Durch einen knappen, aber hochverdienten 1:0-Heimerfolg gegen den Stadtrivalen Einheit Drebkau konnte die SG Blau-Weiß Schorbus drei Punkte einfahren. Beide Mannschaften waren durch den eher dürftigen Saisonbeginn gefordert die Partie erfolgreich zu gestalten, um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren. Allerdings musste sowohl Schorbus als auch der Drebkauer Gast auf einige Stammkräfte verzichten. An dieser Stelle in erster Linie gute Besserung an Stefan Schicktanz!!!

Die erste Halbzeit zeigte sich genauso trüb wie das Wetter. Chancen waren erst einmal Mangelware. Darüber hinaus fehlten die sonst so üblichen Emotionen auf dem Spielfeld, wodurch sich kein Derbycharakter einstellte. Der Absteiger aus der Landesklasse konnte die erste Möglichkeit in dem Spiel verbuchen. In der vierten Spielminute trafen sie nach einem Schuss das Außennetz. Die Blau-Weißen wirkten bemüht, doch es dauerte bis zur 19. Minute um sich die erste Torchance zu erarbeiten. Dabei vergab Christian Tischer das sichere 1:0, als er allein vor dem Keeper nur am Tor vorbeischoss. Im weiteren Verlauf blieben die Blau-Weißen die bestimmende Mannschaft, aber Chancen waren weiterhin nur wenig zu notieren. In der 31. Minute setzte Nico Bartelt einen Freistoß knapp neben das Drebkauer Tor. Mit dem Halbzeitpfiff versuchte sich Paul Kobus mit einem Abschluss aus 20 Metern, aber auch dieser führte nicht zum gewünschten Erfolg. Anschließend ging es in die trockenen Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel nahm Schorbus deutlich an Fahrt auf, während Drebkau so ziemlich gar nicht stattfand. In der 51. Minute hatten die Blau-Weißen die Möglichkeit durch Marcel Kuba in Führung zu gehen, aber er traf nur das Außennetz. Auch die nächste Chance gehörte dem Schorbuser Angreifer, doch wurde diese Situation zur Ecke geklärt. In der 56. Minute ging der Gastgeber in Führung. Dabei verwandelte Marcel Kuba im Rückraum eine Eingabe von seinem Sturmpartner Christian Tischer. Die Blau-Weißen dominierten auch nach der Führung ganz klar die Partie. Wenige Minuten nach dem 1:0 schien der zweite Treffer fällig zu sein. Der Abschluss von Libero Falk Frömming wurde aber noch auf der Linie geklärt. In der 67. Minute schoss der eingewechselte Andreas Böhm nach einer Flanke von Lorenzo Barrios über das Drebkauer Tor. Zehn Minuten vor dem Ende stand erneut der Drebkauer Schlussmann im Mittelpunkt, als er einen Schuss von Nico Bartelt zur Ecke klären musste. Schorbus verpasste es für die Vorentscheidung zu sorgen und fast sollte dies zwei Minuten vor dem Ende noch bestraft werden. Das erste Mal im zweiten Durchgang tauchten die Gäste vor dem Tor der Blau-Weißen auf. Der Abschluss ging zum Glück für die Schorbuser am Tor vorbei. Nach einer weiteren vergebenen Chance von Marcel Kuba und der Nachspielzeit war dann Feierabend und Schorbus konnte den ersten Heimerfolg in der Saison 2018/2019 feiern.

Die Blau-Weißen zeigten insbesondere im zweiten Durchgang eine ordentliche Leistung, wodurch alle drei Zähler verdient in Schorbus blieben. Auf Grund der schlechten Chancenverwertung haben es die Blau-Weißen jedoch unnötig spannend gemacht. Die Drebkauer dagegen enttäuschten auf ganzer Linie. Mit dem zweiten Saisonsieg haben die Schorbuser nun sechs Punkte auf dem Konto und aktuell den achten Tabellenplatz inne. Der Schwung und das Selbstvertrauen müssen nun mit in die nächsten Spiele genommen werden, um die anstehenden Aufgaben möglichst maximal erfolgreich zu gestalten.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Danilo Koall, Maximilian Hußner (ab der 46. Min. Andreas Böhm), Paul Kobus – Nico Bartelt (ab der 80. Min. Marcus Schwemmer), Sven Rajewski (SF, ab der 87. Min. Martin Kloss), Lorenzo Barrios – Christian Tischer, Marcel Kuba

Schiedsrichter: Ronny Wiemann

Zuschauer: 125

 

Die Bilder zum Spiel sind zu finden unter https://www.fupa.net/galerie/sg-blau-weiss-schorbus-sv-einheit-drebkau-288643/foto1.html 

Eine Woche nach der deftigen Pokalpleite (0:5) musste die SG Blau-Weiß Schorbus erneut bei der Reserve von Wacker Ströbitz antreten. Durch den Ausfall von Falk Frömming und die Sperre von Renè Böhme verschärfte sich die angespannte Personalsituation noch zusätzlich. Doch im Vergleich zur Vorwoche legten die Blau-Weißen eine komplett andere Einstellung an den Tag, so dass es Schorbus dem Favoriten deutlich schwerer machte als sieben Tage zuvor.

Positiv konnte zu Beginn festgehalten werden, dass Schorbus im Gegensatz zur Vorwoche die erste Spielminute ohne Gegentreffer überstand. Dies schien für Selbstvertrauen zu sorgen, denn in der Anfangsphase ließen die Blau-Weißen keine Tormöglichkeit der Gastgeber zu. Es entwickelte sich zunächst eine Partie, welche von vielen Nickligkeiten und Unterbrechungen geprägt war. Erst in der 19. Minute kam die Wacker-Reserve zur ersten Torchance. Dabei spekulierte Schorbus auf Abseits, doch die Fahne des Linienrichters blieb unten. Michael Jenzewski bewahrte sein Team mit einer Fußabwehr vor dem Rückstand. In der 22. Minute probierte sich Andreas Böhm mit einem Abschluss für Schorbus, aber der Schlussmann der Gastgeber hielt den Ball. Wenige Minuten später kombinierte sich Schorbus über Marcel Kuba, Christian Tischer und Sven Rajewski durch, doch der Abschluss von Christian Tischer zeigte sich zu harmlos, so dass diese Aktion nur optimistisch als Torchance notiert werden konnte. Die favorisierten Gastgeber schienen gefrustet, so dass sie in der 34. Minute einen Elfmeter herausschinden wollten. Der Unparteiische fiel auf den plumpen Versuch zwar nicht herein, doch leider blieb die Schwalbe des Angreifers unbestraft. Zwei Minuten später stellten die Cottbuser schließlich doch die 1:0-Führung her. Dabei ging ein Schorbuser Ballverlust im Mittelfeld voraus. Anschließend gelang es den Blau-Weißen nicht, das Spielgerät aus der Gefahrenzone zu bringen, so dass Wacker aus zentraler Position einschieben konnte. Eine weitere gute Möglichkeit bot sich Ströbitz unmittelbar vor dem Pausenpfiff. Nach einer Flanke köpften sie knapp vorbei.

Wenige Minuten nach Wiederanpfiff kam Ströbitz nach einer Ecke zum 2:0. Dabei fälschte Andreas Böhm den Ball noch ab. Es sollte jedoch nicht die frühe Entscheidung in dieser Partie sein, denn Schorbus ackerte fleißig weiter und belohnte sich in der 67. Minute mit dem Anschlusstreffer. Dabei verwertete Danilo Koall eine Eckballhereingabe von Nico Bartelt. Die Hoffnung auf einen Punktgewinn wurde von Ströbitz durch einen Doppelschlag in der 71. Minute und 75. Minute jedoch zu Nichte gemacht. Besonders bitter zeigte sich dabei der Treffer zum 1:3, denn dabei prallte der Ball an die Unterkante der Latte, wodurch Michael Jenzewski keine Abwehrchance hatte. Den Endstand zum 4:1 stellte Ströbitz durch einen Kopfball ins lange Eck nach einer Flanke her.

Auch wenn sich das Ergebnis wiederum deutlich präsentierte, zeigte sich Schorbus gegenüber der Vorwoche deutlich verbessert. Auf diese Leistung und die Einstellung sollte aufgebaut werden und dann wird es auch möglich sein, die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Paul Kobus, Niklas Rädel, Danilo Koall, Maximilian Hußner, Nico Bartelt – Christian Tischer, Lorenzo Barrios, Sven Rajewski (SF, ab der 75. Min. Martin Kloss) – Andreas Böhm, Marcel Kuba

Schiedsrichter: Marcel Albrecht

Zuschauer: 35

Nach zwei absolvierten Punktspielen in der aktuellen Kreisoberligasaison stand für die SG Blau-Weiß Schorbus die Austragung der zweiten Pokalrunde des Kreispokals des Fußballkreises Niederlausitz auf dem Programm. Dabei trafen die Blau-Weißen auf den Ligakonkurrenten und Staffelfavoriten Wacker Ströbitz II. Obwohl die Gastgeber als klarer Favorit in diese Partie gingen und der Pokal bekanntlich seine eigenen Gesetze besitzt, sei vorweggenommen, dass es Schorbus zu keinem Zeitpunkt gelang das Spiel in irgendeiner Weise spannend oder offen zu gestalten. Sicherlich fehlten mit Geppert, Kuba, Ohnholz und Jakubenko einige Stammkräfte, doch dürfen diese Ausfälle nicht als Ausrede für diesen schwachen Auftritt gelten.

Bereits in der ersten Minute wurden die Blau-Weißen eiskalt erwischt. Es waren vielleicht dreißig Sekunden gespielt, da musste Schorbus mit hängenden Köpfen erneut den Anstoßpunkt aufsuchen. Obwohl Schorbus dreimal die Möglichkeit hatte, den Ball aus der Gefahrenzone zu befreien, kamen die Gastgeber zum Abschluss, so dass Wacker aus halblinker Position verwandeln konnte. Damit war das Spiel eigentlich bereits zu diesem frühen Zeitpunkt entschieden, denn in der Folgezeit ging bei Schorbus so ziemlich gar nichts. Ein Abschluss von Danilo Koall sowie ein Kopfball nach einer Ecke könnten optimistisch als Halbchancen von Schorbus verbucht werden. Ansonsten bekamen die Blau-Weißen über die gesamte Spielzeit keinen sicheren Spielfluss hin. Postwendend kamen die gespielten Bälle wieder zurück und so ist es wenig verwunderlich, dass bereits in der Anfangsphase dieser Partie sich zeigte, in welche Richtung sich das Spiel entwickelte. In der achten Spielminute hatte Wacker die Möglichkeit die Führung per Freistoß auszubauen, aber der Schorbuser Schlussmann Michael Jenzewski hielt den Ball im Nachfassen. Wenige Minuten später vergaben die Gastgeber das sichere 2:0, als sie eine Flanke zu unpräzise schlugen und so der Ströbitzer Angreifer den Ball aus Nahdistanz nicht verwerten konnte. Der fällige zweite Treffer fiel schließlich in der 24. Minute, als ein Ballverlust der Schorbuser Defensive rigoros bestraft wurde. Mit dem 3:0 in der 36. Minute nahmen die Gastgeber die allerletzten Zweifel an das Weiterkommen. Dieser Treffer fiel jedoch aus stark abseitsverdächtiger Position. Allgemein ist zu sagen, dass es in dieser Phase auf Grund der unterschiedlichen Auslegung der Entscheidungen des Unparteiischen-Gespanns zu einigem Unmut auf dem Platz kam. Auch das, darf aber natürlich nicht als Begründung herhalten. In der 38. Minute gab es dann noch einmal einen offensiven Lichtblick der Schorbuser zu notieren. Nach Pass von Christian Tischer probierte sich Danilo Koall mit einem Abschluss. Der Keeper der Gastgeber zeigte bei dem Heber einige Mühen.

Mit der deutlichen Führung für Wacker und der Hoffnung bei Schorbus auf Schadensbegrenzung ging es in den zweiten Durchgang. Dabei hatte Ströbitz mit Wiederanstoß die Möglichkeit das Ergebnis auszubauen. Ein noch abgefälschter Schuss der Wackeraner lenkte Michael Jenzewski mit den Fingerspitzen noch stark zur Ecke. In der 52. Minute fiel das 4:0, als der Gastgeber die Blau-Weißen mit seinem schnellen Kurzpassspiel ganz alt aussehen ließ. Drei Minuten später wurde Renè Böhme wegen einer Notbremse vorzeitig zum Duschen geschickt. Den anschließenden Strafstoß führten die Ströbitzer so schwach aus, dass der Schorbuser Schlussmann wenig Mühe hatte den Ball zu halten. In der 61. Minute erhöhten die Gastgeber auf 5:0. Bei einer Ecke stimmte die Kommunikation in der Schorbuser Defensive nicht und so hatte Wacker keine Probleme einen Kopfball aus Nahdistanz zu verwerten. Zwanzig Minuten vor dem Spielende hatte Schorbus durch einen indirekten Freistoß im Strafraum der Gastgeber die Möglichkeit den Ehrentreffer zu erzielen, doch wurde diese ungewohnte Möglichkeit zu schlecht ausgespielt. In den Schlussminuten hatten die Gastgeber weitere Chancen das Ergebnis zu erhöhen, indem sie den Blau-Weißen durch ihre spielerische Klasse die eigenen Grenzen aufzeigten. Allerdings hatte Schorbus Glück, dass der Gastgeber die Möglichkeiten zu schlecht ausspielten und so weitere Gegentreffer erspart blieben.

Schorbus verabschiedet sich damit mit einer halbherzigen Leistung, welche auch der mangelnden Einstellung im Vorfeld geschuldet ist, aus dem Niederlausitzer Kreispokal. Positiv festzuhalten ist, dass sich die Blau-Weißen damit vollständig auf die Liga konzentrieren können, denn in dieser werden alle Kräfte gebraucht werden um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. In der kommenden Woche kann Schorbus Wiedergutmachung betreiben, wenn es zum dritten Spieltag der Saison erneut zu der Wacker-Reserve geht.

Für die Blau-Weißen spielten: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Renè Böhme, Nico Bartelt, Martin Kloss (ab der 65. Min. Paul Kobus) – Christian Tischer, Lorenzo Barrios, Danilo Koall, Sven Rajewski (SF) – Andreas Böhm

Schiedsrichter: Marcel Schmidtke

Zuschauer: 45

Die SG Blau-Weiß Schorbus ist mit einem Sieg in die neue Kreisoberligasaison gestartet. Dabei trafen die Blau-Weißen auf die Reserve vom Kolkwitzer SV, welcher neben der Mannschaft von Groß Gaglow der Aufstieg aus der Kreisliga gelang.

Über die gesamte Spielzeit waren die Schorbuser die bessere Mannschaft. Am Ende war das Ergebnis nur deswegen denkbar knapp, da die Blau-Weißen ihre zahlreichen Torchancen nicht in Tore ummünzten.

Mit dem Selbstvertrauen und dem Schwung aus den jüngsten Spielen sowie einem stattlichen Kader ging Schorbus in diese Auftaktpartie. Zunächst sollten sich jedoch keine Abschlussgelegenheiten einstellen. Die beste Aktion verzeichneten die Blau-Weißen in der elften Spielminute, aber sowohl Marcel Kuba als auch Christian Tischer verpassten eine flache Hereingabe von Danilo Koall im Zentrum knapp. Die Kolkwitzer Gastgeber setzten auf schnelle Konter sowie auf eine etwas härtere Gangart. Insbesondere mit dem schnellen Umkehrspiel hatte Schorbus Probleme, doch es gelang der Kolkwitzer Reserve nicht für Gefahr zu sorgen. Stattdessen brachte Schorbus sich selbst in höchste Bedrängnis, als Niklas Rädel den Ball per Kopf klären wollte und Michael Jenzewski mit größter Mühe den Ball an die Latte lenkte. In der 21. Minute gelang Schorbus die Führung in dieser Partie. Eine Flanke von Paul Kobus wehrte der Kolkwitzer Keeper zu kurz ab. Matthias Geppert zog schnörkellos ab und setzte den Ball an die Unterkante der Latte, wodurch der Kolkwitzer Schlussmann keine Abwehrchance besaß. Zwei Minuten später wurde ein Treffer von Christian Tischer wegen einer Abseitsstellung nicht gewertet. Nach dem Rückstand ging bei den Gastgebern erst einmal gar nichts mehr. Die körperbetonte Spielweise wurde aber beibehalten. Die Phase vor der Halbzeit war damit von vielen Standards geprägt, wobei die Entscheidungen des Unparteiischen in diesem Fall nicht immer nachvollziehbar waren. Die Freistöße bzw. Ecken kamen meist gefährlich in den Strafraum der Schorbuser, aber die Blau-Weißen überstanden diese Spielphase und so ging es mit der knappen, aber verdienten Führung in die Halbzeitpause.

Der zweite Durchgang begann mit dem vermeintlichen Ausbau der Führung, doch fand auch dieser Treffer von Christian Tischer keine Anerkennung. Dabei entschied der Unparteiische dieses Tor nicht zu geben, weil der Schlussmann der Kolkwitzer den Ball scheinbar bereits festgehalten hatte. Auch diese Szene war als strittig einzustufen. Mit der ersten Chance nach dem Seitenwechsel gelang dem Kolkwitzer Aufsteiger der Ausgleich. Dabei liefen sie flink über Linksaußen. Die Flanke wurde präzise in den Strafraum hineingebracht und bei dem anschließenden Kopfball aus Nahdistanz hatte Michael Jenzweski keine Möglichkeit, den Ausgleich zu verhindern. Schorbus reagierte mit wütenden Angriffen, doch wurden viele Chancen liegen gelassen. In der 60. Minute lief Christian Tischer auf den Kolkwitzer Schlussmann zu. Den Abschluss knallte er jedoch an den Pfosten. Kurz darauf verhinderte wieder das Aluminium die erneute Führung für Schorbus. Dabei setzte Matthias Geppert den Ball aus 16 Metern an den linken Pfosten. Zehn Minuten vor dem Spielende belohnte sich Schorbus schließlich mit dem Siegtreffer. Christian Tischer schob eine Eingabe auf den eingewechselten Nico Bartelt auf den langen Pfosten. Dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und markierte das 2:1. In den verbleibenden Minuten wurde es dann noch einmal hektisch, doch wirklich brenzlig wurde es nicht mehr.

Mit diesem knappen Auftaktsieg sammelten die Blau-Weißen die ersten drei wichtigen Punkte ein. In der kommenden Woche steht das erste Heimspiel gegen die SG Briesen/Dissen auf dem Programm. Anschließend trifft Schorbus in der zweiten Pokalrunde auf den Staffelkonkurrenten Wacker Ströbitz II.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Renè Böhme, Maximilian Hußner, Paul Kobus (ab der 76. Min. Andreas Böhm) – Matthias Geppert (SF), Danilo Koall, Jonas Jakubenko (ab der 63. Min. Nico Bartelt) – Marcel Kuba, Christian Tischer

Schiedsrichter: Ronald Noel

Zuschauer: 58

Nach dem umfangreichen Vorbereitungsprogramm stand für die SG Blau-Weiß Schorbus mit der Austragung der ersten Runde des Niederlausitzer Kreispokals das erste Pflichtspiel an. Zu Gast war Schorbus, wie bereits vor zwei Jahren, beim Schmogrower SV.

Die Schmogrower hatten sich nach einjähriger Abstinenz erst wieder als eigenständige Mannschaft angemeldet, wodurch sie in der untersten Spielklasse, d.h. in der 2. Kreisklasse, starten müssen. Dementsprechend waren die Rollen in dieser Partie ganz klar verteilt.

In der Anfangsphase legte Schorbus trotz der hohen Temperaturen temporeich los. Die Blau-Weißen betrieben einen extrem hohen Aufwand, allerdings sprangen kaum Torchancen/-abschlüsse heraus. In der 11. Minute probierte sich Matthias Geppert mit einem Schuss, doch der Schmogrower Keeper hatte damit keine Probleme. Eine Minute später gelang Schorbus die Führung. Nach einer Flanke von Christian Tischer stand Marcel Kuba am langen Pfosten bereit und ließ dem Torwart der Gastgeber keine Abwehrchance. In der 17. Minute vergab Schorbus das sichere 2:0, als Danilo Koall frei vor dem Tor, den Ball am Pfosten vorbei schob. Von Schmogrow kam wenig bis gar nichts. Doch nach einem gewonnenen Zweikampf im Mittelfeld bot sich dem Gastgeber die Chance zum Ausgleich. Nach dem Ballgewinn kehrten sie das Spiel schnell um – der Abschluss wurde zur Ecke abgefälscht. Nach der anschließenden Trinkpause ging auf beiden Seiten erstmal gar nichts mehr. Erst in der 36. Minute bot sich den Blau-Weißen die nächste Gelegenheit, die sie prompt zum 2:0 nutzten. Nach einer Ecke von Matthias Geppert köpfte Falk Frömming ein. Die Vorentscheidung fiel mit dem Halbzeitpfiff, als Jonas Jakubenko nach Zuspiel von Danilo Koall den Ball ins leere Tor einschob.

Nach dem Seitenwechsel ließen bei Schmogrow merklich die Kräfte nach. Eine Torchance konnten sie im gesamten zweiten Durchgang nicht für sich verbuchen. Schorbus ließ dagegen zahlreiche Chancen liegen, so in der 49. Minute Christian Tischer, in der 52. Minute Marcel Kuba sowie in der 56. Minute der eingewechselte Andreas Böhm. In der 57. Minute bzw. 68. Minute bauten die Blau-Weißen das Ergebnis endlich aus. Zunächst verwertete Niklas Rädel nach Vorlage von Nico Bartelt einen Abschluss. Anschließend schlug Marcel Kuba mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag zu. Eine Viertelstunde vor dem Ende zeigte sich erneut Niklas Rädel erfolgreich. Ein Schuss von Andreas Böhm wurde abgewehrt und Niklas Rädel verwandelte im Nachschuss. Den Schlusspunkt in der Partie setzte Christian Tischer mit seinem Doppelpack in der 76. Minute bzw. 85. Minute. Ganz pünktlich macht der Unparteiische Jürgen Thies dann Feierabend.

Der erste wirkliche Härtetest steht für Schorbus am kommenden Wochenende an. Zu Gast sind die Blau-Weißen beim Aufsteiger Kolkwitzer SV II. Es bleibt zu hoffen, dass Schorbus den Schwung aus den jüngsten Spielen mitnehmen kann und es ist zu wünschen, dass die Mannschaft mit einem Sieg in das neue Kreisoberligajahr starten kann.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Renè Böhme (ab der 65. Min. Enrico Kuhz), Maximilian Hußner (ab der 46. Min. Andreas Böhm), Matthias Geppert (SF) (ab der 75. Min. Ronny Richter) – Nico Bartelt, Jonas Jakubenko, Danilo Koall – Marcel Kuba, Christian Tischer

Schiedsrichter: Jürgen Thies

Zuschauer: 45

Nachdem das geplante Testspiel in der Vorwoche gegen den TV 1861 Forst seitens der Forster in der Vorwoche leider abgesagt werden musste und die Schorbuser Mannschaft auf Grund mangelnder Alternative gezwungen war ein internes Spiel auf Kleinfeld auszutragen, stand eine Woche später das Vorbereitungsspiel gegen die SG Willmersdorf auf dem Programm.

Die Willmersdorfer sind in der 1. Kreisklasse Nord angesiedelt und belegten in der Vorsaison den fünften Tabellenplatz. Angesichts dieser Konstellation sollten die Rollen in dieser Partie klar verteilt sein. 

Schorbus dominierte erwartungsgemäß dieses Spiel und schraubte das Ergebnis kontinuierlich nach oben. Am Ende stand es 9:0 für den Kreisoberligisten, wobei die Blau-Weißen noch viele Chancen ungenutzt ließen.

Torfolge

0:1  Marcel Kuba   14. Minute
0:2      Sven Rajewski (Elfmeter)        30. Minute
0:3  Matthias Geppert 48. Minute
0:4  Marcel Kuba   52. Minute
0:5  Enrico Kuhz   62. Minute
0:6  Christian Tischer        71. Minute
0:7  Andreas Böhm  81. Minute
0:8  Andreas Böhm  87. Minute
0:9 Sven Rajewski (Elfmeter) 90. Minute

 

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski - Falk Frömming, Niklas Rädel, Renè Böhme, Maximilian Hußner, Paul Kobus - Christian Tischer, Danilo Koall, Martin Kloss - Andreas Böhm, Marcel Kuba sowie Sven Rajewski, Enrico Kuhz und Matthias Geppert

Schiedsrichter: Robert Großer

Zum letzten Vorbereitungsspiel trat die SG Blau-Weiß Schorbus beim Kreisligisten Blau-Weiß Klein Gaglow an. Nach einer schwierigen Rückrunde haben sich die Klein Gaglower in der Sommerpause verstärkt, so dass sie mit reichlich Selbstvertrauen in die neue Saison starten möchten. Gegen die Schorbuser Mannschaft, welche auf eine Reihe Spieler verzichten musste, zeigten sie sich jedoch erschreckend schwach.

Schorbus präsentierte sich offensiv erneut sehr gefährlich, wobei man aber vor allem in der zweiten Hälfte eine Reihe guter Chancen liegen ließ. In der Defensive musste Michael Jenzewski lediglich im ersten Durchgang 2-3 sein Können zeigen, ansonsten erlebte die Abwehr einen insgesamt ruhigen Nachmittag.

Damit beendet die Schorbuser Mannschaft die Vorbereitung mit drei Siegen aus drei Testspielen. 

Torfolge

0:1       Andreas Böhm            4. Minute
0:2  Marcel Kuba   12. Minute
0:3  Marcel Kuba   17. Minute
0:4  Niklas Rädel   25. Minute
0:5  Marcel Kuba   39. Minute
0:6  Eigentor   77. Minute

 

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzweski - Falk Frömming, Niklas Rädel, Robert Ohnholz, Maximilian Hußner, Matthias Geppert (SF) - Nico Bartelt, Christian Tischer, Jonas Jakubenko - Andreas Böhm, Marcel Kuba sowie Manuel Bibeler und Michael Otto

Schiedsrichter: Hans-Jürgen Mudra

 

 

Nach einer kurzen Sommerpause stieg die Mannschaft von der SG Blau-Weiß Schorbus vor vierzehn Tagen in die Vorbereitung auf die kommende Kreisoberligasaison ein. Nun stand das erste Testspiel auf dem Programm. Zu Gast war die Mannschaft von Askania Schipkau. Die Schipkauer spielen in der Kreisoberliga des Fussballkreises Südbrandenburg. Anders als die Blau-Weißen hatten sie aber in der vergangenen Saison nichts mit dem Abstieg zu tun. Sie landeten am Ende auf dem dritten Platz.

Gegen die Schipkauer, welche nach eigener Aussage nicht ihre erste Auswahl an Bord hatten, setzten sich die Schorbuser am Ende ziemlich deutlich mit 5:2 durch. Dabei überzeugten die Blau-Weißen phasenweise auch spielerisch - allerdings muss die Chancenverwertung besser werden.

Torfolge: 

 1:0 Nico Bartelt 5. Minute
 1:1 Roy Feldner 10. Minute
 2:1 Marcel Kuba 33. Minute
 3:1 Danilo Koall 40. Minute
 4:1 Christian Tischer  57. Minute
 4:2 Nico Dümke  75. Minute
 5:2      Enrico Kuhz bzw. Eigentor           83. Minute

 

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski - Falk Frömming, Niklas Rädel, Danilo Koall, Maximilian Hußner, Paul Kobus - Matthias Geppert (SF), Jonas Jakubenko, Nico Bartelt - Sven Rajewski, Christian Tischer sowie Marcel Kuba und Enrico Kuhz

Schiedsrichter: Olaf Kubale

Zuschauer: 20

Am Sonntag stand für die SG Blau-Weiß Schorbus das vorletzte Auswärtsspiel der Saison 2017/2018 auf dem Programm. Zu Gast war die Mannschaft bei dem Team von Motor Saspow. Saspow war zwischenzeitlich bereits ziemlich abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz zu finden. Doch insbesondere durch die Erfolge in der Rückrunde konnten sie sich Luft im Abstiegskampf verschaffen. Schorbus dagegen brauchte im Vorfeld noch den einen oder anderen Punkt um auch nächste Saison in der Kreisoberliga starten zu dürfen.

Es entwickelte sich über 90 Minuten eine Partie in der es Auf und Ab ging. Allerdings fehlte auf beiden Seiten die spielerische Sicherheit, so dass viele Fehlpässe das Spiel prägten. Dennoch sollten Chancen nicht lange auf sich warten lassen. Die dickste Chance in den ersten zehn Minuten hatte der Gastgeber. Eine Freistoßflanke flog quer durch den Schorbuser Strafraum und schließlich knapp am Tor vorbei. Auf Schorbuser Seite bot sich die erste Möglichkeit in der 13. Minute. Christian Tischer bediente mit einem langen Ball Danilo Koall. Dieser wurde bedrängt, konnte sich aber durchsetzen. Sein Abschluss verfehlte das Ziel nur um Zentimeter. Fünf Minuten später vergab Motor Saspow das sichere 1:0. Einen Freistoß lenkte der Schorbuser Keeper Michael Jenzewski über die Latte. Nach der Eckballhereingabe kamen die Saspower am langen Pfosten freistehend zum Kopfball. Dieser ging knapp neben das Tor. In den nächsten Minuten bestimmte Schorbus das Spiel, doch sie spielten ihre Gelegenheiten schlecht aus, so dass sie Motor nicht wirklich in Gefahr brachten. In der 30. Minute hatte Schorbus mal wieder eine Möglichkeit. Christian Tischer zielte aber neben den Kasten des Gastgebers. In der 36. Minute profitierte Saspow von einem Ballverlust der Blau-Weißen. Sie kehrten das Spiel schnell um, tankten sich bis in den Strafraum der Schorbuser durch, doch Michael Jenzewski bewahrte sein Team per Fußabwehr vor dem fälligen Rückstand. Vor dem Seitenwechsel hatte Schorbus noch eine Möglichkeit durch Sven Rajewski, welche aber auch nicht zum gewünschten Erfolg führte. Auf der anderen Seite hatte Schorbus Glück, dass ein Missverständnis in der eigenen Defensive nicht bestraft wurde. So ging es mit einem verdienten Unentschieden in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Schorbus zunächst zwingender. In der 46. Minute sollte die ersehnte Führung fallen, als Renè Böhme einen Ball lang auf Andreas Böhm spielte. Dieser hob den Ball zwar über den herauseilenden Schlussmann, aber leider auch über das Saspower Tor. Nach einer guten Viertelstunde nach Wiederanpfiff vollzog Schorbus einen sehenswerten Spielzug über Christian Tischer und Niklas Rädel. Der Ball kam zu Danilo Koall – seine Eingabe wurde zur Ecke abgedrängt. Die Eckballhereingabe von Nico Bartelt schien geklärt, aber Niklas Rädel lauerte im Rückraum und verwandelte per Direktabnahme sehenswert in den Winkel. Die Führung gab Schorbus nicht die nötige Sicherheit. Stattdessen spielte die Mannschaft ordentlich mit dem Feuer und hatte Glück, dass sich der Gastgeber so miserabel im Abschluss zeigte. In der 73. Minute erhöhten die Blau-Weißen auf 2:0. Danilo Koall schob den Ball ins Zentrum. Der Schlussmann versuchte den Ball per Fuß noch wegzuspitzeln, doch Andreas Böhm setzte nach und verwandelte zum Ausbau der Führung. Nur 60 Sekunden später stellten die Gastgeber den alten Abstand aber wieder her. Damit blieb es auch in der Schlussphase spannend. Christian Tischer vergab in der 88. Minute die Riesengelegenheit für die Vorentscheidung zu sorgen, als er im 1:1-Duell am Motor-Keeper scheiterte. Im Gegenzug vertändelte Schorbus im Mittelfeld den Ball. Konsequenz daraus war ein Torabschluss, welchen Schorbus zur Ecke klärte. Bei der Hereingabe war erneut kein Spieler in der Lage den langen Pfosten zu bewachen und so nutzte Motor die Möglichkeit zum Ausgleich. Unrühmlicher Höhepunkt in der Partie waren in der 84. Minute die Platzverweise für Sven Rajewski und Saspows Oliver Matschke. Warum sie vom Platz geschickt wurden, bleibt das Geheimnis des Unparteiischen. So richtig aufgeklärt, kann diese Situation zum jetzigen Zeitpunkt nicht werden.

Zwei Spieltage vor Saisonende hat Schorbus nun sechs Punkte Vorsprung auf den Tabellenvorletzten Guben/Nord II. Ob das für den Klassenerhalt nun bereits ausreichend ist, wird sich zeigen. Angesichts der zahlreichen Gerüchte ist es schwer an dieser Stelle ein Prognose abzugeben.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Matthias Geppert (SF), Niklas Rädel, Renè Böhme, Maximilian Hußner – Nico Bartelt, Jonas Jakubenko (ab der 63. Min. Martin Kloss), Danilo Koall – Christian Tischer, Sven Rajewski, Andreas Böhm

Schiedsrichter: Marcel Schmidtke

Zuschauer: 75

Die SG Blau-Weiß Schorbus hat im letzten Heimspiel der Saison gegen Viktoria Cottbus drei Punkte einsammeln können und damit den Klassenerhalt endgültig perfekt gemacht. Am Ende stand ein knapper, aber verdienter 2:1-Sieg zu Buche.

Pünktlich zum Spielbeginn wurde es etwas zügiger und in der Ferne waren erste Donnergeräusche zu hören. Doch glücklicherweise ließ sich das Gewitter noch etwas Zeit. In den ersten Minuten zeigte Schorbus einen recht mageren Auftritt. Die Viktorianer dagegen nutzten ihre erste Gelegenheit in der sechsten Minute um in Führung zu gehen. Mehrfach bekam Schorbus den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Am Ende schob der Angreifer den Ball aus 5 Metern ins kurze Eck ein. Nach dem unnötigen Rückstand investierten die Blau-Weißen dann endlich mehr in die Partie. Durch Lorenzo Barrios und Falk Frömming hatte Schorbus die ersten Torchancen aufzubieten, doch im Abschluss haperte es. Wie in Saspow war die Mannschaft nach vorne hin zwar bissig, aber in der Defensive extrem anfällig. Die Gäste spielten ihre Chancen jedoch schlecht aus oder sie hatten Pech im Abschluss. In der 22. Minute verhinderte der Pfosten einen höheren Rückstand für Schorbus. Anschließend musste Michael Jenzewski zweimal in höchster Not klären. In der 33. Minute erzielte Schorbus den Ausgleich. Dabei war Christian Tischer mit einem Traumtor aus gut 30 Metern erfolgreich. Bis zur Pause hatten beide Mannschaften noch jeweils eine gute Möglichkeit aufzuweisen. In der 36. Minute lenkte Michael Jenzewski einen Kopfball nach einer Eckballhereingabe über die Latte. Mit dem Halbzeitpfiff klärte ein Cottbuser Feldspieler einen Abschluss von Renè Böhme noch auf der Linie. Mit einer insgesamt verdienten Punkteteilung ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel brauchte Schorbus wiederum zehn Minuten um in die Partie zu finden. Viktoria probierte es erneut mit schnellen Vorstößen, doch zwingende Torgelegenheiten sollten sie sich in der gesamten zweiten Hälfte nicht erarbeiten können. In der 55. Minute hatte der eingewechselte Marcus Schwemmer gleich zweimal die Möglichkeit die Führung zu erzielen, aber zunächst klärte ein Feldspieler und anschließend der Schlussmann. Zwei Minuten später vergab Christian Tischer das sichere 2:1. Wunderbar nahm er den Ball mit der Hacke mit, aber beim Abschluss schoss er genau wie die Woche zuvor den gegnerischen Keeper an. Als sich beide Mannschaften eigentlich schon so ziemlich mit dem Unentschieden angefreundet haben, fiel in der 90. Minute dann doch noch der Siegtreffer für Schorbus. Renè Böhme wurde an der Seitenauslinie zu Fall gebracht. Die Freistoßflanke von Nico Bartelt auf den langen Pfosten verwertete Libero Falk Frömming aus spitzem Winkel per Kopf. Nach der dreiminütigen Nachspielzeit pfiff der Unparteiische die Partie schließlich ab und es setzte pünktlich zum Spielende der erlösende Regen ein.

Mit den drei Punkten waren alle Zweifel am Klassenerhalt beseitigt und Schorbus darf auch in der Saison 2018/2019 in der höchsten Spielklasse des Fußballkreises Niederlausitz teilnehmen. Dabei haben es die Blau-Weißen aber unnötig spannend gemacht. Hätte die Mannschaft die Partien gegen die direkte Konkurrenz von Eintracht Peitz II und Guben/Nord II für sich entscheiden können, hätte die Mannschaft mit dem Abstiegskampf wohl nichts zu tun gehabt.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel (ab der 46. Min. Marcus Schwemmer), Renè Böhme (SF), Maximilian Hußner, Paul Kobus – Christian Tischer, Nico Bartelt, Lorenzo Barrios (ab der 84. Min. Manuel Bibeler) – Andreas Böhm, Martin Kloss (ab der 64. Min. Jonas Jakubenko)

Schiedsrichter: Daniel Asisow

Zuschauer: 50

Im letzten Spiel der Kreisoberligasaison 2017/2018 gelang es der SG Blau-Weiß Schorbus nicht für einen erfolgreichen Saisonabschluss zu sorgen und mit einem Sieg gegen die SG Dissenchen/Haasow Revanche für die 0:3-Heimpleite zu nehmen.

Dabei begannen die Blau-Weißen eigentlich sehr ordentlich – verpassten es jedoch mit einer beruhigenden Führung in die Pause zu gehen. Nach dem Seitenwechsel fand Schorbus nicht mehr ins Spiel zurück und so drehten die Gastgeber den 0:1-Pausenrückstand in einen 2:1-Sieg.

Ohne langes Abtasten ging es in die Partie. Das erste Achtungszeichen setzten die Blau-Weißen Gästen bereits in der dritten Spielminute. Martin Kloss bediente Andreas Böhm, welcher den Ball auf Sven Rajewski weitergab. Dieser wurde bedrängt, behauptete aber den Ball und kam aus 14 Metern zum Abschluss. Das Spielgerät ging über das Tor der Gastgeber. Zwei Minuten später bot sich die nächste gute Gelegenheit. Dabei scheiterte „Geburtstagskind“ Niklas Rädel mit seinem Abschluss aufs Dreiangel am gegnerischen Keeper. Im weiteren Verlauf hatten Matthias Geppert und Andreas Böhm weitere erfolgsversprechende Chancen, doch wieder einmal ließ Schorbus diese Gelegenheiten liegen. In der 36. Minute sollte endlich die fällige Führung fallen, aber die Latte verhinderte ein Tor von Lorenzo Barrios. Kurz vor dem Halbzeitpfiff schafften es die Blau-Weißen durch Nico Bartelt nun endlich doch in Führung zu gehen. Der Situation vorangegangen war ein Foul an Paul Kobus, welches nicht geahndet wurde. Angesichts der Tatsache, dass es Schorbus gelang dennoch ein Tor zu erzielen, ist die ausgebliebene Strafe aber akzeptabel. Insgesamt musste Paul Kobus, welcher sein zweites Pflichtspiel für Schorbus an diesem Tag bestreiten durfte und zuvor für die SG Dissenchen/Haasow aktiv war, viel einstecken und durch das mangelnde Strafmaß des Unparteiischen sollte dies auch über die gesamten neunzig Minuten nicht unterbunden werden. Die Gastgeber hatten im gesamten ersten Durchgang lediglich eine Chance aufzuweisen. Dabei schossen sie aus halblinker Position in der 26. Minute knapp am langen Pfosten vorbei. Damit präsentierte sich der 1:0-Pausenstand zu Gunsten der Schorbuser natürlich hochverdient.

Leider gelang es Schorbus nach der Pause nicht, an die ordentliche Leistung aus der ersten Halbzeit anzuknüpfen. Stattdessen bauten die Gastgeber zunehmend Druck auf. In der Phase nach Wiederanpfiff verteidigte Schorbus die Angriffe recht konsequent, so dass sich Chancen erst einmal nicht einstellen sollten. Doch ab der 65. Minute sollte die Abwehr bröckeln. In der 66. Minute rettete Danilo Koall für seinen schon geschlagenen Keeper kurz vor der Torlinie. Drei Minuten später gelang der Spielgemeinschaft der sich immer mehr anbahnende Ausgleich. Dabei ließ Schorbus den Gastgeber auf Höhe der Strafraumgrenze wunderbar kombinieren, sich nochmals den Ball zurechtlegen und der Abschluss aufs linke Eck fand schließlich den Weg ins Tor. In der 74. Minute konnte dann eine Chance von Schorbus notiert werden. Nach Doppelpass mit Lorenzo Barrios kam Danilo Koall zum Abschluss. Doch sollte er nicht genug Druck hinter den Ball kriegen, so dass der Keeper der Gastgeber nicht sonderlich Mühe hatte. Es sei vorweggenommen – es war die einzige Chance in Durchgang Nummer 2. Als sich alle mit dem Unentschieden abgefunden haben und Schorbus bereits gedanklich in der Sommerpause war, gab es dann noch einen umstrittenen Freistoß auf Höhe der Mittellinie. Die Blau-Weißen – noch mit diskutieren beschäftigt – ließen die Gastgeber den Freistoß ausführen und diese nutzten die Unordnung der Schorbuser aus um in der Schlussminute dann doch noch den Siegtreffer zu markieren.

Diese letzte Partie gegen die SG Dissenchen/Haasow zeigte sich sinnbildlich für die gesamte Schorbuser Saison und begründete, warum die Blau-Weißen wieder einmal gegen den Abstieg kämpften. In der Offensive ließen die Schorbuser viel zu viele Chancen liegen – nach hinten hin führten einfache Fehler sowie inkonsequentes Zweikampfverhalten zu den insgesamt 69 Gegentoren. In der nächsten Saison muss sich dies dringend ändern und vor allem auch die Trainingsbeteiligung stabiler werden, ansonsten wird es erneut eine ganz schwere Saison in der Kreisoberliga werden.

Für die Blau-Weißen kämpften: Michael Jenzewski – Falk Frömming, Niklas Rädel, Matthias Geppert (SF), Nico Bartelt, Paul Kobus – Lorenzo Barrios, Sven Rajewski, Danilo Koall – Andreas Böhm, Martin Kloss (ab der 72. Min. Jonas Jakubenko)

Schiedsrichter: Christian Dittmann

Zuschauer: 70

Zur Vorbereitung auf die neue Saison in der Kreisoberliga beginnt das Training in Schorbus am

 

Dienstag, den 10.07.18, 19:00 Uhr,

danach wie bekannt im Wechsel Dienstags und Donnerstags.

 

Vorbereitungsspiele :

 

Sonntag,  d. 22.07.18, 15:00 Uhr :  Blau-Weiss Schorbus  -  Askania Schipkau

Sonntag,  d. 29.07.18, 15:00 Uhr :  Blau-Weiss Schorbus  -  TV 1861 Forst

Sonntag,  d. 05.08.18, 15:00 Uhr:   SG Willmersdorf   -   Blau - Weiss Schorbus

Samstag, d. 11.08.18, 15:00 Uhr:   Blau-Weiss Klein Gaglow   -   Blau-Weiss  Schorbus

 

In der 1. Kreispokalrunde muß Schorbus wie vor 2 Jahren bei der nach einem Jahr Pause neu gegründeten SG Schmogrow antreten.

Spieltag ist der 18./ 19.08.18, der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.