SG Blau-Weiß Schorbus e.V.

29.04.2023: Schorbus mit dem Auswärtssieg

Die Blau-Weißen Jungs können es doch noch. Endlich gelang der erste Sieg im Jahr 2023. Dabei reiste die SG Blau-Weiß Schorbus zur Mannschaft vom FSV Spremberg. Die Spremberger befinden sich auf dem vorletzten Tabellenplatz, doch bereits im Hinspiel, welches Schorbus mit 3:2 für sich entschied, machten es die Spremberger der Schorbuser Mannschaft nicht unbedingt einfach. Hinzu kam bei Schorbus durch die jüngsten Misserfolge das angeknackste Selbstbewusstsein, wodurch man mit gemischten Gefühlen nach Heinrichsfeld fuhr.

Insgesamt stand dem Trainer Lucas Kühnel erneut ein breiter Kader zur Verfügung. Es fehlten jedoch mit Stephan Besenhard und Christian Fischer wichtige Stützen in der Defensive sowie Marcel Kuba in der Offensive. Ansonsten waren alle Mann soweit an Bord.

Die Schorbuser Mannschaft konnte aus den ersten zwei Gelegenheiten zwei Tore kreieren. Jasem Abod passte in der siebten Minute zu Kapitän Nico Bartelt, welcher den Ball in die linke Ecke einschob. Nur eine Minute später hätten die Gastgeber durch ein Eigentor fast das Ergebnis zu Gunsten der Schorbuser erhöht. Bereits in dieser frühen Phase zeigte sich die Führung für Schorbus insgesamt verdient, da man zu diesem Zeitpunkt die deutlich aktivere Mannschaft war. In der 14. Minute bauten die Blau-Weißen das Ergebnis auf 2:0 aus. Christian Tischer brachte einen Schuss aus 25 Metern auf das Spremberger Tor. Der Schlussmann schien den Ball eigentlich bereits sicher zu halten, doch er vertändelte den Ball, welcher genau vor die Füße von Jasem Abod fiel, der das Spielgerät in das leere Tor schob. Mit der Führung im Rücken verwaltete Schorbus das Ergebnis, während die Gastgeber mehr Platz bekamen, aber insgesamt zu einfallslos agierten, um die Schorbuser ernsthaft unter Druck zu setzen. So konnte Spremberg vor der Halbzeit lediglich eine Möglichkeit verbuchen. In der 37. Minute lenkte der Schorbuser Keeper Michael Jenzewski einen Schussversuch aus der zweiten Reihe zur Ecke. Mit der 2:0-Führung ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel konnte Schorbus nicht mehr an die Anfangsphase der ersten Hälfte anknüpfen. So agierte die Mannschaft viel zu passiv, während Spremberg nach und nach den Druck erhöhte. In der 55. Minute klärte Michael Jenzewski einen Schussversuch per Fußabwehr, der Nachschuss ging über das Tor. Der Anschlusstreffer schien eine Frage der Zeit zu sein und fiel schließlich in der 64. Minute. Der Gastgeber spazierte durch das Mittelfeld. Nach einem langen Pass in die Spitze blieb der Spremberger Angreifer im 1:1-Duell mit dem Schorbuser Schlussmann der Sieger und schob den Ball ins lange Eck. Anschließend verflachte jedoch der Druck von Spremberg wieder und so entwickelte sich eine wenig spektakuläre Partie. Knapp zehn Minuten vor dem Ende erzielte Schorbus die vermeintliche Vorentscheidung. Danilo Koall startete einen Angriff über die Außenbahn und bediente den in der Mitte stehenden Jasem Abod, der den Ball zum erneuten Zwei-Tore-Vorsprung verwandelte. Doch dieser Treffer war nicht der Schlusspunkt, denn in der neunzigsten Minute erzielten die Gastgeber aus dem Gewühl heraus den erneuten Anschlusstreffer. Die Spannung wehrte jedoch nur kurz, da Christian Tischer anschließend den Ball gegen seinen Gegenspieler behauptete, zu Jasem Abod passte, welcher mit seinem dritten Treffer an diesem Tag die endgültige Entscheidung erzielte.

Am Ende machten es die Schorbuser unnötig spannend und doch sollte mit dem 4:2-Auswärtserfolg endlich der erste Sieg im Jahr 2023 gelingen. Dieser Erfolg gibt hoffentlich das nötige Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.

Auch das nächste Spiel findet für die SG Blau-Weiß Schorbus anlässlich des 40jährigen Vereinsjubiläums bereits am Samstag, dem 06. Mai 2023, statt. Spielbeginn beim Heimspiel gegen die SG Dissenchen/Haasow ist für #BlauWeissIstHeiss um 16 Uhr.

Für die Blau-Weißen siegten: Michael Jenzewski – Niklas Rädel, Willi Wagner (ab der 62. Minute Philipp Budach), René Böhme, Danilo Koall (ab der 90. Minute Marvin Schnabel) – Matthias Geppert, Nico Bartelt (SF), Nico Fechner (ab der 76. Minute Leon Wedler), Jonas Jakubenko (ab der 79. Minute Willi Wagner), Christian Tischer (ab der 90. Minute Martin Frauenholz) – Jasem Abod (ab der 90. Minute Justin Kuba) und der Trainer Lucas Kühnel

Schiedsrichter: Kay Passeck

Zuschauer: 45

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