 1:0 erzielte und zehn Minuten später durch Tusche das vermeintlich beruhigende 2:0 markiert werden konnte. Doch wenige Minuten nach dem 2:0 gelang Marcel Kuba durch die erste Schorbuser Möglichkeit im zweiten Durchgang der Anschlusstreffer, wodurch das Spiel wieder offen war. Schorbus rannte nun an, aber zwingende Möglichkeiten zum Ausgleich konnten nur ganz selten verzeichnet werden. Zehn Minuten vor dem Ende bot sich eine Chance für die Blau-Weißen. Nach einer Flanke von Nico Bartelt probierte es Marcel Kuba direkt. Der Schuss wurde abgeblockt. Im Gegenzug fuhr der Gastgeber einen Konter. Rinza scheiterte an Michael Jenzewski und der Ball wurde zur Ecke geklärt. Bei der anschließenden Hereingabe verteidigte Schorbus schlecht und so konnte Briesen/Dissen das vorentscheidende 3:1 herstellen.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Ronny Richter, Niklas Rädel, Robert Ohnholz, Renè Böhme (SF), Christian Tischer – Nico Bartelt, Danilo Koall, Jonas Jakubenko – Sven Rajewski, Marcel Kuba

Schiedsrichter: Ingo Lönnig

Zuschauer: 33

Zum Auftakt der Rückrunde empfing die SG Blau-Weiß Schorbus die zweite Mannschaft vom Kolkwitzer SV. Dabei ging Schorbus als Favorit in die Partie. Allerdings gestaltete sich die Partie sehr schwierig, da ersichtlich war, dass die Mannschaft nach der mehrwöchigen Pause noch nicht ganz wieder eingespielt war. So lag man zeitig bereits mit zwei Toren im Rückstand, doch durch eine gute kämpferische Leistung konnte am Ende wenigstens noch ein Zähler zu Hause behalten werden.

In den ersten zehn Minuten dominierte Schorbus die Partie, doch sowohl nach Standards als auch aus dem Spiel heraus verpassten die Blau-Weißen eine frühe Führung. Nach zehn Minuten kamen die Gäste besser ins Spiel und profitierten in der 14. Minute von einem Schorbuser Ballverlust im Mittelfeld. Mit einer 4:2-Überzahl stürmten sie auf das Schorbuser Tor zu und schlossen den Angriff überlegt zum 1:0 ab. Eine Minute später bot sich Matthias Geppert die Gelegenheit zum Ausgleich, doch die Direktabnahme ging am Tor der Kolkwitzer vorbei. In der 24. Minute bauten die Kolkwitzer das Ergebnis zu ihren Gunsten aus. Voran ging ein Foulspiel im Mittelfeld. Den anschließenden Freistoß führte der Gast lang in die Spitze aus. Im 1:1-Duell mit Keeper Michael Jenzewski behielten die Kolkwitzer die Nerven und erhöhten auf 2:0. Schorbus rannte an, aber das Spiel mit langen Bällen war zu durchsichtig und damit selten von Erfolg gekrönt. Die beste Chance für Schorbus vor der Pause bot sich Niklas Rädel in der 29. Minute, aber er traf nur das Außennetz. Die Gäste verlagerten sich ausschließlich auf das Konterspiel, wobei sie ein ums andere Mal aber ins Abseits liefen. Mit dem ungewohnten Rückstand ging es in die Pause.

Im zweiten Durchgang spielten zunächst nur noch die Blau-Weißen. In der 53. Minute hielt der Kolkwitzer Schlussmann einen Kopfball von Niklas Rädel nach einer Ecke von Nico Bartelt im Nachfassen. Drei Minuten später gelang Schorbus der Anschlusstreffer durch Lorenzo Barrios, wodurch das Spiel spätestens jetzt wieder völlig offen war. In der 63. Minute sowie 67. Minute hatten die Gäste zwei gute Gelegenheiten zu verzeichnen. Zunächst wehrte Michael Jenzewski einen Abschluss der Kolkwitzer ab. Anschließend wurde eine Möglichkeit noch auf der Linie geklärt. Schorbus drängte auf den Ausgleich, aber Chancen von Nico Bartelt (71. Minute), Matthias Geppert (73. Minute) und Marcel Kuba (75. Minute) konnten nicht genutzt werden. Zehn Minuten vor Schluss belohnten sich die Blau-Weißen dann aber für den couragierten Aufritt. Der eingewechselte Martin Kloss zeigte sich bei seinem Abschluss aus der zweiten Reihe erfolgreich. In der vierminütigen Nachspielzeit hatten dann beide Teams noch jeweils eine Chance um den Siegtreffer zu erzielen. Der Abschluss der Kolkwitzer ging zum Glück für Schorbus an das Lattenkreuz. Auf Schorbuser Seite landete ein Kopfball von Falk Frömming nach einem Freistoß am Außennetz.

Sicherlich waren bei Schorbus drei Punkte fest eingeplant, doch nach einem 0:2-Rückstand sollte die Mannschaft mit dem Unentschieden zufrieden sein.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Renè Böhme, Maximilian Hußner, Matthias Geppert (SF) – Danilo Koall, Nico Bartelt (ab der 75. Min. Sven Rajewski), Jonas Jakubenko (ab der 65. Min. Martin Kloss) – Marcel Kuba, Lorenzo Barrios

Schiedsrichter: Michael Rublack

Zuschauer: 50

Eine Woche vor Beginn der Rückrunde reiste die SG Blau-Weiß Schorbus zur Mannschaft vom FC Sängerstadt. Das Finsterwalder Team ist ebenfalls in der Kreisoberliga angesiedelt, wobei sie aktuell den 14. Tabellenplatz belegen.

Schorbus war erneut personell arg gebeutelt, so dass Trainer Ronny Richter selbst die Fussballschuhe schnüren musste.

Die erste Chance bot sich den Blau-Weißen in der zweiten Spielminute. Danilo Koall schoss allein vor dem Schlussmann stehend, am Tor vorbei. Mit einem Doppelschlag in der fünften und achten Minute stellten die Gastgeber eine 2:0-Führung her. Im weiteren Verlauf zeigte sich Schorbus mit guten Ansätzen, aber es fehlten zwingende Abschlüsse. In der 15. Minute verkürzte Schorbus. Nach einem Querpass von Christian Tischer vergab Danilo Koall die Riesenchance und die Situation schien bereinigt. Doch Danilo Koall brachte eine Flanke in den Strafraum der Finsterwalder hinein und per Eigentor wurde das Ergebnis auf 2:1 gestellt. Während die Blau-Weißen auch weiterhin im Verwerten der Torchancen geizten, zeigte sich Sängerstadt extrem effektiv und mit ihrer dritten Möglichkeit im Spiel bauten sie das Ergebnis auf einen erneuten Zwei-Tore-Vorsprung aus.

Nach dem Seitenwechsel verwaltete der Gastgeber das Ergebnis, während Schorbus sich weiterhin seine Möglichkeiten suchte. Höhepunkte gab es aber kaum zu notieren. In der 65. Minute gelang Danilo Koall der erneute Anschlusstreffer. Mit zwei späten Toren (81. Minute und 85. Minute) zeigte sich Schorbus dann am Ende doch erfolgreich. Zunächst stellte Robert Ohnholz den Ausgleich her. Danilo Koall besorgte den Siegtreffer zum 4:3. Auf Grund der Tatsache, dass die Blau-Weißen mehr in die Partie investierten, ging dieser Sieg alles in allem in Ordnung.

Für die Blau-Weißen siegten: Thomas Iwanetz – Matthias Geppert (SF), Robert Ohnholz, Niklas Rädel, Maximilian Hußner, Michael Jenzweski – Nico Bartelt, Danilo Koall, Enrico Kuhz – Sven Rajewski (ab der 46. Minute Ronny Richter), Christian Tischer

Nach zwei doch sehr erfolgreichen Hallenturnieren wagte sich die SG Blau-Weiß Schorbus nach acht Wochen spielfreie Zeit wieder auf das Großfeld. Dabei trafen die Blau-Weißen auf den Landesklassenvertreter Fichte Kunersdorf.

Beide Mannschaften hatten auf Grund der ungewöhnlichen Anstoßzeit unter der Woche personell Veränderungen vornehmen müssen. Kunersdorf griff vor allem auf Spieler aus der eigenen Jugend zurück.

Schorbus ging durch Marcel Kuba  früh in Führung. Anschließend lief Kunersdorf an, wobei es die Blau-Weißen dem Landesklassenvertreter durch leichtfertige Ballverluste recht leicht machten. Allerdings geizte Fichte ordentlich in der Chancenverwertung. Etwa zehn Minuten vor der Pause hatte Schorbus durch Nico Bartelt zwei sehr gute Chancen, um die Führung auszubauen, aber er vergab die Möglichkeiten. In der 38. Minute gelang Kunersdorf der Ausgleich, wobei auch in diesem Fall ein Ballverlust in der Offensive voran ging. Mit dem Halbzeitpfiff hatte Schorbus dann noch einmal die Möglichkeit erneut in Front zu gehen, aber Danilo Koall scheiterte im 1:1-Duell am Fichte-Schlussmann.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich das Spiel ähnlich. Beide Teams hatten gute Möglichkeiten, welche aber nicht genutzt werden konnten. Es war schließlich ein Strafstoß, der für die Entscheidung sorgte. Nach einem Foul von Matthias Geppert bekam Kunersdorf einen Elfmeter zugesprochen, den sie sicher zum 2:1-Endstand verwandelten.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski, Matthias Geppert, Robert Ohnholz, Maximilian Hußner, Nico Bartelt, Sven Rajewski, Danilo Koall, Marcel Kuba, Christian Tischer, Enrico Kuhz, Marcus Schwemmer, Thomas Iwanetz, Paul Kobus

Am 26. Januar 2019 trat die SG Blau-Weiß Schorbus bei der 29. Auflage des Eckersbacher Winterpokals an. Bei dem Turnier in Eckersbach – ein Stadtteil von Zwickau – betraten die Blau-Weißen gänzlich Neuland, denn Schorbus traf auf Mannschaften die allesamt unbekannt für den Kreisoberligisten des Fussballkreises Niederlausitz waren.

Teilnehmerfeld

Mit der Mannschaft vom SV Witzschdorf hat ein Team die Teilnahme am Turnier absagen müssen, wodurch sich am Ende sieben Mannschaften im Modus „Jeder-gegen-Jeden“ gegenüberstanden. Die Spieldauer betrug zehn Minuten.

VfB Eckersbach  Kreisliga Staffel 1  12. Tabellenplatz
ESV LOK Plauen  2. Kreisliga  1. Tabellenplatz
ACL Zwickau  1. Kreisklasse  13. Tabellenplatz
FV Blau-Weiß Zschachwitz       Kreisoberliga  3. Tabellenplatz
SG Motor Thurm  Kreisliga Staffel 1  2. Tabellenplatz
SG Blau-Weiß Schorbus  Kreisoberliga FK NL       2. Tabellenplatz
FSV Silberstraße  1. Kreisklasse  4. Tabellenplatz

 

Für die SG Blau-Weiß Schorbus standen Michael Jenzewski (Torwart), Nico Bartelt, Danilo Koall, Maximilian Hußner, Jonas Jakubenko, Marcel Kuba, Renè Weberchen und Christian Tischer auf dem Parkett sowie Trainer Ronny Richter an der Seitenlinie.

Die Spiele im Überblick

Spiel 1: VfB Eckersbach – ESV LOK Plauen 3:5

Spiel 2: ACL Zwickau – FV Blau-Weiß Zschachwitz 2:2

Spiel 3: SG Motor Thurm – SG Blau-Weiß Schorbus 3:4

Die SG Blau-Weiß Schorbus begann das Turnier schwungvoll, jedoch ohne zwingende Abschlüsse. Nach zwei Minuten musste sich Keeper Michael Jenzewski das erste Mal auszeichnen, in dem er einen Ball abwehrte. In der vierten Minute ging Schorbus durch Renè Weberchen in Führung. Fast wäre direkt im Anschluss der Ausgleich gefallen, aber Michael Jenzeweski war erneut zur Stelle. In den weiteren Minuten war so ziemlich jeder Schuss ein Treffer. Christian Tischer erhöhte auf 2:0, aber eine Minute später verkürzte Thurm. Mit dem 3:1 von Maximilian Hußner nach einem Konter in der achten Minute schien die Vorentscheidung gefallen, aber Thurm verkürzte wiederum im Gegenzug. Auch das 4:2 von Danilo Koall sollte nicht der Schlusspunkt sein und so blieb es durch den Treffer zum 3:4 aus Thurmer Sicht bis zum Ende spannend.

Spiel 4: ESV LOK Plauen – FSV Silberstraße 3:2

Spiel 5: VfB Eckersbach – ACL Zwickau 3:1

Spiel 6: FV Blau-Weiß Zschachwitz – SG Motor Thurm 3:2

Spiel 7: SV Blau-Weiß Schorbus – FSV Silberstraße 5:1

Das zweite Spiel zeigte sich in den ersten Minuten sehr verhalten, denn für beide Mannschaften gab es kein Durchkommen. Erst in der fünften Minute kam Silberstraße zum ersten Abschluss, den sie zur Führung nutzten. Anschließend hatte FSV zwei Mal die Möglichkeit das Ergebnis auszubauen, doch kamen die Abschlüsse nicht konsequent aufs Tor. Stattdessen drehte Schorbus das Spiel indem Schlussmann Michael Jenzewski zwei Versuche in der achten Minute zum Ausgleich sowie zur 2:1-Führung nutzte. In der neunten Minute baute Christian Tischer das Ergebnis durch einen verwandelten Neunmeter auf 3:1 aus. Für den Abschluss sorgten schließlich Marcel Kuba mit dem 4:1 und Danilo Koall mit dem 5:1.

Spiel 8: ESV LOK Plauen – ACL Zwickau 2:2

Spiel 9: SG Motor Thurm – VfB Eckersbach 4:0

Spiel 10: FSV Silberstraße – FV Blau-Weiß Zschachwitz 5:1

Spiel 11: SG Blau-Weiß Schorbus – ESV LOK Plauen 0:1

In der dritten Schorbuser Partie – gegen den späteren Turniersieger ESV LOK Plauen – mussten sich die Blau-Weißen knapp geschlagen geben. Es entwickelte sich ein sehr spannendes Aufeinandertreffen, welches Plauen mit einem Pfostenschuss in der zweiten Minute begann. Anschließend investierte Schorbus mehr, doch mehr als ein Abschluss von Maximilian Hußner, welcher knapp am Tor vorbei ging, sprang nicht heraus. In der neunten Minute gelang Plauen die 1:0-Führung, um die sie bis zur Schlusssekunde zittern mussten. Auf Seiten von Schorbus vergab Renè Weberchen die beste Möglichkeit zum Ausgleich. So musste Schorbus die ersten Punkte an diesem Nachmittag hergeben.

Spiel 12: ACL Zwickau – SG Motor Thurm 1:3

Spiel 13: FSV Silberstraße – VfB Eckersbach 3:1

Spiel 14: FV Blau-Weiß Zschachwitz – SG Blau-Weiß Schorbus 1:4

Nach der Niederlage gegen Plauen bekam Zschachwitz ordentlich den Frust der Schorbuser zu spüren. Bereits nach zwei Minuten nutzte Jonas Jakubenko die Möglichkeit zur frühen Führung. Anschließend vergaben Marcel Kuba, Danilo Koall und Jonas Jakubenko Chancen zum Ausbau der Führung und dies sollte sich mit dem Ausgleich in der sechsten Minute rächen. Doch Schorbus gelang die richtige Trotzreaktion und so brachte Christian Tischer seine Mannschaft gleich darauf wieder in Führung. Anschließend hatte Schorbus zweimal Glück, dass Zschachwitz nicht der erneute Ausgleich gelang. Mit dem 3:1 in der neunten Minute durch Jonas Jakubenko und dem 4:1 in der zehnten Minute durch Maximilian Hußner wurden alle Zweifel am Sieg beseitigt.

Spiel 15: ESV LOK Plauen – SG Motor Thurm 1:2

Spiel 16: ACL Zwickau – FSV Silberstraße 1:3

Spiel 17: VfB Eckersbach – SG Blau-Weiß Schorbus 5:2

Durch die zweite Turnierniederlage musste Schorbus nach dem vorletzten Spiel und dem anschließenden Sieg von Plauen alle Hoffnungen auf den Turniersieg begraben. Trotz 1:0-Führung von Christian Tischer gelang Schorbus in der Partie gegen den Gastgeber so ziemlich gar nichts. Eckersbach zeigte sich sehr effektiv, in dem sie die Führung kontinuierlich ausbauten, während die Blau-Weißen eine Reihe Möglichkeiten liegen ließen. Der Treffer zum 2:5 durch Nico Bartelt kam für Schorbus zu spät, um noch einmal ernsthaft für Spannung zu sorgen.

Spiel 18: FV Blau-Weiß Zschachwitz – ESV LOK Plauen 0:1

Spiel 19: SG Motor Thurm – FSV Silberstraße 2:4

Spiel 20: SG Blau-Weiß Schorbus – ACL Zwickau 5:0

Viel besser machte es Schorbus dann im letzten Spiel. Gegen den Turnierletzten ACL Zwickau nutzten Danilo Koall (3. Minute), Nico Bartelt (4. Minute) und Jonas Jakubenko (4. Minute) ihre Chancen um eine beruhigende 3:0-Führung herzustellen. Mitte der Partie musste sich Michael Jenzewski noch einmal auszeichnen, ehe Jonas Jakubenko (8. Minute) und Marcel Kuba (10. Minute) für die weiteren Treffer sorgten und damit den Blau-Weißen einen erfolgreichen Abschluss bescherten.

Spiel 21: VfB Eckersbach – FV Blau-Weiß Zschachwitz 3:0

Abschlusstabelle

Platz 1       ESV LOK Plauen       13 Punkte 13:09 Tore
Platz 2  SG Blau-Weiß Schorbus   12 Punkte 20:11 Tore
Platz 3  FSV Silberstraße  12 Punkte      18:13 Tore
Platz 4  SG Motor Thurm 9 Punkte  16:13 Tore
Platz 5  VfB Eckersbach   9 Punkte  15:15 Tore
Platz 6  FV Blau-Weiß Zschachwitz        4 Punkte  7:17 Tore
Platz 7  ACL Zwickau   2 Punkte  7:18 Tore

 

Auszeichnungen

Erfolgreichster Torschütze: Frank Riedel (SG Motor Thurm)

Bester Spieler: Maximilian Hußner (SG Blau-Weiß Schorbus)

Bester Torwart: Michael Jenzewski (SG Blau-Weiß Schorbus)

Der Schorbuser Schlussmann bzw. der quirlige Maximilian Hußner wurden verdientermaßen von den teilnehmenden Mannschaften als bester Torwart bzw. als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet.

Wir bedanken uns bei Eckersbach für ein tolles und sehr gut organisiertes Turnier und wünschen allen Mannschaften maximale Erfolge in der Rückrunde. Bedanken möchte sich die Schorbuser Mannschaft außerdem bei den mitgereisten Fans Enrico, Annett & Burkhard, Petra & Karsten, Robert, Steffi, Nicole sowie Jens & Daniel.

 

Unsere Mannschaft bestreitet am Mittwoch, d. 13.02.19, Anstoß 18:30 Uhr, auf dem Kunstrasenplatz in Cottbus, Poznaner Str. 40, ein Vorbereitungsspiel zur Rückrunde der KOL.