Zum Jahresauftakt folgte die SG Blau-Weiß Schorbus erneut der Einladung vom SV Grün-Weiß Annahütte und nahm an der zweiten Auflage des Glasmacherpokals teil. Dabei reisten die Blau-Weißen als Titelverteidiger zur Seesporthalle in Großräschen.

Neben Schorbus und dem Gastgeber Annahütte wurden sechs weitere Mannschaften zum Turnier eingeladen, wobei die Blau-Weißen das einzige Team aus dem Fussballkreis Niederlausitz stellten. Die weiteren Mannschaften sind im Fussballkreis Südbrandenburg angesiedelt. Neben Vertretern aus der Kreisliga und der Südbrandenburgliga, welche mit der Kreisoberliga vergleichbar ist, sagte mit dem SV Großräschen auch ein Landesklassenvertreter zur Teilnahme am Turnier zu.

Teilnehmerfeld:

Gespielt wurde in zwei Vierer-Gruppen mit einer Spielzeit von jeweils 12 Minuten.

Gruppe A

 Empor Hörlitz      -       Kreisliga Ost SBB (11. Tabellenplatz) 
 Blau-Gelb Sonnewalde      Kreisliga West SBB (2. Tabellenplatz) 
 Blau-Weiß Schorbus Kreisoberliga NL (2. Tabellenplatz) 
 SV Großräschen Landesklasse Süd (13. Tabellenplatz) 

 

Gruppe B

 Blau-Weiß Lubolz    -       Kreisliga Ost SBB (8. Tabellenplatz) 
 Askania Schipkau      Südbrandenburgliga (9. Tabellenplatz) 
 Grün-Weiß Annahütte      Kreisliga Ost SBB (6. Tabellenplatz) 
 BSG Chemie Schwarzheide      Südbrandenburgliga (3. Tabellenplatz) 

 

Für die SG Blau-Weiß Schorbus standen Michael Jenzewski (Torwart), Nico Bartelt, Niklas Rädel, Danilo Koall, Maximilian Hußner, Jonas Jakubenko sowie Christian Tischer auf dem Parkett.

Gruppe A:

Spiel 1: Empor Hörlitz - Blau-Geld Sonnewalde 2:1

Spiel 2: Blau-Weiß Schorbus - SV Großräschen 3:0

Zum Auftakt des Turniers trafen die Schorbuser auf den Landesklassenvertreter SV Großräschen. Die Blau-Weißen begannen sehr schwungvoll und hatten in den ersten 90 Sekunden gute Ansätze zu verzeichnen, aber Christian Tischer, Niklas Rädel und Nico Bartelt konnten ihre Möglichkeiten nicht nutzen. Nachdem Christian Tischer in der dritten Minute eine gute Chance vergab, wurde das Spiel ausgeglichener, doch mit dem 1:0 von Nico Bartelt in der 6. Minute sowie dem 2:0 von Niklas Rädel lenkte Schorbus auf die Siegerstraße. In der Folgezeit war Großräschen dem Anschluss nahe, aber Michael Jenzewski entschärfte die Versuche. Schorbus hatte über Konter die Möglichkeit die Entscheidung herzustellen, aber Jonas Jakubenko und Christian Tischer scheiterten am Schlussmann. Alle Zweifel am Auftaktsieg wurden in der Schlussminute durch Niklas Rädel mit dem 3:0 beseitigt.

Spiel 3: Empor Hörlitz - Blau-Weiß Schorbus 2:4

Im zweiten Schorbuser Spiel waren keine zwanzig Sekunden gespielt und die Blau-Weißen lagen in Rückstand. Schorbus musste sich von diesem eiskalten Schock erst einmal erholen und so gelang Hörlitz in der zweiten Minute fast der Ausbau der Führung, doch Michael Jenzewski rettete per Fußabwehr. Auch nach drei gespielten Minuten lief es bei Schorbus noch nicht rund. Die Abschlüsse waren zwar da, aber nicht zwingend genug. Besser machte es Danilo Koall dann in der vierten Minute mit dem Ausgleich. Die nächste Gelegenheit nutzte Jonas Jakubenko zum 2:1 in der sechsten Minute – Spiel gedreht. Zwei Minuten später zog der Schorbuser Schlussmann aus der zweiten Reihe ab und erhöhte das Ergebnis auf 3:1. Doch nur eine Minute später bekam Hörlitz einen Neunmeter zugesprochen. Michael Jenzewski ahnte die Ecke, doch er konnte den Anschluss nicht verhindern. Anschließend vergab Schorbus die Möglichkeiten um erneut einen zwei-Tore Vorsprung herzustellen und hatte dann Glück, dass Hörlitz eine 100%-ige liegen ließ. Für die Vorentscheidung sorgte Jonas Jakubenko in der Schlussminute mit dem Treffer zum 4:2-Endstand. Dieser Sieg war wichtig für Schorbus, denn das erste Gruppenspiel konnten die Blau-Weißen und Hörlitz jeweils für sich entscheiden und so war klar, dass der Gewinner dieser Partie schon das Ticket für das Halbfinale lösen konnte.

Spiel 4: Blau-Gelb Sonnewalde - SV Großräschen 0:6

Spiel 5: SV Großräschen - Empor Hörlitz 7:0

Spiel 6: Blau-Weiß Schorbus - Blau-Gelb Sonnewalde 3:0

Gegen den späteren Turnierletzten konnte Schorbus ebenfalls gewinnen. Nach zwei Minuten war der erste Abschluss zu verzeichnen, als ein Versuch von Maximilian Hußner durch den Sonnewalder Keeper zur Ecke gelenkt wurde. Es dauerte noch weitere 60 Sekunden als endlich der verdiente Führungstreffer durch Christian Tischer fiel. Im weiteren Verlauf verloren sich die Blau-Weißen häufig im Klein-Klein und so sollten sich zwingende Chancen erst einmal nicht einstellen. In der 6. bzw. 7. Minute zeigten sich die Schorbuser aber dann sehr effektiv, als Danilo Koall das Ergebnis auf 2:0 bzw. 3:0 erhöhte. Bis zum Schluss war Sonnewalde im Großen und Ganzen nur defensiv beschäftigt und hatte Glück, dass Nico Bartelt seine Chancen nicht nutzte und es so beim 3:0-Endstand blieb.

Platz 1       SG Blau-Weiß Schorbus  9 Punkte      10:2 Tore  +8 
Platz 2 SV Großräschen 6 Punkte 13:3 Tore  +10 
Platz 3 Empor Hörlitz  3 Punkte  4:12 Tore  -8 
Platz 4 Blau-Gelb Sonnewalde  0 Punkte  1:11 Tore  -10 

 

Gruppe B:

Spiel 1: Blau-Weiß Lubolz - Askania Schipkau 2:4

Spiel 2: Grün-Weiß Annahütte - BSG Chemie Schwarzheide 1:0

Spiel 3: Blau-Weiß Lubolz - Grün-Weiß Annahütte 4:3

Spiel 4: Askania Schipkau - BSG Chemie Schwarzheide 1:3

Spiel 5: BSG Chemie Schwarzheide - Blau-Weiß Lubolz 3:2

Spiel 6: Grün-Weiß Annahütte - Askania Schipkau 2:3

Platz 1       BSG Chemie Schwarzheide       6 Punkte  6:4 Tore       +2 
Platz 2  Askania Schipkau  6 Punkte  8:7 Tore  +1 
Platz 3  Grün-Weiß Annahütte  3 Punkte  6:7 Tore  -1 
Platz 4  Blau-Weiß Lubolz  3 Punkte  8:10 Tore  -2 

 

Platzierungsspiele:

Halbfinale 1: Blau-Weiß Schorbus – Askania Schipkau 3:2 nach Neunmeterschießen (1:1)

Die Partie gegen den Gruppenzweiten aus der Staffel B ging richtig fetzig los. Askania hatte die Chance zur Führung aber Michael Jenzewski klärte. Im Gegenzug gab es Riesengelegenheiten für Schorbus durch Jonas Jakubenko und Danilo Koall zu verzeichnen und anschließend wieder eine gute Möglichkeit für Schipkau. Zu diesem Zeitpunkt waren noch keine 120 Sekunden gespielt. In der vierten Minute gelang Askania der Führungstreffer, als die Blau-Weißen zu offensiv standen und Schipkau bei einem Pass beherzt dazwischen grätschte. Nur eine Minute später glich Schorbus durch Nico Bartelt aus. Bis zum Ende blieb Schorbus die bestimmende Mannschaft, doch sollten beste Gelegenheiten nicht genutzt werden können, wodurch es ins Neunmeterschießen ging. Dabei parierte Michael Jenzewski den zweiten und dritten Versuch der Schipkauer, während Nico Bartelt und Maximilian Hußner für Schorbus trafen und damit die Teilnahme am Finale sicherten.

Halbfinale 2: BSG Chemie Schwarzheide – SV Großräschen 2:0

Spiel um Platz 7/8: Blau-Gelb Sonnewalde – Blau-Weiß Lubolz 4:5 nach Neunmeterschießen (1:1)

Spiel um Platz 5 und 6: Empor Hörlitz – Grün-Weiß Annahütte 1:2

Spiel um Platz 3 und 4: Askania Schipkau – SV Großräschen 0:3

Finale: Blau-Weiß Schorbus – BSG Chemie Schwarzheide 2:0

Im Finale standen sich die beiden Gruppenersten gegenüber. Das erste Achtungszeichen setzte Maximilian Hußner für Schorbus, als sein Versuch in der ersten Minute am Außennetz landete. Im Gegenzug ging ein Abschluss von Schwarzheide am Tor der Blau-Weißen vorbei. In den Folgeminuten war Schorbus dem Führungstreffer nah, doch die Situationen wurden nicht konsequent ausgespielt. In der achten Minute wurde ein Spieler von Schwarzheide nach einem Foul an Danilo Koall wegen einer Zwei-Minuten-Strafe vom Feld verbannt. Die Überzahl nutzte Schorbus prompt mit dem Führungstreffer. Torschütze war Christian Tischer. Bis zum Ende hatte Schwarzheide der Schorbuser Überlegenheit nichts entgegenzusetzen und so sorgte Christian Tischer mit seinem zweiten Treffer in der Partie für die Vorentscheidung.

Angesichts der Tatsache, dass Schorbus alle Spiele im Turnier für sich entscheiden konnte, geht der Pokal erneut hochverdient an die Blau-Weißen. Wir bedanken uns bei Annahütte für ein gut organisiertes Turnier und wünschen allen teilnehmenden Mannschaften viel Erfolg in der Rückrunde.

Abschlusstabelle:

Platz 1  SG Blau-Weiß Schorbus 
Platz 2       BSG Chemie Schwarzheide 
Platz 3  SV Großräschen 
Platz 4  Askania Schipkau 
Platz 5  Grün-Weiß Annahütte 
Platz 6  Empor Hörlitz 
Platz 7  Blau-Weiß Lubolz 
Platz 8  Blau-Gelb Sonnewalde 

 

Auszeichnungen:

Erfolgreichster Torschütze: Franz-Josef Hedt (SV Großräschen, 7 Treffer)

Bester Spieler: Martin Kähler (BSG Chemie Schwarzheide)

Bester Torwart: Michael Jenzewski (SG Blau-Weiß Schorbus)

Wie im Vorjahr wurde der Schorbuser Schlussmann verdientermaßen als bester Keeper des Turniers ausgezeichnet. Er zeichnete sich neben einigen Paraden damit aus, dass er als einziger Torwart mitspielend agierte, zwei Neunmeter parierte und seine Leistung mit einem Tor aus der zweiten Reihe krönte.

Hier gibt es auch noch einen sehr schönen Turnierbericht vom SV Großräschen: http://www.svgrossraeschen.de/ablage/ergebnisse-lk-2018-19/ergebnis22/  

Zum Abschluss der Hinrunde der Kreisoberligasaison hatte die SG Blau-Weiß Schorbus nochmals eine ganz schwere Aufgabe auf dem Programmzettel. Dabei traf Schorbus auf den Aufsteiger SG Groß Gaglow. Es standen sich in der Partie zwei punktgleiche Mannschaften gegenüber, wobei die Groß Gaglower aber über das deutliche bessere Torverhältnis verfügten und daher als Tabellendritter in das Spiel gingen.

Erwartungsgemäß war der Aufsteiger die tonangebende Mannschaft auf dem Platz. In der ersten Halbzeit waren sie jedoch am Sechzehner mit dem Latein am Ende, so dass sich nur wenig Torchancen ergeben sollten. Die Schorbuser setzten auf Konter und so sollte durch die ersten zwei Gelegenheiten eine 2:0-Führung erarbeitet werden. Das 1:0 fiel bereits in der fünften Spielminute. Einen Abschlag von Michael Jenzewski verlängerte Christian Tischer auf Marcel Kuba, welcher damit frei vor dem Groß Gaglower Keeper zum Abschluss kam. Er verwandelte überlegt zur 1:0-Führung. Gute zehn Minuten später erhöhten die Blau-Weißen auf 2:0. Jonas Jakubenko brachte einen Einwurf auf Maximilian Hußner. Anstatt aus gut 20 Metern abzuziehen, flankte er diagonal auf Lorenzo Barrios. Dieser passte den Ball in die Mitte, wo Christian Tischer völlig freistand und per Kopf erfolgreich abschloss. Diese eiskalte Dusche nahmen die Gäste zum Anlass ihre Angriffsbemühungen zu intensivieren und fünf Minuten nach dem 2:0 konnten sie verkürzen. Dabei ließ der Groß Gaglower Angreifer die Schorbuser Defensivreihe ganz schlecht aussehen und schob den Ball letztlich in das lange Eck ein. In den Folgeminuten wurde es hitzig auf dem Platz. Nachdem in der 23. Minute bereits ein grobes Foul der Gaglower notiert werden musste, wiederholte sich dies in der 29. Minute. Dabei wurde Maximilian Hußner heftig von hinten gefoult. Der Schorbuser Defensivmann verlor in diesem Moment die Beherrschung und schubste den Groß Gaglower Akteur. Schiedsrichter Fabian Böhme verwarnte beide Spieler mit dem gelben Karton, wobei sich in diesem Moment keine Mannschaft hätte beschweren dürfen, wenn die Aktion mit einem Platzverweis auf beiden Seiten geahndet worden wäre. Im weiteren Spielverlauf konnte Schorbus für zu wenig Entlastung sorgen. Die Groß Gaglower hatten in der 36. Minute die Möglichkeit zum Ausgleich, doch der Abschluss ging rechts am Tor vorbei. In der 40. Minute erhöhte Schorbus auf 3:1. Lorenzo Barrios wurde von den Beinen geholt und der Unparteiische entschied auf Strafstoß. Nico Bartelt verwandelte sicher. Mit diesem Stand ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Groß Gaglower zunehmend den Druck und Schorbus hatte an diesem Tag das Glück gepachtet. Eine Angriffswelle nach der anderen rollte auf das Schorbuser Tor zu, doch sollte es für die Gäste wie vernagelt gewesen sein. Die größte Gelegenheit zum Anschlusstreffer vergaben die Gaglower in der 70. Minute, als sie einen Elfmeter an die Latte setzten. In der 72. Minute wurde Christian Tischer zum zweiten Mal an diesem Tag mit gelb verwarnt und damit vorzeitig zum Duschen geschickt. In der 76. Minute rettete erneut der Querbalken den Schorbusern das Ergebnis und in der 79. Minute war es Nico Bartelt, welcher für die Blau-Weißen auf der Linie klärte. In der 81. Minute hatte Schorbus die Möglichkeit für die endgültige Entscheidung zu sorgen, als Lorenzo Barrios auf das Gaglower Tor zulief. Anstatt selbst abzuschließen, legte er den Ball quer, wodurch die Gäste klären konnten. Ab der 89. Minute war die Spieleranzahl auf beiden Seiten numerisch wieder ausgeglichen, als von den Gästen ebenfalls ein Spieler mit gelb-rot vom Platz geschickt wurde. Dies war die letzte Aktion in der Partie.

Durch den Sieg gelang den Blau-Weißen der krönende Abschluss einer überragenden Hinrunde. Nun können alle Beteiligten verdientermaßen die Winterpause genießen.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Renè Böhme (SF), Niklas Rädel, Robert Ohnholz, Danilo Koall, Maximilian Hußner (ab der 71. Min. Paul Kobus) – Nico Bartelt, Lorenzo Barrios, Jonas Jakubenko (ab der 89. Min. Sven Rajewski) – Christian Tischer, Marcel Kuba (ab der 84. Min. Matthias Geppert)

Schiedsrichter: Fabian Böhme

Zuschauer: 45

 

Unter  https://de-de.facebook.com/1957sggg/ findet ihr auch den Spielbericht aus Sicht der SG Groß Gaglow...

Zum letzten Auswärtsspiel der Hinrunde machte sich die SG Blau-Weiß Schorbus auf den Weg zur Mannschaft vom SV Guhrow. Dabei reisten die Schorbuser vom Papier her als Favorit an – schließlich verloren die Guhrower die letzten fünf Punktspiele und mit bisher 16 gesammelten Punkten befinden sie sich im Tabellenmittelfeld. Allerdings war den Blau-Weißen bewusst, dass ihnen keine leichte Aufgabe bevorstand, denn mit der sehr robusten und kämpferisch gut eingestellten Guhrower Mannschaft hatte Schorbus in der Vergangenheit des Öfteren Probleme. In den letzten drei Spielen in Guhrow fuhr Schorbus jeweils ohne Punkte wieder nach Hause.

Die Blau-Weißen begannen die Partie mit einem extrem hohen Tempo und so sollte bereits in der fünften Spielminute der Führungstreffer fallen. Christian Tischer bediente mit einem langen Ball Marcel Kuba, welcher seine Schnelligkeit ausspielte und ins lange Eck verwandelte. In den folgenden Minuten stellten die flinken Schorbuser Angreifer die Defensive der Gastgeber vor ordentliche Probleme. Es folgte eine Angriffswelle nach der anderen, aber Schorbus verpasste es bis zur 25 Minute eine beruhigende Führung herzustellen. So hatte zweimal Renè Böhme den nächsten Treffer auf dem Fuß, doch scheiterte er ebenso wie Lorenzo Barrios und Nico Bartelt unter anderem am stark agierenden Guhrower Keeper. Nach einer halben Stunde erfolgte ein Bruch im Spiel der Schorbuser Mannschaft. Die Guhrower kämpften sich immer mehr in die Partie hinein und mit ihrer ersten Möglichkeit erzielten sie den Ausgleich. Der Klärungsversuch der Schorbuser misslang, da der Ball direkt in das Strafraumzentrum gelegt wurde. Dort lauerte der Guhrower Angreifer und mit einem Abschluss genau unter die Unterkante der Latte ließ er Michael Jenzewski im Tor der Schorbuser keine Abwehrchance. Damit war der Spielverlauf zu diesem Zeitpunkt auf den Kopf gestellt. Der Treffer zum 1:1 gab dem Gastgeber Auftrieb und so war Schorbus froh, als es nach 45 gespielten Minuten ohne weiteres Gegentor in die Kabine ging.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich erst einmal nicht viel. Auch wenn das Spiel der Guhrower durch ihre langen Diagonalbälle sehr durchschaubar war, fand Schorbus die spielerische Linie zunächst nicht wieder. So war in dieser Spielphase der Gastgeber dem zweiten Treffer sehr nahe, doch Schorbus hatte in diesem Spiel das nötige Glück gepachtet. So ging ein Kopfball der Guhrower in der 55. Minute nur an die Latte. In der 62. Minute bot sich Guhrow die größte Möglichkeit zum Führungstreffer. Dabei klärte Nico Bartelt beim ersten Abschluss auf der Linie. Der Nachschuss wurde von Falk Frömming noch so abgefälscht, dass Michael Jenzewski den Ball letztlich halten konnte. Das sollte im Großen und Ganzen die letzte wirklich gefährliche Möglichkeit für den Gastgeber gewesen sein. Im weiteren Verlauf hatte Schorbus zahlreiche Kontermöglichkeiten, die aber ganz schlecht ausgespielt wurden. In der 70. Minute lief Danilo Koall auf den gegnerischen Keeper zu und vergab im 1:1-Duell.Anschließend wurde er von den Beinen geholt und der Unparteiische entschied auf Strafstoß. Mit dieser Entscheidung haderte der Gastgeber auch noch lange nach dem Spiel. So richtig aufzuklären war die Situation nicht. Je nach Blickwinkel reichten die Meinungen von „absolut korrekt“ bis hin zu „klare Fehlentscheidung“. Nico Bartelt war dies aber ziemlich egal und so verwandelte er sicher zur 2:1-Führung. Die Gastgeber öffneten nun noch mehr die Räume, wodurch die Schorbuser immer häufiger ihre Konter fahren konnten, doch unter anderem vergab Danilo Koall und selbst eine 3:1-Überzahl konnte nicht erfolgreich abgeschlossen werden. An anderen Tagen wäre Schorbus für diese Fahrlässigkeit bestraft worden, doch sollte Guhrow nicht mehr zu Abschlussmöglichkeiten kommen. Mit dem 3:1 durch Marcel Kuba erzielte Schorbus in der 84. Minute die Vorentscheidung, als er schließlich die Nerven vor dem Guhrower Schlussmann behielt.

Zum Abschluss der Hinrunde erwartet Schorbus noch einmal ein echtes Spitzenspiel. Dabei empfangen die Blau-Weißen den punktgleichen Tabellendritten Groß Gaglow. Anstoß ist auf Grund der anstehenden Weihnachtsfeierlichkeiten bereits am Samstag um 13 Uhr auf dem Schorbuser Sportplatz.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Robert Ohnholz, Danilo Koall, Matthias Geppert (ab der 72. Min. Paul Kobus), Renè Böhme (SF) – Lorenzo Barrios, Nico Bartelt, Jonas Jakubenko (ab der 67. Min. Niklas Rädel) – Marcel Kuba, Christian Tischer

Schiedsrichter: Michael Rublack

Zuschauer: 43

Zum ersten Advent empfing die SG Blau-Weiß Schorbus auf heimischen Rasen die SG Sielow. Die Sielower konnten in den bisherigen Spielen 16 Punkte einsammeln, wodurch sie sich im Tabellenmittelfeld befinden. Sie laufen damit ihren vor der Saison ausgesprochenen Zielen – ein Platz unter den ersten drei – weit hinterher. Zudem schätzten die Randcottbuser die Schorbuser Mannschaft als einen der Abstiegskandidaten ein, wodurch die nötige Motivation auf Seiten der Blau-Weißen in jedem Fall gegeben war.

Ohne langes Abtasten ging es in die Partie und bereits in der ersten Spielminute konnte für den Gastgeber der erste verheißungsvolle Angriff notiert werden. Lorenzo Barrios brachte eine Flanke auf den langen Pfosten, wo Marcel Kuba unbedrängt zum Kopfball kam. Der Abschluss zeigte sich aber zu unplatziert, wodurch der Sielower Keeper den Ball abwehren konnte. In der neunten Minute bot sich den Gästen die erste Gelegenheit. Nach einem langen Pass in die Spitze schloss Sielow ab. Der Ball ging über das Tor. Eine Minute später gelang Schorbus die frühe Führung in der Partie. Marcel Kuba bediente überlegt seinen Sturmpartner Sven Rajewski, welcher das Spielgerät zum 1:0 einschob. In der 20. Minute brannte es lichterloh im Strafraum der Blau-Weißen, als eine Freistoßflanke lang in den Schorbuser Fünfmeterraum geschlagen wurde. Mit vereinten Kräften konnte Schorbus den Ball klären. In den folgenden gut zehn Minuten verpasste Schorbus den Ausbau der Führung. Zunächst kam Lorenzo Barrios nach Vorarbeit von Jonas Jakubenko zum Abschluss. Der Sielower Schlussmann wehrte den Ball zur Ecke ab. Anschließend setzte sich Marcel Kuba in der 28. Minute gut durch. Sein Abschluss landete an der Latte. In der 32. Minute bediente Lorenzo Barrios per Einwurf Renè Böhme. Dieser schloss aus der Drehung ab. Der Ball ging ans Außennetz. In den folgenden Minuten hatte Sielow augenscheinlich mehr vom Spiel, doch zu zwingenden Torchancen sollten sie nicht kommen. Stattdessen stellten die Blau-Weißen noch vor der Halbzeit per Doppelpack eine beruhigende 3:0-Führung her. In der 43. Minute glänzte erneut Marcel Kuba, welcher ins lange Eck abschloss. Zwei Minuten später kam das Spielgerät von Christian Tischer über Umwege zu Lorenzo Barrios, welcher allein vor dem Keeper stehend zum dritten Treffer verwandelte.

Nach dem Seitenwechsel gelang den Blau-Weißen nicht mehr viel. Sielow stürmte an, doch zu wirklich gefährlichen Torchancen sollten sie nicht kommen. Einzig der Kopfballtreffer nach einer Ecke in der 62. Minute war zu notieren. In der Schlussviertelstunde verpasste es Schorbus für die endgültige Entscheidung zu sorgen. So ging ein Schuss von Lorenzo Barrios beispielsweise über das Sielower Tor. Marcel Kuba bot sich ebenfalls die Möglichkeit zu seinem zweiten Treffer an diesem Tag, doch der Abschluss landete neben dem langen Pfosten. In der 80. Minute wurde zudem ein Treffer für Schorbus wegen einer Abseitsstellung nicht gewertet. Es blieb damit bei einem verdienten 3:1-Heimsieg für die Schorbuser Mannschaft, wodurch der vierte Tabellenplatz gefestigt wurde.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Robert Ohnholz, Danilo Koall, Nico Bartelt, Renè Böhme (SF) - Lorenzo Barrios, Jonas Jakubenko (ab der 76. Min. Niklas Rädel), Christian Tischer (ab der 90. Min. Enrico Kuhz) – Sven Rajewski, Marcel Kuba

Schiedsrichter: Steve Haschke

Zuschauer: 30

Zum vorletzten Auswärtsspiel vor der Winterpause traf die SG Blau-Weiß Schorbus auf die Reserve von Eintracht Peitz. Dabei trat Schorbus beim Tabellenletzten an, welcher in den bisherigen elf Spielen keinen einzigen Zähler einsammeln konnte und bisher magere acht Tore erzielte. Damit sollte vom Papier her diese Partie eine klare Angelegenheit zu Gunsten der Schorbuser sein, doch sollte sich auch diesmal bewahrheiten, dass ausgerechnet diese Spiele am schwersten werden sollten.

Denn mit Fussball hatte die Leistung, die Schorbus an diesem Tag zeigte, nicht allzu viel zu tun. Es fehlte an der spielerischen Sicherheit sowie an der Passgenauigkeit, wodurch der knappe 2:1-Sieg mit ganz viel Arbeit verbunden war. Erst in der 17. Spielminute konnten sich die Blau-Weißen die erste Torchance erarbeiten. Dabei entschärfte der Peitzer Keeper einen Versuch von Marcel Kuba im Nachfassen. Schorbus bestimmte zwar die Partie, doch gegen die stark auf die Defensive orientierten Gastgeber fanden die Favoriten kein Mittel, um sich offensiv durchzusetzen. Auch bei den Standards blieb Schorbus harmlos. Ein Freistoßversuch aus aussichtsreicher Position von Nico Bartelt misslang in der 23. Minute völlig. Auch die Gastgeber konnten nicht für Gefahr sorgen und so war eine Eckballhereingabe, die Michael Jenzewski noch abwehren konnte, bis dato als beste Möglichkeit zu notieren. Mit einem eigentlich zu diesem Zeitpunkt überraschenden Doppelpack konnte sich Schorbus eine 2:0-Führung erarbeiten. In der 36. Minute konterten die Blau-Weißen den Gastgeber aus. Christian Tischer zog aus gut 25 Metern ab und überwand damit den weit vor dem Tor positionierten Schlussmann der Peitzer Reserve. Zwei Minuten später brachte Nico Bartelt eine Ecke auf den langen Pfosten. Robert Ohnholz schloss ab, der Ball wurde durch die Peitzer Defensive abgewehrt. Renè Böhme nutzte die Chance im zweiten Versuch, in dem er aus Nahdistanz zum 2:0 verwandelte. Leider gaben diese beiden Treffer der Schorbuser Mannschaft nicht die nötige Sicherheit im Spiel. Mit dem Halbzeitpfiff hatte der Gastgeber die große Möglichkeit den Anschlusstreffer zu erzielen, als der Unparteiische Christian Dittmann auf Strafstoß entschied. Auch wenn die Situation etwas unglücklich aussah, war der Pfiff des Schiedsrichters verbunden mit der Entscheidung auf Elfmeter nicht falsch. Die Peitzer konnten die Situation jedoch nicht nutzen, denn der Schorbuser Schlussmann Michael Jenzewski parierte den schwach geschossenen Versuch.

Nach Wiederanpfiff vergaben die Blau-Weißen mehrere gute Möglichkeiten um die Vorentscheidung zu erzielen. Unter anderem hätte Danilo Koall in der 48. Minute bzw. in der 51. Minute für das 3:0 sorgen müssen. So aber stand es weiter 2:0 und der Gastgeber gab sich nicht geschlagen. In der 54. Minute schien der Anschluss fällig, doch das Lattenkreuz verhinderte die Ergebnisverkürzung. Diese gelang jedoch eine Minute später, als sich die Schorbuser Defensive einen groben Schnitzer leistete und Peitz überlegt abschließen konnte. Auch im weiteren Verlauf zeigte sich Schorbus weiter kreativlos, während Peitz alles daran setzte, um zum Ausgleich zu kommen. Kämpferisch konnte man dem Gastgeber nichts absprechen, aber es fehlten die spielerischen Mittel, um Schorbus ernsthaft unter Druck zu setzen. Eine weitere Torchance ließ Schorbus zu Gunsten der Peitzer nicht zu. Auf der anderen Seite vergab Schorbus in der 74. Minute die Möglichkeit das Ergebnis wieder auf einen zwei-Tore-Vorsprung auszubauen, wodurch es am Ende beim knappen 2:1-Erfolg für Schorbus blieb.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Renè Böhme, Niklas Rädel, Robert Ohnholz, Nico Bartelt (ab der 84. Min. Maximilian Hußner), Sven Rajewski – Christian Tischer, Jonas Jakubenko (ab der 73. Min. Matthias Geppert), Danilo Koall – Lorenzo Barrios, Marcel Kuba

Schiedsrichter: Christian Dittmann

Zuschauer: 25

Nach der einwöchigen Spielpause stand für die SG Blau-Weiß Schorbus das nächste Heimspiel auf dem Programm. Die Blau-Weißen trafen dabei auf die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow. Die Schorbuser hatten noch eine Rechnung zu begleichen – schließlich gewann die Spielgemeinschaft in der Vorsaison die Partie in Schorbus mit 3:0 und auch das Rückspiel konnten sie am letzten Spieltag für sich entscheiden (2:1).

Leider reichte die Pause für einige Schorbuser Spieler nicht aus, um ihre Blessuren aus den vorangegangenen Partien auszukurieren. Unter anderem aus diesem Grund fehlte bei den Blau-Weißen mit Lorenzo Barrios, Andreas Böhm und Marcel Kuba so ziemlich die gesamte Offensivabteilung bei den Schorbusern. Immerhin konnte Geburtstagskind Christian Tischer – wenn auch unter Schmerzen – mitwirken und Sven Rajewski kehrte ebenfalls in den Kader zurück. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Maximilian Hußner beim Aufwärmen, wodurch der ebenfalls angeschlagene Niklas Rädel in die Startelf rücken musste.

Das Spiel präsentierte sich trostlos. Dissenchen/Haasow konzentrierte sich so ziemlich die gesamte Spielzeit über auf die Defensive, während Schorbus erfolglos anrannte. Durch die zahlreichen Umstellungen innerhalb der Mannschaft fehlte bei den Blau-Weißen die spielerische Sicherheit. Eine Fehlerkette bestehend aus Fehlpass, misslungenes Zweikampfverhalten und läuferische Unterlegenheit bestrafte der Gast in der zehnten Spielminute mit dem Treffer zum 0:1. Anschließend stellte die Spielgemeinschaft sich mit allen Spielern in die eigene Hälfte, wodurch den Blau-Weißen kaum Räume geboten wurden. Chancen waren damit an einer Hand abzuzählen. Die beste Gelegenheit zum Ausgleich vergab Christian Tischer, als er nach einer Flanke auf den langen Pfosten den Ball aus Nahdistanz über das Tor der Gäste schoss. Der Gegenspieler war wohl auch noch in der Situation an dem Ball dran, aber es wurde dennoch auf Abstoß statt auf Eckball entschieden. Ansonsten blieb Schorbus ziemlich harmlos. Die einzigen nennenswerten Möglichkeiten konnten durch Renè Böhme und Robert Ohnholz notiert werden. Alle weiteren Versuche gingen bisweilen deutlich am Tor vorbei. In der 38. Minute bot sich der Spielgemeinschaft die große Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen. Erneut ging ein Fehlpass im Mittelfeld voraus. Anschließend stürmten sie mit zwei Mann auf den Schorbuser Schlussmann Michael Jenzewski zu. Den Abschluss konnte er zum Glück für die Blau-Weißen abwehren. Wenige Minuten vor der Halbzeit gelang Schorbus doch noch der Ausgleich. Dabei profitierte Danilo Koall von einem Missverständnis zwischen Abwehrspieler und Torhüter und köpfte den Ball über den herauslaufenden Keeper ins Tor der Gäste. Mit dem insgesamt verdienten Ausgleich ging es in die Pause.

Die zweite Hälfte begann fast so, wie die erste Halbzeit, denn beinahe wäre wieder ein Tor für Dissenchen/Haasow gefallen. Nach einer Freistoßflanke zeigte sich die Schorbuser Defensive mit einem völligen Blackout, wodurch der Angreifer der Gäste allein vor Michael Jenzewski stand. Er schoss den Ball über das Tor. Ansonsten zeigte sich die Partie ähnlich wie im ersten Durchgang. Schorbus bestimmte die Partie, aber es mangelte an diesem Tag an Durchschlagskraft. Weiter wurden die Gäste durch kapitale Fehlpässe zu Offensivaktionen eingeladen, doch war Dissenchen/Haasow nicht in der Lage diese Fehler zu bestrafen. Insgesamt war die Spielgemeinschaft dem Siegtreffer näher als Schorbus und so sollten die Blau-Weißen mit dem gewonnenen Punkt alles in allem zufrieden sein. Einen Sieger hätte diese schlechte Kreisoberligapartie auch nicht wirklich verdient gehabt.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Robert Ohnholz, Niklas Rädel, Renè Böhme (SF), Paul Kobus – Danilo Koall, Jonas Jakubenko (ab der 82. Min. Marcus Schwemmer), Nico Bartelt, Christian Tischer – Sven Rajewski

Schiedsrichter: Ronny Wiemann

Zuschauer: 45

Eine Woche nach der heftigen Niederlage im Derby gegen die SG Kausche hatte die SG Blau-Weiß Schorbus am zehnten Spieltag erneut eine schwere Aufgabe zu bewältigen. Dabei trafen die Blau-Weißen als Tabellenvierter auf den Zweiten Lausitz Forst. Von der Konstellation her sollte damit eigentlich alles gegeben sein, um ein spielerisch anspruchsvolles Spiel zu erleben, doch es sei vorweggenommen, dass insbesondere der Schiedsrichter dazu beitrug, dass es ein extrem hektischer Samstagnachmittag wurde.

Nach der 1:5-Klatsche gegen Kausche hatte sich Schorbus, personell arg gebeutelt, einiges vorgenommen, doch es waren keine drei Minuten gespielt, da lagen die Blau-Weißen mit 0:1 im Rückstand. Dabei profitierten die Gastgeber von einem groben Fehler in der Schorbuser Defensive. Anschließend zeigte sich die Anfangsphase hitzig und bereits nach zehn Spielminuten war sowohl auf Forster als auch auf Schorbuser Seite jeweils ein Spieler mit gelb verwarnt. In der zehnten Spielminute prüfte Schorbus erstmals den Keeper der Neißestädter. Dabei musste er einen Freistoß von Nico Bartelt zur Ecke klären. Im weiteren Verlauf zeigte sich Schorbus zwar bemüht, aber die konsequente Spielweise der Forster verhinderte, dass die Blau-Weißen offensive Akzente setzen konnten. Die besseren Möglichkeiten konnten zu diesem Zeitpunkt bei Forst notiert werden. In der 18. Minute zog Lausitz aus gut 18 Metern ab und der Schorbuser Schlussmann Michael Jenzewski wehrte den Ball ab. Es präsentierten sich auch im folgenden Verlauf viele Nickligkeiten, die nur zu wenig Spielfluss führten. Der Schiedsrichter leistete mit seinen auf beiden Seiten nicht nachvollziehbaren Entscheidungen seinen Beitrag, dass die Partie den Titel „Spitzenspiel“ nicht verdient hatte. In der 39. Minute war für Schorbus ein sehr schöner Spielzug zu verzeichnen. Dabei bediente Jonas Jakubenko Marcel Kuba, der den Ball gut behauptete. Seine Eingabe auf Höhe der Torauslinie landete bei Maximilian Hußner im Strafraumzentrum. Er schloss direkt ab, aber der Ball ging über das Forster Tor. Im Gegenzug verpasste Lausitz den Ergebnisausbau. Nach einer Freistoßhereingabe kamen die Lausitzer mit der Fußspitze an den Ball, aber das Spielgerät ging knapp am langen Pfosten vorbei. Als sich der Gastgeber bereits mit der knappen Führung in der Pause sah, schlugen die Blau-Weißen kurz vor der Halbzeit doch noch zu. Dabei vollendete Marcel Kuba einen Konter mustergültig. Kurz darauf hatte Schorbus sogar noch die Möglichkeit das Ergebnis auf 2:1 zu stellen, aber Christian Tischer geriet der Ball durch die Beine und so ins Toraus.

Nach Wiederanpfiff wurde der Fokus beider Mannschaften vor allem auf die absurden Entscheidungen des Schiedsrichters gelegt. Mit seinen Auslegungen trug er dazu bei, dass sich die Emotionen auf und neben dem Platz noch mehr aufheizten. So entschied der Unparteiische nach einer Anweisung des Schorbuser Keppers an seinen Libero, welches er als Meckern auslegte, auf indirekten Freistoß im Strafraum. Zum Glück der Blau-Weißen wurde der Ball durch die Schorbuser Mauer abgeblockt. Wenige Minuten später wurde ein Forster Spieler mit gelb-rot vorzeitig zum Duschen geschickt. Dennoch gelang dem Gastgeber in der 58. Minute die erneute Führung. Dabei verwandelten die Forster einen Freistoß von der halblinken Seite. Anschließend waren die Gäste in Überzahl natürlich gefordert, doch wirklich zwingendes kam erst einmal nicht heraus. In der 71. Minute konnte immerhin mal eine Halbchance verzeichnet werden. Nico Bartelt bediente per Freistoß Niklas Rädel. Dieser flankte in das Strafraumzentrum. Andreas Böhm kam per Kopf zwar an den Ball, aber bekam nicht genug Druck auf das Spielgerät, so dass der Keeper den Ball ohne Mühe halten konnte. In der 73. Minute egalisierte Schorbus den Spielstand. Nico Bartelt führte erneut einen Freistoß in den Sechzehner aus. Die Gastgeber reklamierten auf Foulspiel, aber der Pfiff des Unparteiischen blieb aus. Der Ball kam zu Renè Böhme, welcher zum 2:2 verwandelte. Die Blau-Weißen dezimierten sich im weiteren Verlauf, indem Schiedsrichter Böhme dem Schorbuser Angreifer Marcel Kuba binnen drei Minuten zwei Mal gelb und damit in der Summe gelb-rot zeigte. Sicherlich war das nicht eine falsche, aber in Folge der bisherigen Auslegungen eine extrem unglückliche Entscheidung des Unparteiischen. Lausitz drängte nun – dank der numerischen Ausgeglichenheit - auf den Siegtreffer, doch Schorbus verteidigte mit allen Mitteln. Dabei darf nicht unerwähnt bleiben, dass Schorbus personell nicht die Mittel hatte um frische Kräfte in das Spiel hineinzubringen. Dennoch gelang in der 88. Minute der Siegtreffer. Christian Tischer flitzte nach Vorarbeit von Maximilian Hußner über die rechte Seite. Nachdem dann auch Nico Bartelt nachgerückt war und Lausitz nicht konsequent verteidigte, wurde der Ball ins Zentrum abgespielt und Nico Bartelt vollendete zum 3:2. Anschließend hatte der Gastgeber noch die Möglichkeit durch einen Freistoß den Ausgleich zu erzielen, doch landete der Ball aus 17 Metern deutlich über dem Tor der Blau-Weißen. Anschließend war die Arbeit für Schorbus getan und die Blau-Weißen meldeten sich damit trotz personeller Sorgen eindrucksvoll zurück.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Renè Böhme, Niklas Rädel, Andreas Böhm, Maximilian Hußner, Nico Bartelt – Lorenzo Barrios, Danilo Koall, Jonas Jakubenko - Christian Tischer Marcel Kuba

Schiedsrichter: Fabian Böhme

Zuschauer: 120

Mit einer desaströsen Niederlage im Amtsderby gegen die SG Kausche ging die Siegesserie der SG Blau-Weiß Schorbus am neunten Spieltag zu Ende. Dabei reichte den Gästen eine durchschnittliche Leistung um die Schorbuser für ihre schwache Leistung zu bestrafen. Die Blau-Weißen ließen es an allem vermissen, was sie zuletzt so stark gemacht hat. Hoffentlich war dieser Auftritt ein Ausrutscher und nicht der Anfang des freien Falls.

Von Beginn an waren die Gäste die bessere Mannschaft und Schorbus fand gegen die sehr früh attackierenden Kauscher keinen Zugriff. Die erste vielversprechende Aktion hatten die Gäste in der vierten Spielminute. Nach einer Freistoßflanke kamen sie aus 12 Metern zum Abschluss. Der Ball ging links am Tor vorbei. Auch nach zwanzig Minuten stellte sich keine Besserung im Spiel der Schorbuser ein. Offensivaktionen gab es so gut wie keine und auch der Abschluss von Lorenzo Barrios in der 22. Minute musste eher als Halbchance eingestuft werden. Mit einem Doppelschlag in der 25. Minute bzw. 28. Minute stellten die Kauscher die Weichen auf Sieg. Nach einer Ecke verteidigte Schorbus ganz schlecht und machte es somit dem Gast leicht das 1:0 zu erzielen. Beim Abschluss vom langen Pfosten war Michael Jenzewski noch dran, doch das Spielgerät trudelte über die Linie. Auch wenn der Ortsnachbar bis dato keine zwingenden Möglichkeiten aufweisen konnte, hat sich die Führung für den Gast angebahnt. Das war natürlich aber auch kein Weckruf für die Blau-Weißen. Drei Minuten nach der Führung spielte Kausche einen Konter mustergültig aus und stellte das Ergebnis auf 2:0. Fast wäre anschließend auch noch das 3:0 gelungen, aber Michael Jenzewski wehrte in der 32. Minute den Ball stark ab. In der 40. Minute zeigte Schorbus endlich mal, dass sie auch auf dem Platz stehen. Marcel Kuba tankte sich gut durch, doch den Abschluss hatte der Kauscher Schlussmann sicher. In der 41. Minute bestrafte Kausche einen Schorbuser Fehlpass im Mittelfeld, in dem sie das Spiel umkehrten und überlegt zur Vorentscheidung abschlossen. Eine Minute vor der Halbzeit traf Sven Rajewski aus gut 35 Metern den Pfosten, wobei der Keeper der Kauscher in diesem Fall ganz schlecht aussah. Nach einer katastrophalen Leistung lag Schorbus damit bereits nach den ersten 45 Minuten deutlich zurück, wobei die Kauscher sich nicht einmal überragend zeigten, aber die passive Spielweise der Schorbuser eiskalt ausnutzten.

Nach dem Seitenwechsel sah es bei Schorbus bescheiden besser aus, wobei der Gast mit der sicheren Führung im Rücken aber auch 1-2 Gänge zurückschaltete. Zwingend war das Spiel der Blau-Weißen jedoch auch weiterhin nicht. In der 59. Minute bekam Schorbus einen Freistoß aus aussichtsreicher Position zugesprochen. Nico Bartelt hatte sich in den letzten zwei Spielen zweimal erfolgreich gezeigt, so dass auch diesmal wieder ihm die Aufgabe gehörte. Der Versuch entpuppte sich jedoch als harmlose Rückgabe. Es passte zum Spiel. Kausche machte das, was sie in der ersten Halbzeit am besten konnten – nämlich aus wenig viel. In der 70. Minute verlor Schorbus im Mittelfeld erneut den Ball. Den Kauscher Abschluss lenkte Michael Jenzewski zur Ecke. Nach der Hereingabe verteidigten die Blau-Weißen erneut schlecht und Kausche erhöhte auf 4:0. Mit dem Treffer zum 1:4 durch Danilo Koall nach Vorarbeit von Christian Tischer zeigte Schorbus erstmals an diesem Tag, dass sie binnen einer Woche das Fussballspielen doch nicht ganz verlernt haben. Den alten Abstand stellte der Gast in der 80. Minute aber wieder her, indem sie erneut einen Konter erfolgreich abschlossen. In der verbleibenden Spielzeit passierte nichts nennenswertes mehr.

Für die Blau-Weißen spielten: Michael Jenzewski – Paul Kobus, Niklas Rädel (ab der 46. Min. Robert Ohnholz), Renè Böhme, Nico Bartelt (ab der 63. Min. Jonas Jakubenko), Christian Tischer – Danilo Koall, Lorenzo Barrios, Sven Rajewski – Andreas Böhm, Marcel Kuba

Schiedsrichter: Jürgen Thies

Zuschauer: 110

Durch einen 5:3-Auswärtserfolg beim Meisterschaftsmitfavoriten VfB Krieschow II hat die SG Blau-Weiß Schorbus einen weiteren Sieg einfahren können. Dabei ließ sich Schorbus auch von einem frühen Gegentreffer nicht beeinflussen. Stattdessen besann sich Schorbus auf die vorhandenen fussballerischen Qualitäten und siegte am Ende verdientermaßen.

Die Blau-Weißen kamen nach den Siegen in den vergangenen Wochen mit reichlich Selbstvertrauen in den Krieschower Sportpark. Die VfB-Reserve dagegen war zwingend gefordert einen Sieg einzufahren, um die selbst gesteckten Ziele nicht frühzeitig aus den Augen zu verlieren. Wie eingangs erwähnt musste Schorbus in der zweiten Spielminute einen frühen Gegentreffer hinnehmen. Dabei profitierte der Gastgeber von einem Missverständnis in der Schorbuser Defensive. Dankbar nahmen die Krieschower dieses Geschenk zur 1:0-Führung an. Schorbus schüttelte sich kurz und begann dann auch aktiv am Geschehen teilzunehmen. Die Blau-Weißen bauten Druck auf – Torchancen sollten sich zunächst aber nicht einstellen. Vom Gastgeber kam nach der Führung erst einmal so ziemlich nichts. In der 15. Minute erzielte Schorbus durch die erste zwingende Chance den Ausgleich. Über Christian Tischer und Falk Frömming kam der Ball zu Lorenzo Barrios. Seinen Versuch wehrte der VfB-Schlussmann ab, doch Marcel Kuba nutzte die Nachschussmöglichkeit zum 1:1. Auch im weiteren Verlauf blieb Schorbus die bessere Mannschaft. In der 17. Minute prüfte Marcel Kuba erneut den Torhüter der Gastgeber. Sein Abschluss wurde aber zur Ecke abgewehrt. Kurz darauf flankte der Schorbuser Angreifer auf Renè Böhme. Sein Kopfball ging knapp am Krieschower Tor vorbei. In der 25. Minute vergaben die Blau-Weißen die Riesengelegenheit die Führung zu erzielen. Zwei Schorbuser Spieler liefen in Richtung des Krieschower Strafraums. Nur noch der Torwart stand vor Lorenzo Barrios und Marcel Kuba. Der Letztere schloss ab, aber der Keeper lenkte den Ball zur Ecke. In den Folgeminuten ließ Schorbus etwas nach und so hatten die Blau-Weißen Glück, dass ein Abschluss der Gastgeber aus spitzem Winkel an die Latte klatschte. Krieschow präsentierte sich in der Defensive nun etwas geordneter, so dass es für die Blau-Weißen schwer war durch die Abwehrreihen hindurchzukommen. Renè Böhme probierte es in der 36. Minute daher aus der zweiten Reihe, aber erneut war der Torwart auf dem Posten. Eine weitere gute Möglichkeit besaß Schorbus in der 43. Minute durch Christian Tischer. Auch er zog aus der Ferne ab – der Pfosten verhinderte die 2:1-Führung. Eine Standardsituation sorgte mit dem Halbzeitpfiff schließlich doch noch für die Schorbuser Führung. Nach einer Ecke von Nico Bartelt köpfte Libero Falk Frömming ein. Es war verletzungsbedingt seine letzte Amtshandlung in dieser Partie. Nach der Halbzeit kam Paul Kobus für ihn ins Spiel.

Der zweite Durchgang begann genauso erfreulich wie die erste Halbzeit endete – nämlich mit einem Blau-Weißen Treffer. Einen Konter über Marcel Kuba und Christian Tischer schloss Lorenzo Barrios mit dem 3:1 erfolgreich ab. Es sollte aber nicht die Vorentscheidung in der Partie sein, denn in der 54. Minute bestrafte der Gastgeber das inkonsequente Defensivverhalten der Schorbuser mit dem Anschlusstreffer. Insgesamt zeigte sich die VfB-Reserve nun zunehmend ruppiger. Dies verstärkte sich noch, als Schorbus mit einem Doppelschlag auf 2:5 davon eilte. In der 69. Minute stellte Marcel Kuba den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Eine Minute später zeigte sich Nico Bartelt, wie in der Vorwoche auch, mit einem direkt verwandelten Freistoß erfolgreich. Diese zwei Tore innerhalb von zwei Minuten sollten die Entscheidung in dem Spiel sein. Daran änderte auch die Ergebniskosmetik in der 88. Minute nichts mehr.

Mit dem sechsten Sieg in dieser Kreisoberligasaison hat Schorbus bereits nach acht Spieltagen 18 Punkte auf dem Konto. Zur Erinnerung: Ganze 14 Punkte waren es in der letzten Saison nach der gesamten Hinrunde. Beim Sieg in Krieschow überzeugte Schorbus im Gegensatz zur Vorwoche aber auch spielerisch. Daher durfte Schorbus verdient die drei Punkte mit nach Hause nehmen.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming (ab der 46. Min. Paul Kobus), Niklas Rädel, Renè Böhme (SF), Maximilian Hußner, Nico Bartelt – Sven Rajewski, Danilo Koall, Lorenzo Barrios – Christian Tischer, Marcel Kuba (ab der 90. Min. Ronny Richter)

Schiedsrichter: Christian Dittmann

Zuschauer: 46

Gegen den Tabellenvorletzten vom Kahrener SV hat die SG Blau-Weiß Schorbus einen Pflichtsieg einfahren können. Dabei gestaltete Schorbus die Partie zwar spielerisch nicht unbedingt überzeugend – umso wichtiger war es aber am Ende die drei Punkte zu Hause zu behalten. Die Blau-Weißen machten das Spiel nach einer beruhigenden 2:0-Halbzeitführung mit dem Gegentor kurz nach dem Seitenwechsel unnötig spannend. Kahren stemmte sich zwar gegen die drohende Niederlage, doch überzeugend präsentierten sie sich nicht.

Die Anfangsphase hatte auf beiden Seiten nicht wirklich viel mit Kreisoberligafussball zu tun. Zwingende Aktionen waren zunächst nicht zu verzeichnen. Die erste Möglichkeit hatten die Gäste aufzuweisen. Die Blau-Weißen spekulierten in der 18. Minute auf Abseits, aber die Fahne des Linienrichters blieb unten. Der Schuss aus 16 Metern ging knapp am Tor von Michael Jenzweski vorbei. Wenige Minuten später vergab Schorbus die Riesenmöglichkeit die Führung zu erzielen. Marcel Kuba setzte sich im gegnerischen Sechzehner megastark durch und legte den Ball in den Rückraum auf Lorenzo Barrios. Dieser schloss direkt ab, aber der Ball ging links am Tor der Gäste vorbei. Spielerisch lief bei Schorbus nicht viel zusammen und so mussten zwei Standardsituationen zu einer 2:0-Führung verhelfen. In der 24. Minute wurde Marcel Kuba zu Fall gebracht. Den anschließenden Freistoß aus 18 Metern verwandelte Nico Bartelt direkt. Acht Minuten später brachte Nico Bartelt einen Eckball auf den kurzen Pfosten. Der Klärungsversuch des Kahreners misslang und so baute der Gast die Schorbuser Führung selbst aus. Anschließend kam von dem favorisierten Gastgeber wenig, aber ausnutzen konnte Kahren diese Spielphase nicht. Unmittelbar vor der Halbzeit wurde Schorbus wieder etwas stärker, doch die Offensivaktionen wirkten etwas halbherzig, wodurch das vorentscheidende 3:0 nicht fallen sollte.

Nach Wiederanpfiff dominierte der Gast zunächst die weitere Partie. In der 50. Minute bot sich Kahren eine gute Gelegenheit. Michael Jenzewski war aber auf dem Posten und konnte dem Angreifer im letzten Moment den Ball vom Fuß pflücken. In der 57. Minute bestrafte Kahren die Schorbuser Mannschaft für den verhaltenen Auftritt mit dem Anschlusstreffer. Dabei misslang erneut die Abseitsfalle. Anschließend strafften sich die Blau-Weißen endlich wieder. In der 67. Minute brachte Renè Böhme einen Freistoß aus der eigenen Hälfte lang in den Kahrener Strafraum hinein. Nico Bartelt schloss ab, aber die Latte verhinderte den erneuten Zwei-Torevorsprung. Eine Viertelstunde vor Schluss erzielte Schorbus das erlösende 3:1. Der eingewechselte Christian Tischer lief über die rechte Seite und bediente mit einem Pass in die Schnittstelle den mitgelaufenen Marcel Kuba, welcher überlegt abschloss. Nur eine Minute später wäre dem Gast fast der erneute Anschluss gelungen. Einen Freistoß führte Kahren auf den langen Pfosten aus. Der Abschluss ging knapp links am Schorbuser Tor vorbei. Anschließend ließ Schorbus keine weiteren Chancen der Gäste mehr zu und so ging dieser sonnige Tag für Schorbus mit dem fünften Sieg im siebten Saisonspiel zu Ende.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming (ab der 34. Min. Renè Böhme), Niklas Rädel, Robert Ohnholz, Maximilian Hußner, Sven Rajewski – Nico Bartelt, Danilo Koall (ab der 68. Min. Christian Tischer), Lorenzo Barrios – Marcel Kuba, Andreas Böhm (ab der 76. Min. Martin Kloss)

Schiedsrichter: Marcel Albrecht

Zuschauer: 55

Zum sechsten Spieltag der laufenden Saison reiste die SG Blau-Weiß Schorbus zur Mannschaft von Viktoria Cottbus. Während Schorbus mit drei Siegen aus fünf Punktspielen auf einen gelungenen Saisonstart blicken konnte, war Viktoria mit nur drei Punkten bereits gefordert, um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verpassen. Bis kurz nach der Halbzeit sah es auch aus, als ob die Cottbuser ihren zweiten Saisonsieg erfahren konnten, doch am Ende entschied Schorbus die Partie zu seinen Gunsten.

Die Anfangsphase zeigte sich hektisch mit vielen Ballverlusten auf beiden Seiten. Schorbus wies die etwas besseren Offensivansätze auf, doch Torchancen konnten zunächst nicht erarbeitet werden. Die erste zwingende Gelegenheit hatten die Blau-Weißen in der 13. Minute, als Nico Bartelt nach Flanke von Christian Tischer am rechten Pfosten vorbei köpfte. Die nächsten guten Chancen hatte Marcel Kuba. In der 15. Minute wurde sein Schuss nach einer Kombination über Danilo Koall und Renè Böhme noch zur Ecke abgefälscht. Wenige Minuten später köpfte er nach Flanke von Renè Böhme neben das Tor. Die Blau-Weißen bestimmten das Spiel, doch die Führung erzielte der Gastgeber. Ein langer Ball in der 22. Minute brachte die Schorbuser Defensive komplett durcheinander. Mit einem Schuss ins lange Eck ging Viktoria in Führung. Im weiteren Verlauf betrieb Schorbus zwar einen hohen Aufwand, doch zeigte sich die Mannschaft gegen die nun noch defensiver eingestellte Cottbuser Mannschaft recht kreativlos. Zu häufig probierten sich die Blau-Weißen mit langen Bällen in die Spitze. Diese Spielweise war von mangelndem Erfolg gekrönt. In der 34. Minute wäre Viktoria fast das 2:0 gelungen, als durch inkonsequentes Zweikampfverhalten die Gelegenheit für Viktoria nicht unterbunden werden konnte. Renè Böhme klärte schließlich noch vor der Torlinie. Kurz vor der Halbzeit hatte Schorbus Pech, als ein Treffer von Andreas Böhm wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung keine Anerkennung fand.

Mit frischen Kräften und neuer Zuversicht sollte es in den zweiten Durchgang gehen. Doch es setzte erst einmal den Treffer zum 0:2 aus Schorbuser Sicht. Schorbus verlor den Ball in der Offensive. Viktoria kehrte das Spiel um und profitierte von der nicht vorhandenen Defensive der Blau-Weißen. Den ersten Schuss konnte der Schorbuser Keeper Michael Jenzewski noch abwehren, aber der Nachschuss saß dann. Nur zwei Minuten später stellte Schorbus den alten Abstand wieder her. Marcel Kuba tankte sich durch – sein Schuss wurde vom Viktoria-Schlussmann ins Toraus gelenkt. Die anschließende Eckballhereingabe von Nico Bartelt nutzte Andreas Böhm per Kopf. Im weiteren Verlauf verpasste es der Gastgeber mit dem 3:1 für die Vorentscheidung zu sorgen. Dabei ließen sie zwei-drei verheißungsvolle Angriffe ungenutzt bzw. verhinderte Michael Jenzweski mit zwei guten Paraden in der 53. Minute sowie 61. Minute den erneuten Zweitore-Rückstand. Schorbus dagegen reichten zwei Minuten aus um das Ergebnis zu den eigenen Gunsten zu drehen. In der 70. Minute verwertete Andreas Böhm eine Flanke des eingewechselten Lorenzo Barrios. Kurz darauf bediente Christian Tischer Marcel Kuba, welcher zur Führung abschloss. In der 77. Minute verhinderte Lorenzo Barrios einen Konter der Gastgeber und leitete den Schorbuser Angriff ein. Er passte zu Christian Tischer, dessen Schuss zur Ecke abgewehrt wurde. Für die Entscheidung sorgten die Blau-Weißen in der 80. Minute. Nach Zuspiel von Nico Bartelt setzte sich Lorenzo Barrios im Cottbuser Strafraum durch und krönte seine Leistung mit einem eigenen Tor, in dem er den Ball ins lange Eck einschob.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Renè Böhme (SF), Maximilian Hußner (ab der 65. Min. Lorenzo Barrios), Paul Kobus (ab der 75. Min. Jonas Jakubenko) – Christian Tischer (ab der 90. Min. Thomas Iwanetz), Nico Bartelt, Danilo Koall – Andreas Böhm, Marcel Kuba

Schiedsrichter: Max Lecher

Zuschauer: 40

Die SG Blau-Weiß Schorbus hat nach dem Sieg gegen Einheit Drebkau erfolgreich nachlegen können. Gegen Motor Saspow gewannen die Schorbuser verdientermaßen mit 3:0. Allerdings zeigten die Blau-Weißen dabei viel Licht, aber auch ebenso viel Schatten. Während die erste Halbzeit noch ordentlich wirkte, nahm das spielerische Niveau nach dem Seitenwechsel immer mehr ab, so dass ein weitaus höherer Sieg verpasst wurde.

Das Spiel begann vielversprechend für Schorbus. So hatten die Blau-Weißen bereits in der ersten Spielminute die erste Gelegenheit aufzuweisen. Nach einer Eingabe von Danilo Koall konnte die Saspower Defensive den Ball nicht klären. Das Spielgerät gelangte zu Marcel Kuba, welcher die Situation direkt abschloss. Der Ball ging jedoch knapp am Tor vorbei. Im weiteren Verlauf gelang auf beiden Seiten erst einmal nicht viel. Schorbus fehlte es noch an der spielerischen Sicherheit und Motor war eher mit Reklamieren und Kommentieren beschäftigt. Es musste daher den Schorbusern eine Standardsituation zur 1:0-Führung verhelfen. Nach einem Foul an Christian Tischer entschied der Unparteiische in der 13. Minute auf Freistoß. Diesen verwandelte Paul Kobus aus gut 25 Metern direkt. Der Führungstreffer gab den Blau-Weißen merklich Auftrieb. Nur vier Minuten später baute der Gastgeber das Ergebnis aus. Nach einer Flanke von Renè Böhme köpfte Andreas Böhm den Ball problemlos ein. In der 26. Minute bot sich Schorbus die nächste gute Gelegenheit. Der Torschütze zum 2:0 – Andreas Böhm – wurde freigespielt. Sein Schussversuch ging über den Gästekasten. Nach einer halben Stunde erhöhte Schorbus auf 3:0. Christian Tischer brachte eine Eingabe in das Strafraumzentrum. Der erste Abschlussversuch von Marcel Kuba wurde noch abgewehrt – der zweite Versuch aber fand den Weg ins Tor. Die Saspower Gäste enttäuschten auf ganzer Linie. Auch in der Folgezeit waren sie nur damit beschäftigt, sich zu echauffieren. Die Folge: Zweimal gelb wegen Meckern. Mit dem Halbzeitpfiff wäre den Blau-Weißen noch fast der vierte Treffer gelungen. Nach Pass von Christian Tischer traf Marcel Kuba nur den Außenpfosten.

Mit einer fast schon beruhigenden Führung für Schorbus ging es in den zweiten Durchgang. Allerdings waren die Blau-Weißen gewarnt – schließlich hat die Saspower Mannschaft schon häufig Rückstände aufholen bzw. Ergebnisse noch zu ihren Gunsten drehen können. Jedoch nicht an diesem Tag, denn auch in der zweiten Halbzeit fand der Gast zu keiner Sekunde zu seinem Spiel. Lediglich zwei gute Chancen hatte Saspow aufzuweisen. In der 51. Minute wehrte Michael Jenzewski einen Versuch der Randcottbuser stark ab - den Nachschussversuch vergab der Gast kläglich. Nach gut zwanzig Minuten schoss Saspow völlig freistehend über das leere Tor. Schorbus hatte reichlich Chancen das Ergebnis auszubauen, doch wirkte wohl der Vorabend doch bei einigen nach und so wurden die Möglichkeiten nicht konsequent ausgespielt. Mit Kreisoberligafußball hatte der zweite Durchgang daher nicht viel zu tun. In der 55. Minute hatte Nico Bartelt Pech, als der Ball nach seinem Schuss erneut nur das Aluminium traf. Zehn Minuten später wurde ein Abschlussversuch von Maximilian Hußner noch auf der Linie abgeblockt. Den Schlusspunkt setzte Nico Bartelt, als er in der 82. Minute am langen Pfosten vorbeischoss.

Mit dem zweiten Sieg in Folge hat Schorbus nach fünf Spieltagen bereits neun Zähler einsammeln können. In den kommenden Wochen heißt es nachzulegen, um das Punktekonto weiter aufzufüllen. Dabei bedarf es aber einer stabileren Leistung über die gesamte Spielzeit.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Renè Böhme (SF), Maximilian Hußner, Paul Kobus – Danilo Koall (ab der 70. Min. Marcus Schwemmer), Nico Bartelt, Christian Tischer – Andreas Böhm, Marcel Kuba

Schiedsrichter: Mark Ruhner

Zuschauer: 50